Mittwoch, 25. Januar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 130435

Wenn Gesundes weh tut: Obst kann den Magen reizen

(lifePR) (Hamburg, ) Jeder sollte täglich mindestens ein halbes Kilo Obst essen, empfehlen Ernährungswissenschaftler. Denn Erdbeeren, Pflaumen oder Äpfel sind gesund. Doch viele Menschen bekommen von Früchten Blähungen, Bauchweh und sogar Durchfall. Schätzungsweise 63.000 Deutsche
waren deswegen im letzten Jahr beim Arzt. Ursache ist der vor allem in Obst enthaltene Fruchtzucker. Diesen können Betroffene nicht richtig verarbeiten. "Wer unter Fructoseintoleranz leidet, muss jedoch nicht gänzlich auf Obst verzichten, sondern sollte individuell usprobieren, welche Sorte er ohne Probleme essen kann", sagt Ernährungswissenschaftlerin Nadine Müller von der Techniker Krankenkasse (TK).

Wer glaubt, dass der Fruchtzucker schuld an Völlegefühl oder Bauchschmerzen ist, sollte aufschreiben, was er gegessen hat. TK-Expertin Müller: "Mit einem solchen Ernährungsprotokoll kann man besser nachvollziehen, bei welchen fructosehaltigen Lebensmitteln die Symptome auftreten." Fruchtzucker ist vor allem in Obst und Gemüse enthalten. Aber auch Honig, Marmelade und Süßigkeiten haben einen hohen Anteil. Anschließend sollten Betroffene die entsprechenden Lebensmittel meiden. Ein spezieller Atemtest beim Arzt kann zusätzlich Gewissheit schaffen.

Angst vor Vitaminmangel müssen Betroffene nicht haben. "Statt großer Mengen Früchte sollte bei ihnen mehr gedämpftes oder gedünstetes Gemüse auf dem Teller landen", rät die TK-Ernährungsexpertin. Normaler Haushaltszucker kann in vielen Fällen auf dem Speiseplan bleiben, da er nur zur Hälfte aus Fructose besteht. Zum Süßen ist auch Traubenzucker eine gute Alternative. Vorsicht ist jedoch bei so genannten Zuckeraustauschstoffen geboten. So wird beispielsweise Sorbit industriell aus Mais- oder Weizenstärke gewonnen
und ist besonders häufig in Kaugummis, Fertigsaucen und Ketchup enthalten. Die Stoffe hemmen die Fruchtzuckeraufnahme zusätzlich.

Halten die Symptome trotz fructosearmer Ernährung weiter an, sollte man untersuchen, ob der Körper auch auf andere Lebensmittel empfindlich reagiert. Denn viele Patienten mit Fructoseintoleranz vertragen auch keinen Milchzucker.

Weitere Ernährungstipps und Hinweise für Menschen mit Lactoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) gibt es in der Broschüre "Ernährung", die kostenlos im Internet unter www.tk-online.de heruntergeladen werden kann.

Weitere Ratschläge, um Beschwerden zu vermeiden, finden sich im aktuellen TK-Medienservice "Schmerzfrei durch den Alltag". Dieser steht mit Illustrationsvorschlägen unter www.presse.tk-online.de zur Verfügung.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Zu viel des Guten – bei diesen Nährstoffen darf kein Überschuss auftreten

, Beauty & Wellness, DecouVie GmbH

Gerne peppen wir unsere Ernährung mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmi­tteln auf. Dagegen ist nichts einzuwenden, solange sie wirklich dem eigenen...

Mit Power-Gemüse faltenfrei

, Beauty & Wellness, Art of Beauty e. K.

Es gab noch nie so viele Studien über den Zusammenhang der Ernährung und der äußerlichen Erscheinung wie heute. Die Erkenntnisse reichen von...

Love & Kisses vom Pink Box Team

, Beauty & Wellness, metacrew group GmbH

Kaum ist der Glitzer des Jahreswechsels verflogen, ziehen rosa Wolken auf: Der Februar verspricht mit dem Valentinstag viel Romantik und verliebte...

Disclaimer