Freitag, 02. Dezember 2016


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Presseinformation: Strategien in der Krise - Export ist nicht genug

(lifePR) (Ried i.I., ) Wohnen hat Konjunktur - vor allem in Deutschland. 362 Euro hat jeder Deutsche im vergangenen Jahr für Möbel ausgegeben. Der Trend zum Homing ist nach wie vor ungebrochen: vielen Menschen ist es wichtig, es sich zuhause gemütlich zu machen. Kein Wunder, verbringt man doch 340 Tage im Jahr in den eigenen vier Wänden! Da lohnt es sich, zu investieren. Trotzdem: auch in der Möbelbranche wird die Krise spürbar. Einbrüche beim Umsatz und beim Export erschüttern die Branche. Mehr denn je sind die richtigen Strategien gefragt, um den veränderten Rahmenbedingungen zu trotzen.

Erfolg durch Export?

Das bewährte Kalkül, den Umsatz durch höhere Exporte zu steigern, erweist sich zumindest in diesem Jahr als problematisch: So sanken die Exporte der deutschen Möbelindustrie in die europäische Union im ersten Halbjahr 2009 um 14,9%, nach Asien um 19, 4% und nach Nordamerika sogar um 21,1%, wie der Hauptverband der Deutschen Möbelindustrie bekannt gab. In Deutschland selbst gaben die Umsätze um 13,8% nach. Damit droht der Möbelindustrie eine wichtige Stütze für ihren Umsatz weg zu brechen.

Der kritische Kunde Doch welche Strategien helfen, um der Krise zu trotzen?

Forscher beobachten, dass die Wirtschaftslage das Verhalten der Konsumenten nachhaltig verändert hat: "Die gegenwärtige wirtschaftliche Situation zeigt den Verbrauchern, dass Gewinnmaximierung auf Kosten von Nachhaltigkeit und Fairness auf Dauer nicht funktioniert. Alternative und glaubwürdige Modelle könnten davon profitieren.", heißt es in der soeben erschienenen Trendstudie von Gruner und Jahr.

Eine Erfahrung, die Georg Emprechtinger bestätigen kann. Der Inhaber der österreichischen Möbelmanufaktur Team7 setzt seit Jahren auf konsequente ökologische Produktion - mit Erfolg. Im Gegensatz zu den meisten Unternehmen der Möbelbranche ist Team7 in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und konnte seinen Umsatz in den letzten vier Jahren verdoppeln - auf 65 Millionen Euro. "Die Menschen sind extrem gut informiert und stellen kritische Fragen, das erzählen mir meine Händler.", sagt Georg Emprechtinger. " Wer Geld ausgibt, der will auch etwas dafür bekommen.

Ökologisch, kritisch, kaufkräftig

Was die Verbraucher wollen, verrät die Trendstudie: Immer mehr Menschen achten auf Qualität und Herkunft der Produkte. Immerhin 14% der Bundesbürger werden den "verantwortungsvollen Konsumenten" zugerechnet, denen soziale Verantwortung und der schonende Umgang mit Ressourcen wichtig sind und die in ihrem Handeln sehr konsequent sind. Der LOHA- Trend, also eine Lebensweise, die sich an Nachhaltigkeit und Gesundheit orientiert, ist laut Trendstudie in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Kunden von morgen sind "ökologisch orientiert, gebildet, kaufkräftig, kritisch, meinungsbildend":

"Wir setzen bei Team7 auf konsequente ökologische Produktion.", sagt Georg Emprechtinger. "Wir verwenden nur Holz europäischer Laubbäume aus nachhaltiger Forstwirtschaft, das nur mit natürlichem Kräuteröl veredelt wird. Mit unserem eigenen Plattenwerk haben wir die Kontrolle über den gesamten Fertigungsprozess - vom Baum bis zum fertigen Möbel."

Zukunft braucht Herkunft

Auch Qualität und Authentizität sind wichtig, wenn ein Produkt langfristig erfolgreich sein soll. Eine aktuelle Studie zum Verbraucherverhalten (Global Comsumer Behaviour Study) ergab: "Erfolg am Markt hat langfristig der, dessen Angebot aus Produktqualität, Service und Kommunikation stimmig und auf die Bedürfnisse seiner Kunden ausgerichtet ist." Damit gewinnt das klassische Handwerk wieder deutlich an Bedeutung. Das weiß auch der österreichische Möbelbauer. Der Pionier ökologischer Möbel ist seinen Wurzeln immer treu geblieben. "Zukunft braucht Herkunft.", betont Georg Emprechtinger. "Die Zeit der Fakes ist vorbei! Zwei Drittel unserer Mitarbeiter sind Tischler. Sie fertigen alle Möbel von Team7 in klassischer Handwerkskunst. So garantieren wir, dass die Qualität stimmt und können außerdem auf alle Wünsche unserer Kunden individuell eingehen."

Der besondere Reiz der Möbel von Team7 ist aber ihr erstklassiges, preisgekröntes Design. "Warum soll ich die Menschen vor die Wahl stellen: entweder ökologisch, oder schick?", fragt Georg Emprechtinger. Dennoch ist die feine Manufaktur längst im 21. Jahrhundert angekommen. Die Entwickler von Team7 verwenden viel Zeit und Mühe darauf, die Möbel ökologisch einwandfrei mit innovativer Technik auszustatten. Ein neues, 9 Millionen Euro teures Werk im oberösterreichischen Pram zeigt, wie modern Handwerk sein kann. Eine Investition, die in die Zukunft weist. Denn der Erfolg geht weiter bei Team7: das nächste Ziel hat Georg Emprechtinger fest im Blick. Bis 2014 will er den Umsatz seines Unternehmens auf 100 Millionen Euro steigern.

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