Mittwoch, 07. Dezember 2016


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SYGNIS hat im ersten Quartal 2008/2009 das Geschäft erfolgreich vorangetrieben

(lifePR) (Berlin, ) Die SYGNIS Pharma AG (Frankfurt: LIO; ISIN DE0005043509; Prime Standard) legt heute die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 vor. Im Berichtszeitraum, der am 30. Juni 2008 endete, erzielte das Unternehmen deutliche Fortschritte bei der Entwicklung hin zu einem produktorientierten Pharmaunternehmen, das auf die Behandlung von Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS) spezialisiert ist.

Finanzkennzahlen des ersten Quartals 2008/2009:

- Die liquiden Mittel einschließlich börsengängiger Wertpapiere beliefen sich zum Ende der Berichtsperiode auf 15,2 Mio. Euro (Q1 2007/2008: 25,5 Mio.Euro). Zusätzlich hat SYGNIS durch eine vertragliche Finanzierungszusage der Hauptinvestoren Zugriff auf weitere 18,3 Mio. Euro. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 8,0 Mio. Euro resultieren aus einem erst im Jahr 2015 fällig werdenden Darlehen.
- Der Umsatz belief sich in der Berichtsperiode auf insgesamt 0,1 Mio. Euro (Q1 2007/2008: 0,1 Mio. Euro).
- Aufgrund der erweiterten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stiegen die gesamten betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,3 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro.
- Der Verlust im ersten Quartal war geringer als erwartet und belief sich auf
-1,7 Mio. Euro (Q1 2007/2008: -1,4 Mio. Euro).

Geschäft durch M&A-Projekt erweitert

Im Fokus der Unternehmensstrategie der SYGNIS Pharma steht die Erweiterung des Produktportfolios. Dazu werden einerseits für bestehende Medikamentenkandidaten neue Behandlungsfelder erforscht und zum anderen neue Targets im Rahmen von M&AAktivitäten und Lizenzierungsmöglichkeiten identifiziert. Im ersten Quartal erzielte SYGNIS mit der konsequenten Umsetzung dieser Strategie gute Erfolge. Im April 2008 erhielt der am weitesten entwickelte Wirkstoff AX200 von der Europäischen Kommission die Orphan Drug Designation in der Indikation Amyotrophe Lateralsklerose. Mit diesem Status profitiert SYGNIS sowohl von finanzieller als auch administrativer Unterstützung und kann dadurch die Entwicklung von AX200 in der Nischenindikation ALS weiter vorantreiben. Zusätzlich erhält das Unternehmen mit der Orphan Drug Designation eine zehnjährige Marktexklusivität nach der Zulassung des Medikaments.

Im Juni 2008 erwarb SYGNIS Amnestix Inc., ein US-amerikanischer Pionier im Bereich Neurogenomics und Neurotherapie. Der Kaufpreis in Höhe von rund 4 Mio. Euro wurde durch Barmittel und Aktien beglichen. Amnestix wurde 2006 gegründet und verfügt über eine innovative und leistungsfähige Forschungsplattform. Diese machte die Entdeckung einer Reihe von neuen patentierbaren Genen und Signalübertragungswegen möglich, welche für die Gedächtnisleistung eine wichtige Rolle spielen. Die Entdeckungen können somit neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten wie Demenz und Alzheimer ermöglichen. Durch die Kombination der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten von Amnestix mit der eigenen ZNS-Expertise sichert SYGNIS den künftigen Zufluss von neuartigen Medikamentenkandidaten in die eigene Produktpipeline und stärkt damit die eigene Position als innovatives Biotechnologie- Unternehmen im Bereich der Erforschung und Entwicklung neuer Therapien für Erkrankungen des Zentralen Nervensystems. Die Akquisition wurde im Juni 2008 abgeschlossen und im ersten Quartal voll konsolidiert.

Dr. Alfred Bach, Vorstandsvorsitzender der SYGNIS Pharma, sagte: "Unsere Erfolge im ersten Quartal haben unser Geschäftsmodell gestärkt und bilden eine solide Basis für künftige Wachstumsmöglichkeiten. Wir konzentrieren uns nun auf die erfolgreiche Integration von Amnestix, um das volle Potential, das sich aus dem Zusammenschluss von SYGNIS und Amnestix ergibt, auszuschöpfen. Darüber hinaus steht die Vorbereitung und Konzeption der weiteren Phase II-Studie für AX200, in der die Wirksamkeit des Wirkstoffs in Schlaganfallpatienten bestätigt werden soll, im Fokus unserer operativen Aktivitäten. Wir sind zuversichtlich, diese Studie gegen Ende des Geschäftsjahres beginnen zu können."

Ausblick

Auf Basis der soliden Erfolge des ersten Quartals bestätigt SYGNIS den Ausblick für das Geschäftsjahr 2008/2009. Das Unternehmen wird die eigenen klinischen und präklinischen Entwicklungsprogramme vorantreiben und weitere M&A-Projekte sowie Lizenzierungsmöglichkeiten evaluieren. SYGNIS hat Zugriff auf liquide Mittel in Höhe von insgesamt 33,5 Mio. Euro, davon 18,3 Mio. Euro von den Hauptinvestoren. Das Unternehmen befindet sich daher in einer finanziell starken Position, um die verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprogramme weiter zu forcieren. Um das Unternehmenswachstum zu beschleunigen, prüft SYGNIS außerdem die Möglichkeit, im laufenden Geschäftsjahr weitere Liquidität über den Kapitalmarkt aufzunehmen.

Bestimmte in dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen, bei denen es sich weder um ausgewiesene finanzielle Ergebnisse noch um andere historische Daten handelt, sind vorausblickender Natur. Es geht dabei insbesondere um Prognosen künftiger Ereignisse, Trends, Pläne oder Ziele. Solche Aussagen sind nicht als absolut gesichert zu betrachten, da sie naturgemäß bekannten und unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen und durch andere Faktoren beeinflusst werden können, in deren Folge die tatsächlichen Ergebnisse und die Pläne und Ziele der SYGNIS wesentlich von den getroffenen oder implizierten prognostischen Aussagen abweichen können. SYGNIS verpflichtet sich nicht, diese Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren, weder im Lichte neuer Informationen, künftiger Ereignisse noch aus anderen Gründen.

SYGNIS AG

Die SYGNIS Pharma AG mit Sitz in Heidelberg ist ein im Prime Standard der Deutschen Börse gelistetes spezialisiertes Pharmaunternehmen, das auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von innovativen Therapien zur Behandlung von Erkrankungen des Zentralen Nervensystems fokussiert ist. Hierzu zählen unter anderem Schlaganfall, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) oder auch verletzungsbedingte neurologische Erkrankungen, wie z.B. Traumata des Gehirns und des Rückenmarks. Alle diese Krankheiten sind dadurch gekennzeichnet, dass in ihrem Verlauf Nervenzellen absterben und dass es hierfür zwar einen großen medizinischen Bedarf, derzeit jedoch noch keine oder nur unzureichende Therapiemöglichkeiten gibt.

Zentrales Element der nachhaltigen Wertschöpfung des Unternehmens ist der kontinuierliche Ausbau der bereits vorhandenen Produktpipeline. Zu diesem Zweck werden die eigenen Wirkstoffe wie z.B. AX200 für weitere Indikationen getestet("line extension"). Durch spezifische Forschungs- und Entwicklungsprogramme der SYGNIS werden neue präklinische Wirkstoffkandidaten identifiziert und evaluiert sowie systematisch geeignete ZNS-Produktkandidaten mit dem Ziel der Akquisition bzw. Einlizenzierung geprüft.

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