Samstag, 03. Dezember 2016


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Sonderinformation - aktuelle Börsenlage - was tun?

(lifePR) (Eppelheim, ) Am Montag scheiterte das geplante Rettungspaket der US-Regierung im Kongress und drei europäische Banken waren auf staatliche Hilfe angewiesen um zu überleben. Das führte zu einem rapiden Kursverfall an den Börsen, insbesondere bei Bankaktien. Gestern hat von den USA ausgehend zwar schon wieder eine Erholung eingesetzt, aber möglicherweise hat das auch bei Ihnen zu der einen oder anderen Frage geführt. Auf die typischen Fragen, die mich am Montag und Dienstag erreicht haben, habe ich Ihnen meine Antworten zusammengestellt:

Wie wird es mit dem Aktienmarkt weitergehen?

Ich bin kein Hellseher, aber ich bin mir sehr sicher, dass diese Krise, wie alle anderen Krisen in der Vergangenheit, vorübergehen wird. Die aktuelle Krise ist medial sehr präsent. Darüber vergessen wir leicht, dass es an den Börsen alle paar Jahre zu heftigen Krisen kommt - und weil die Kurse hinterher immer wieder steigen vergessen wir die alten Krisen schnell.

Wenn ich Sie jetzt nicht an die Russlandkrise erinnert hätte, hätten Sie noch daran gedacht? Ich vermute sehr stark, dass es uns mit der jetzigen Finanzkrise ebenso gehen wird. Sie wird vorübergehen und die Kurse werden hinterher steigen, wie immer nach einer Krise.

Wenn dann in ein paar Jahren unweigerlich die nächste Krise kommt, wird die jetzige schon wieder vergessen sein.

Was würde mit meinem Depot und meinen Fonds passieren, wenn Sal. Oppenheim oder die Augsburger Aktienbank morgen pleite wäre?

Gar nichts. Ihr Depot ist "Sondervermögen" und bliebe im Falle des Falles bei einer Insolvenz der Depotbank unberührt. Auch im Falle des Konkurses der Fondsgesellschaft ist das Fondsvermögen "Sondervermögen" und fällt nicht in die Insolvenzmasse. Darin unterscheiden sich Investmentfonds und Aktiendepots von Sparbüchern, Tagesgeldkonten und z. B. auch Zertifikaten. Die sind im Falle der Insolvenz der Bank gefährdet. Sicher gibt es den Einlagensicherungsfonds bzw. ähnliche Institutionen bei den Volksbanken und Sparkassen, aber wir wissen, dass der Einlagensicherungsfonds vielleicht noch die Insolvenz einer großen Bank verkraften würde, aber bestimmt nicht mehr die Insolvenz einer zweiten großen Bank.

Dieser Sicherheitsaspekt von Investmentfonds wurde lange Zeit nicht beachtet, findet jetzt aber wieder verstärkt Aufmerksamkeit in den Medien. "Fonds sind insolvenzsicher, Zertifikate nicht [...] Anders ist dies bei Fonds. Diese stellen ein Sondervermögen dar, das im Insolvenzfall vom sonstigen Vermögen der auflegenden Gesellschaft getrennt und damit vor fremdem Zugriff geschützt wird. Auch Aktiendepots nehmen von der Insolvenz der Depotbank keinen Schaden." (F.A.Z. online vom 16.09.08)

Kann aufgrund der Krise mein ganzes Geld weg sein?

Nach menschlichem Ermessen: Nein!! Wenn die Krise so schlimm würde, dass alle Aktien und Anleihen und die Bürogebäude in den Immobilienfonds nichts mehr wert wären, dann wäre es egal wo Sie Ihr Geld angelegt hätten, dann wäre alles kaputt und nichts mehr wert. Sie könnten sich dann auch nichts mehr für die Euros kaufen, die Sie unterm Kopfkissen eingelagert hätten. Aber das wird nicht so eintreten. Sind Volkswagen, Daimler, BMW pleite? Sind Siemens, HP, IBM pleite? Ist BASF, Schering, Aventis pleite? Keine Spur. Wir haben einige Banken mit Problemen, aber beileibe nicht alle Banken. Es gibt auch bei uns Banken, die keine Probleme, aber viel Geld haben. Es gibt in den USA Banken, die keine Probleme aber Geld haben. Es gibt in Japan, China, Russland und im arabischen Raum haufenweise Banken, die keine Probleme und viel Geld haben und die die Krise eher gestärkt überstehen werden.

Was ist besser: Fonds behalten oder verkaufen?

Ich behalte alle meine Fonds. Ich gehe davon aus, dass die Krise vorübergeht und ich will dann an dem Kursanstieg teilhaben. Mein Depot ist - so wie Ihr Depot - "beruhigt" und ich nehme deshalb nicht an allen Kurskapriolen teil, sondern erlebe die Kursrückgänge abgemildert. Größere Verluste sind nicht mehr möglich. In dem einen oder anderen Fonds (fast) gar nicht, in den aktienhaltigeren stärker aber nicht in vollem Umfang. Alle flexiblen chancenorientierten Bausteine wie der Smart Invest Helios, Multi Invest oder Ethna haben schon vor Monaten alle Aktienpositionen abgestoßen. Ich habe beschlossen das auszuhalten. Denn jede Krise geht vorüber und mit etwas Glück erleben wir gerade den absoluten Tiefpunkt. Das sich die Krise extrem ausweitet halte ich für sehr unwahrscheinlich, aber in dem Falle wollte ich auch keine größeren Summen auf einem Bankkonto haben, wo hinterher möglicherweise alles in die Insolvenzmasse fiele. Da habe ich lieber meine insolvenzsicheren Fonds!

Ich hoffe, dass ich mit dieser Sonderinfo auch Ihre dringendsten Fragen beantwortet habe und bin recht optimistisch für die nächsten Monate.

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