Sonntag, 04. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 345504

Wieder Wohnraumengpass für Studierende

Appell an Siegener Bürgerinnen und Bürger

(lifePR) (Siegen, ) Die aktuellen Studierendenzahlen der Siegener Universität sprechen für sich. 15.376 immatrikulierte Studierende. Dies ist der Stand für das Sommersemester 2012. Tendenz steigend. Die Hochrechnung prognostiziert für das Jahr 2013 eine Studierendenzahl von 16.222. Mit dem Doppelten Abiturjahrgang werden noch deutlich höhere Studierendenzahlen erwartet, die sich auch in der Nachfrage nach Wohnraum niederschlagen werden. Grund genug, dass sich
- der Rektor der Universität Siegen, Professor Dr. Holger Burckhart,
- der Geschäftsführer des Studentenwerks, Detlef Rujanski,
- der studentische Verwaltungsratsvorsitzende und das AStA-Mitglied, Julian Hopmann sowie
- der Bürgermeister der Universitätsstadt Siegen, Steffen Mues,
öffentlich zu Wort melden. Alle ziehen an einem Strang, darin sind sie sich einig.

Erfahrungsgemäß ist der Wohnungsengpass zum Wintersemester am größten, besonders für ausländische Studierende und Studierende mit knappem Budget. "Wir werden auch in diesem Jahr wieder 30 Notunterkünfte in unserer studentischen Wohnanlage "Im Tiergarten" herrichten", berichtet Detlef Rujanski. "Doch dies ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein." Ende September werden die Notquartiere geöffnet. Dann strömen die ersten "Programm-Studierenden" nach Siegen und zahlreiche "Freemover". "Mit einem Koffer in der Hand stehen sie vor unserer Tür und fragen nach einem Wohnheimplatz. Doch zu diesem Zeitpunkt sind unsere Wohnheimplätze bereits voll belegt. Das ist die Realität", so Detlef Rujanski.

Die derzeit bewirtschafteten 846 studentischen Wohnheimplätze des Studentenwerks reichen bei weitem nicht aus. "Wir brauchen als Studentenwerk konzeptionell noch mindestens 200 bis 250 weitere Plätze (Wohnheimkonzept "1000 Plus")", so Detlef Rujanski weiter.

Rektor Dr. Holger Burckhart möchte frühzeitig für die Probleme sensibilisieren. "Unsere ausländischen Studierenden wissen wir bei der Wohnraumvermittlung des International Office und beim Studentenwerk Siegen in kompetenten und engagierten Händen. Eine angenehme Wohnsituation ist ein wichtiger Aspekt, um Studienleistung erbringen zu können. Deshalb unterstütze ich in Anbetracht stetig anwachsender Studierendenzahlen und bereits jetzt mit Blick auf den Doppelten Abiturjahrgang 2013 den Appell an die heimische Bevölkerung, Wohnraum zur Verfügung zu stellen", sagt Rektor Dr. Holger Burckhart.

Die Vorbereitungen auf den Doppelten Abiturjahrgang in 2013/2014 laufen in der UNI auf Hochtouren. Eine Hotline wird bei der Zentralen Studienberatung eingerichtet und soll zum 1. Oktober 2012 freigeschaltet werden. Unter der Telefonnummer 0271 740-3883 können werktags zwischen 14 und 18 Uhr oder per E-mail unter abi2013@zv.uni-siegen.de Fragen rund um den "Doppelten Abiturjahrgang" gestellt werden. Ein neu konzipierter Info-Flyer gibt Hinweise auf die Maßnahmen, die die UNI vorbereitend ergreift. Nachzulesen sind hier u. a. auch Antworten auf die Fragen:
- Wie viele Studienplätze gibt es an der Siegener UNI?
- Wo werden weitere Räume geschaffen?
- Wo genau werden die zur Verfügung stehenden Gelder eingesetzt?

"Eine Arbeitsgruppe an der Universität Siegen ist schon seit langer Zeit damit beschäftigt, den Rahmen zu schaffen, damit auch den jungen Leuten des Doppelten Abiturjahrgangs ein hochwertiges Studium geboten werden kann", so UNI-Pressesprecherin Katja Knoche.

Julian Hopmann, AStA-Mitglied und studentischer Verwaltungsrats-vorsitzender, kennt ebenfalls die Probleme bei der Wohnungssuche, insbesondere der ausländischen Kommilitoninnen und Kommilitonen. "Immer noch bestehen ihnen gegenüber Ressentiments", so Julian Hopmann. "Diese sind jedoch unbegründet." Als Hilfestellung bei der Wohnungssuche hat sich die AStA-Wohnungsbörse inzwischen fest etabliert.

Studentenwerk und Universität appellieren an die Siegener Bürgerinnen und Bürger, bezahlbaren Wohnraum für Studierende - primär im Kernraum Siegen und Umgebung - zur Verfügung zu stellen und auch die Not der neu immatrikulierten ausländischen Studentinnen und Studenten dabei zu berücksichtigen.

"Die Bevölkerung der Universitätsstadt Siegen hat sich bereits im vergangenen Jahr, als wir erstmals in dieser Konstellation vor die Presse getreten sind, sehr hilfsbereit gezeigt. Daher hoffe ich jetzt erneut auf die Unterstützung der Siegenerinnen und Siegener. Bitte stellen Sie, wo es eben geht, geeigneten studentischen Wohnraum zur Verfügung, denn in diesem Wintersemester wird es wirklich eng!", so der Aufruf von Bürgermeister Steffen Mues.

Wenn also Vermieterinnen und Vermieter ein Zimmer oder eine Wohnung anbieten möchten, so sollen sich diese an die Wohnheimverwaltung/Zimmervermittlung des Studentenwerks wenden unter den Telefonnummern 0271 740-4887 (Gabriele Brock).

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