Dienstag, 17. Januar 2017


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Eintauchen in die Industriegeschichte Polens

Zollverein zeigt Ausstellung zur Route der Technikdenkmäler in Polen

(lifePR) (Essen, ) Auch in Schlesien rauchten einst die Schornsteine von Hüttenwerken, verschwanden Bergmänner untertage, um mit rabenschwarzen Gesichtern wieder an die Erdoberfläche zu kommen. In der Ausstellung "Industriegeschichten. Route der Technikdenkmäler. Polen", die anlässlich des Polen-Nordrhein-Westfalen Jahres im Rundeindicker des Portals der Industriekultur auf Zollverein zu sehen sein wird, geht es um das große Vermächtnis der polnischen Industriekultur. Genau wie das UNESCO-Welterbe Zollverein gehört auch die Route der Technikdenkmäler in Polen zur Europäischen Route der Industriekultur. Die Ausstellung präsentiert somit eine gelungene Zusammenarbeit von zwei großen Erben der Industriegeschichte Europas und liefert als Kooperationsprojekt der Stiftung Zollverein mit dem Marschallamt der Woiwodschaft Schlesien sowie mit der Designerin Natalia Jakóbiec wichtige Impulse für die deutsch-polnische Freundschaft.

Die polnische Route der Technikdenkmäler verbindet knapp 40 Stationen, die das industriehistorische Erbe des Landes auf einem Touristenweg erlebbar machen. Die Mehrzahl der vorgestellten Objekte umfassen unterschiedliche Branchen wie Bergbau, Hüttenindustrie und Eisenbahnwesen. Neben der Präsentation der faszinierenden Industriedenkmäler Schlesiens geht es in dieser Ausstellung ebenso um die Entwicklung Schlesiens, von seiner traditionsreichen Vergangenheit über den Strukturwandel bis hin zur Gegenwart. Mit Bildern, Informationstexten und Artefakten werden den Besuchern die Stationen der Route, wie etwa die Bergwerksanlage "Guido" in Zabrze oder die Bergarbeitersiedlungen Nikiszowiec und Giszowiec in Kattowitz eindrucksvoll vorgestellt. Zu der wahrhaft größten Attraktion der Route gehört sicherlich der um 1935 erstellte hölzerne Sendemast des Ortes Gleiwitz - mit gut 100 Metern die höchste freistehende Holzkonstruktion der Welt.

Das Portal der Industriekultur

Unter dem Dach der Kohlenwäsche, dem größten Gebäude der Schachtanlage Zollverein XII, eröffnete Ende 2009 das Portal der Industriekultur. In einer Höhe von 30 Metern bekommen Besucher einen beeindruckenden Überblick über das industriekulturelle Angebot des Ruhrgebiets und Nordrhein-Westfalens sowie über die Vielfalt der Region, die 2010 Kulturhauptstadt Europas war.

Der Raum

In den Rund- bzw. Dorreindickern wurde zu Betriebszeiten der Zeche der in Wasser gebundene, feine Kohlenschlamm für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Seit 2009 sind beide Rundeindicker Bestandteile des Portals der Industriekultur. Während in einem der beiden Räume der Film RUHR360 Grad zu sehen ist, wurde der Rundeindicker I mit einer Innenarchitektur, die einem antiken Theater gleicht, zu einem Vortrags- und Ausstellungsraum umgestaltet.

„Industriegeschichten. Route der Technikdenkmäler. Polen“
Dauer: 31. August bis zum 21. September 2012
Ausstellungseröffnung: 30. August, 18.00 Uhr
Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 21.00 Uhr
Eintritt: im Eintritt zum Portal der Industriekultur enthalten, 2 Euro [ermäßigt 1 Euro]
Ort: Portal der Industriekultur, RUHR.VISITORCENTER/Besucherzentrum Ruhr, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14], Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen
Infos:
Fon +49 201 24 68 10, RUHR.VISITORCENTER@zollverein.de

Pressebesichtigung
Termin: 30. August 2012, 18.00 Uhr
Ort: Portal der Industriekultur, RUHR.VISITORCENTER/Besucherzentrum Ruhr, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14], Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen

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