Dienstag, 24. Januar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 547129

Bogenbau nach klassischen Vorbildern

Wochenendworkshop im Neanderthal Museum

(lifePR) (Mettmann, ) In der Reihe der beliebten Bogenbauseminare des Neanderthal Museums in Mettmann steht im August wieder ein Wochenendworkshop auf dem Programm: Am 15./16. August (jeweils 9 bis 18 Uhr) haben Interessierte (ab 16 Jahren bzw. 14 Jahren mit Begleitperson) die Wahl zwischen sechs verschiedenen Bogentypen: Gebaut werden kann etwa ein Wikingerbogen (nach einem Fund aus Haithabu, 10. Jahrhundert) samt Pfeilen mit für die Zeit typischen Knochenspitzen oder ein mittelalterlicher Langbogen inklusive Hornenden, selbst gedrehter Bogensehne sowie zwei Pfeilen mit Befiederung und Geweihspitzen. Aus dem Nydammoor (Dänemark) stammt das Vorbild (4./5. Jahrhundert) für den schlanken Nydambogen mit einer achteckig facettierten Spitze aus Geweih. Entscheiden kann man sich auch für einen alamannischen Langbogen (nach einem Fund aus dem 6. Jahrhundert aus Süddeutschland), einen Steinzeitbogen (Holmegaard-Typ, ca. 8.000 v. Chr.) oder für einen Sudbury-Indianerbogen (Nordamerika, 17. Jahrhundert) jeweils inklusive zweier Pfeile mit Befiederung und Geweihspitzen.

Die Teilnahme an dem Workshop kostet zwischen 190 und 210 Euro (abhängig vom Bogentyp).

Geleitet wird der Workshop von dem Prähistoriker Dr. Johann Tinnes. Er baut seit vielen Jahren Bogen, Pfeile und Zubehör nach archäologischen und völkerkundlichen Vorbildern und hat schon für viele Museen im In- und Ausland Repliken angefertigt.

Im Rahmen des Seminars in der Steinzeitwerkstatt des Neanderthal Museums informiert er über die Geschichte von Pfeil und Bogen und gibt die erforderliche Anleitung für den Bogenbau. Darüber hinaus wird er die Workshopteilnehmer natürlich auch mit der praktischen Handhabung ihrer Bogen vertraut machen.

Die notwendigen Werkzeuge für den Bogenbau werden zur Verfügung gestellt, es können aber auch eigene Werkzeuge mitgebracht werden.

Anmeldungen (mit Angabe der Körpergröße für die Bemaßung der Bogenrohlinge und der vollständigen Adresse, da weitere Unterlagen per Post verschickt werden) bitte direkt an den Seminarleiter Dr. Johann Tinnes, Stuppstr. 13, 50823 Köln, Tel./Fax 0221-513877, Mobil 0172-2435593, eMail: j.tinnes.pre-rec@arcor.de oder an das Neanderthal Museum.

Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann, Tel. 02104/97970; Internet: www.neanderthal.de; e Mail: museum@neanderthal.de; Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr; Eintritt 9 Euro für die Dauerausstellung (inkl. Neanderthaler-Fundort), 7 Euro für die Sonderausstellung, Kombiticket 11 Euro; Ermäßigung für Gruppen, Familien, Kinder, Studenten, Behinderte.

Partner der www.erlebnismuseen.de

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

»Web Residencies 2017« - Eine Kooperation von Akademie Schloss Solitude und ZKM

, Kunst & Kultur, ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

2017 schreiben die Akademie Schloss Solitude, Stuttgart und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe gemeinsam drei Calls für »Web...

Zum letzten Mal! Der Nackte Wahnsinn

, Kunst & Kultur, Staatstheater Darmstadt

Michael Frayns 'Mutter aller Komödien' liefert seit der Premiere im November 2015 einen humorvollen Blick hinter die Kulissen einer fiktiven...

Klaffenbacher Lichtmess im Wasserschloß Klaffenbach

, Kunst & Kultur, C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH

Jahr für Jahr erstrahlt das Wasserschloß Klaffenbach einzigartig im weihnachtlichen Lichterglanz. Am letzten Sonntag vor dem Lichtmessfest können...

Disclaimer