Montag, 05. Dezember 2016


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Mit Roulade vom Kalb vom Dritten auf den Ersten

Mirko Gnitka aus dem Erzgebirge gewinnt 17. Sternquell-Kochpokal vor der Vogtländerin Maria Meuser

(lifePR) (Plauen, ) Mirko Gnitka vom "Landhotel Rittersgrün" in Breitenbrunn bei Schwarzenberg hat den 17. Kochwettbewerb um den Sternquell-Pokal gewonnen. In der Lehrküche der Fördergesellschaft für berufliche Bildung Plauen erhielt er von Sternquell-Geschäftsführer Jörg Sachse den Pokal, ein hochwertiges Messerset und 125 Euro Siegprämie. Der 20jährige Azubi bekam von der Jury und den geladenen Gästen die meisten Punkte von den sechs Teilnehmern im Finale. Zweite wurde Maria Meuser aus dem "Ramada-Hotel" Bad Brambach, den dritten Platz belegte Fritz Tuffner vom Restaurant "Drei Schwäne" in Zwickau.

Der Sieger strahlte nach dem siebenstündigen Kochmarathon: "Ich kann es gar nicht fassen, hätte nie damit gerechnet!" Kein Wunder, denn das letzte Jahr war für ihn nicht leicht. Zwar belegte er im Vorjahr bereits den dritten Platz beim Sternquell-Kochwettbewerb, aber in seinem damaligen Ausbildungsbetrieb gab es für ihn nur wenig Unterstützung. So nutzte er ein Angebot und wechselte ins "Landhotel Rittersgrün". "Da lerne ich wirklich viel und es macht richtig spaß." Das bewies er mit seinem Dreigang-Menü zum Thema "Wir kochen fränkisch". Eine cremige Feldsalt-Rahmsuppe mit frittierten Cherrytomaten in Bierteig kreierte er als Vorspeise. Im Hauptgang zauberte er Geschmorte Roulade vom Kalb mit Ap-fel-Orangen-Füllung an einer Thymiansauce, dazu tourniertes Gemüse der Saison und Kartoffelklößchen. Und als Dessert zum Abschluss bereitete er ein Gebackenes Birnen-Schokoladen-Säckchen auf einem Waldbeer-Zitronen-Spiegel mit luftigem Minzschaum. Einfach köstlich, waren sich die Gäste einig. Und Friedrich Lehn, der gemeinsam mit vier Kollegen aus Köchevereinen der Region in der Jury die angehenden Kollegen bewertete, meinte: "Alle sechs haben für Azubis des dritten Lehrjahres auf wirklich hohem Niveau gekocht."

Auch Maria Meuser aus Schönbrunn bei Reichenbach war glücklich: "Zwar bin ich geschafft, habe Kopfschmerzen vor Aufregung, aber es hat sich gelohnt, Zweite, das ist schon was. Und Spaß gemacht hat es auch."

Jörg Sachse lobte das Engagement der Azubis: "Schön zu sehen, dass sie sich für ihre Ziele ins Zeug legen, sich der Öffentlichkeit stellen. Und weil wir jungen Leuten ein Podium bieten wollen, werden wir auch so lange es geht diesen Wettbewerb sponsern. Sicher ist das auch im ureigenen Interesse von Sternquell, gute Köche, gute Gaststätten, da trinkt jeder gerne ein Bier."

Bereits zum 17. Mal startete das Wettkochen um den Sternquell-Pokal, gemeinsam durchgeführt vom Plauener Brauhaus, dem Beruflichen Schulzentrum Falkenstein und der Fördergesellschaft für Berufliche Bildung Plauen. Teilnehmen konnten Azubis des 2. und 3. Lehrjahres aus der Region. Insgesamt 28 Lehrlinge beteiligten sich Anfang Oktober am Vorausscheid, sechs schafften den Sprung ins Finale.

"Ich opfere mich gerne als Verkoster", lachte Plauens Wirtschaftsförderer Eckhard Sorger, "hat sehr gut geschmeckt. Und ich finde es super, dass sich ein Unternehmen wie Sternquell so engagiert, um den Berufsnachwuchs zu unterstützen, damit junge Leute in der Region eine Chance haben."

Die Botschaft scheint bei den beiden Erstplatzierten des 17. Sternquell-Kochwettbewerbs anzukommen, denn beide bekennen, dass sie nach der Lehre sehr gern im Erzgebirge oder Vogtland an den Töpfen stehen wollen.

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