Sonntag, 11. Dezember 2016


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Deutliche Mehrheit will die Mainzelbahn

Umfrage: Nur 16 Prozent der Mainzer lehnt Straßenbahnlinie ab

(lifePR) (Mainz, ) Die deutliche Mehrheit der Mainzerinnen und Mainzer begrüßt den Bau der Straßenbahnlinie zum Lerchenberg. Bei einer repräsentativen Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts "TNS Infratest" sprechen sich von 1150 befragten Bürgern 54 Prozent für das Projekt Mainzelbahn der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) aus. Lediglich 16 Prozent der Befragten lehnt den Ausbau ab. 30 Prozent der Befragten beziehen keine Position.

Rechnet man die Gruppe der Unentschlossenen aus der Befragung heraus, so befürworten umgerechnet etwa 77 Prozent oder mehr als drei Viertel der Mainzer die Mainzelbahn, etwa 23 Prozent lehnen sie ab. Stadtwerke-Vorstand Detlev Höhne und MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof zeigen sich über das Ergebnis der Untersuchung erfreut und werten die breite Unterstützung durch die Mainzer Bürger als Bestätigung auf dem bisherigen Weg der breiten und transparenten Information der Öffentlichkeit durch Stadtwerke Mainz AG und MVG.

Die Infratest-Gruppe gehört weltweit zu den größten und renommiertesten Markt- und Meinungsforschungs-sinstituten. Infratest dimap ist vielen Bürgern bekannt durch die Wahlumfragen und -prognosen für die ARD. In den vergangenen beiden Wochen hatte TNS-Infratest im Auftrag der MVG telefonisch insgesamt 1150 Bürger in Mainz zum Thema Öffentlicher Personennahverkehr befragt. Dr. Adi Isfort, zuständiger Projektleiter bei TNS Infratest, stellte bei der Pressekonferenz in Mainz detailliert die Methodik der Umfrage sowie die einzelnen Fragestellungen vor und widersprach der Behauptung der Bürgerinitiative gegen die Mainzelbahn, es habe sich bei der Infratest-Studie um eine tendenziöse Befragung gehandelt. So lautete gleich die erste inhaltliche Frage im Rahmen der Umfrage: "In Mainz wird ja zurzeit über den Ausbau der Straßenbahn vom Hauptbahnhof zum Lerchenberg, die sogenannte Mainzelbahn, diskutiert. Wie stehen Sie selbst zu dem Projekt?" 54 Prozent der Befragten antworteten hi er mit "Ich bin für den Ausbau", 16 Prozent mit "Ich bin dagegen" und 30 Prozent haben keine Meinung dazu. Es könne daher keine Rede davon sein, dass die befragten Bürger zu einer Antwort hingelenkt oder beeinflusst worden seien, verdeutlichte Isfort. Wenn die BI dies behaupte, so müsse man dies als den Versuch werten, eine seriöse Umfrage zu diskreditieren, weil deren Ergebnisse anders ausgefallen sei als es die BI wünsche, so Höhne.

Interessant ist auch der Blick auf die Umfrageergebnisse in den einzelnen Stadtteilen. So gibt es in allen Stadtteilen eine Mehrheit für das Projekt "Mainzelbahn". In der Oberstadt sprechen sich 63 Prozent der Bürger für eine neue Straßenbahnverbindung aus, 10 Prozent sind dagegen, der Rest antwortete jeweils mit "Ich weiß nicht". Im Stadtteil Hartenberg/ Münchfeld ist die Zustimmung mit 56 Prozent ebenfalls sehr hoch, hier sind nur neun Prozent dagegen. In Bretzenheim liegt die Quote der Befürworter des Projektes mit 54 Prozent ebenfalls deutlich vor der Gruppe der Gegner mit 28 Prozent Prozent. In Marienborn sprechen sich 47 Prozent für das Projekt aus, 32 Prozent lehnen es ab. Und auch auf dem Lerchenberg haben die Befürworter mit 45 zu 42 Prozent die Nase vorn.

Höhne und Erlhof werten diese Ergebnisse als deutliches Bekenntnis der Bürger zur Mainzelbahn. Vor allem wenn man bedenke, dass in Mainz generell etwa 30 Prozent der Bürger nie mit Bussen und Straßenbahnen unterwegs sind - diese Bürger sind also von vorneherein nicht unbedingt als ÖPNV-freundlich einzustufen und daher auch nicht leicht von der Notwendigkeit des Ausbaus zu überzeugen.

Generell fällt auf, dass stadtweit gesehen immerhin 30 Prozent der Befragten keine Angaben zum Straßenbahnausbau machten oder nicht wissen, ob sie für oder gegen den Tramausbau sind. Für die Stadtwerke- und MVG-Spitze zeigt dieser hohe Wert einen weiterhin großen Informationsbedarf der Bevölkerung beim Thema Mainzelbahn.

Dass die geplante Straßenbahnlinie zum Lerchenberg später sehr gut angenommen werden wird, davon ist eine große Mehrheit der Bürger schon heute überzeugt. Mehr als 50 Prozent der Mainzerinnen und Mainzer geben an, sie wollen die Mainzelbahn nach deren Inbetriebnahme auch nutzen. Das ist nicht nur in der gesamten Stadt so, sondern auch in den einzelnen Stadtteilen. So teilten selbst auf dem Lerchenberg 60 Prozent der Befragten mit, dass sie mit der Straßenbahn fahren würden, wenn der Stadtteil ans Liniennetz angeschlossen wird. Und auch in Bretzenheim mit 53 Prozent und Marienborn mit 54 Prozent will eine Mehrheit die Mainzelbahn nutzen, wenn sie gebaut wird.

Zufrieden zeigen sich Stadtwerke und MVG auch über die Einschätzung der Bürger zur Kompetenz der stadtnahen Unternehmen. Auf die Frage "Glauben Sie, dass das Projekt Mainzelbahn bei der Mainzer Verkehrsgesellschaft in guten Händen ist?", antworteten mehr als 80 Prozent der Befragten mit "Ja". Und selbst im Lager der Mainzelbahn-Ablehner sieht die Hälfte der Befragten das Projekt bei der MVG gut aufgehoben.

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