Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Chancen. Im Quadrat: Mannheim auf der Popkomm 2008 Strategien und Angebote zur Förderung der Musik- und Kreativwirtschaft in Mannheim

(lifePR) (Mannheim, ) Welche Entwicklungen gibt es in Sachen Musik- und Kreativwirtschaft in Mannheim? Wie geht es weiter mit dem Mannheimer Modell? Antworten auf diese und ähnliche Fragen rund um den Wirtschaftsfaktor Musik gibt es vom 8. bis zum 10. Oktober 2008 am Mannheim-Stand auf der Popkomm 2008, in Halle 20, Stand 103. Protagonisten des Mannheimer Modells, Künstler und Existenzgründer aus dem Bereich Musikwirtschaft stehen den Besuchern Rede und Antwort. Im Rahmen eines Pressegesprächs am 9.10.2008, um 15.00 Uhr am Messestand der Quadratestadt erläutern außerdem Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Prof. Hubert Wandjo, Business Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Ba-den-Württemberg sowie Christian Sommer, Geschäftsführer des Musikparks Mannheim2 ihre Strategien zur Förderung der Musik- und Kreativwirtschaft in Mannheim.

Mannheim setzt auf die Musikwirtschaft

2004 wurden in Deutschland 19.622 steuerpflichtige Unternehmen mit einem Umsatz von ca. 14 Milliarden Euro im Bereich der Musikwirtschaft erfasst. Mit fast 13 Prozent Umsatzanteil an der Kulturwirtschaft ist der Musikmarkt damit ein Leitmarkt in Deutschland. Wie sieht es in Mannheim aus? Mit dem Mannheimer Modell wurden politisch schon früh die Weichen für einen erfolgreichen Auf- und Ausbau der Musikwirtschaft in Mannheim gestellt, und das hat Vorbildwirkung. Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz: "Das Mannheimer Modell ist mittlerweile so bekannt, dass auch andere Städte über solche Konzepte nachdenken und sich sogar bei uns Rat holen, was uns natürlich sehr freut. Denn, wenn an-dere Städte auch so etwas auf die Beine stellen wollen, haben wir unsere Sache wohl richtig gemacht."

Musikpark stellt Starterpaket für Existenzgründungen vor

Prominentes Beispiel ist der Musikpark Mannheim, der sich am Mannheim-Stand präsentiert. Im ersten Start-Up-Center für die Musikbranche in Deutschland reicht das Leistungsangebot von subventionierten Mietflächen über die Bereitstellung gemeinsamer Infrastruktur, das aktive Einbinden in Netzwerke und intensiver persönlicher Beratung bis hin zur Vermittlung von Aufträgen. Heute haben sich hier rund 60 Unternehmen mit rund 200 Arbeitsplätzen angesiedelt. Auf der Popkomm präsentiert der Musikpark unter anderem ein neues "Starter-Paket" zur Existenzgründung, das zusammen mit Partnern, wie der Popakademie Baden-Württemberg, der Deutschen Bank, der VR-Bank Rhein-Neckar, MA-Net und der Millenium Werbeagentur umgesetzt wurde. Mit im Paket sind nicht nur Angebote für günstigen Büroraum, Unterstüt-zung bei der Wohnraumsuche und verschiedene Sonderkon-ditionen bei Dienstleistungen und Einkäufen, sondern auch ein kostenfreies Geschäftskonto mit einer Kreditlinie, für die keine Sicherheit erbracht werden muss. "Wenn man mit einem Unternehmen startet, ist ja gerade die finanzielle Flexibi-lität die erste und oft auch die größte Hürde, die zu nehmen ist. Dass Banken hier unbürokratisch helfen, ist ungemein wichtig.", so Christian Sommer, Geschäftsführer des Musikparks Mannheim2. Und Prof. Hubert Wandjo, Business Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg ergänzt: "Wir haben dieses Paket für Existenzgründer unterstützt, weil wir natürlich ein großes Interesse daran haben, dass erfolgreiche Absolventen der Popakademie Baden-Württemberg auch in Mannheim bleiben und hier ihre Existenz aufbauen".

Neuer Studienschwerpunkt im Studiengang Musikbusiness an der Popakademie Baden-Württemberg

Die in Mannheim ansässige Popakademie Baden-Württemberg ist das Kompetenzzentrum der Musikbranche und sorgt mit ihren beiden Studiengängen Musikbusiness und Popmusikdesign auch für "Nachschub" für das Mannheimer Modell. Seit dem Wintersemester 2008/09 kann im Studiengang Musikbusiness der neue Studienschwerpunkt "Digital Innovation Manager" belegt werden. "Hier geht es um die Verbindung von Musik und technischer Gestaltung z.B. für Unternehmen im b2b-Bereich. Unsere Ausbildung bietet den Studierenden das Erlernen neuer Kompetenzen, die zum Anforderungsprofil der Musikbranche von morgen zählen", erläutert Professor Hubert Wandjo den neuen Studienschwerpunkt. Weitere Neuerungen der Hochschuleinrichtung sind die Internationalisierungen im Studiengang Popmusikdesign von u.a. Projekten wie der Songwriterweek/Kreativwoche und "School of Rock" sowie der weitere Ausbau des MU:ZONE Europe Projektes. "Die Popakademie Baden-Württemberg bringt internationale Aspekte der Musikbranche nach Mannheim und vernetzt sich dabei mit Institutionen in ganz Europa und darüber hinaus. So entwickeln wir unsere Ausbildungsangebote regelmäßig weiter", so Professor Udo Dahmen, Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg. Die Popakademie Baden-Württemberg präsentiert sich am Gemeinschaftstand des Landes Baden-Württemberg auf der Popkomm.

Wo steht die Musikwirtschaft Mannheim?

In der Metropolregion Rhein Neckar wird - konservativ gerechnet, also ohne Berücksichtigung von Tonstudios und ohne Firmen mit Umsätzen unter 17.500 Euro - ein Umsatz von 200 Millionen Euro in der Musikwirtschaft erzielt. Allein die Mannheimer Musikwirtschaft steht für 42,5 Prozent dieses Umsatzes mit rund 1.000 Unternehmen. Ca. 3.650 Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt in der Mannheimer Musikwirtschaft. 15,6 Prozent aller Unternehmen in der Metropolregion, die in der Musikwirtschaft tätig sind, kommen aus Mannheim, und 37,6 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten in diesem Bereich. Verglichen mit zwölf anderen deutschen Städten liegt Mannheim mit dieser Zahl der Beschäftigten im Bereich der Musikwirtschaft nur knapp hinter Dresden auf dem zweiten Platz.

Auch wenn das musikwirtschaftliche Potenzial Mannheims und der Metropolregion bisher noch kaum empirisch erhoben wurde, so zeigen sich schon in ersten Statistiken die Wirtschaftspotenziale der Quadratstadt, und dank gezielter politischer Strategien wächst die Mannheimer Musikwirtschaft weiter. Um sich aber im Wettbewerb der Metropolen zu behaupten, muss auch für Mannheim eine neue Strategie und ein professionelles Clustermanagement entwickelt werden. So wurde am 22. September 2008 beim Land Baden-Württemberg ein Antrag zur Förderung des Clusters Musikwirtschaft in Mannheim gestellt.

Grundlage ist die Gründung einer Musik-Kommission Rhein Neckar, die im Rahmen von vier Foren die wichtigsten Themen rund um die Musikwirtschaft in Mannheim vorantreiben soll. Das Spektrum reicht von der Förderung von Einzelunternehmen über Bildung- und Weiterbildungsfragen hin zu technologischen Entwicklungen und schließlich zum spannenden Thema "Musik als Dienst-leistung", was nicht zuletzt den Unternehmen der Musikwirtschaft neue Absatzmärkte öffnen soll.

Stadtmarketing Mannheim GmbH

Die Stadtmarketing Mannheim GmbH wurde im Dezember 2001 im Rahmen einer "public private partnership" gegründet. Die GmbH wird zu 51 % von Mannheimer Unternehmen und zu 49 % von der Stadt Mannheim gehalten. Die privaten Gesellschafter der Stadtmarketing GmbH sind:

ABB AG (Mannheim), Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Bilfinger Berger AG, Mercedes-Benz Werk Mannheim, Dr. Haas GmbH, Fuchs Petrolub AG, Mannheimer AG Holding, MVV Energie AG, Sozietät RITTERSHAUS, Roche Diagnostics GmbH, SAP ARENA, SCA Hygiene Products GmbH, Siemens AG sowie die Südzucker AG. Außerdem unterstützen BAUHAUS, ColorDruck Leimen, das Modehaus Engelhorn, die ERN Energiedienstleistungen Rhein-Neckar GmbH, die Ernst & Young Deutsche Treuhand AG, die Gräser Autokrane & Schwertransporte GmbH, die Firmengruppe Heidenreich, die Lieblang Dienstleistungsgruppe GmbH, die Heinrich-Vetter-Stiftung, die Landesbank Baden-Württemberg, die Pfeil GmbH, die SCHUMACHER/Singhoff GmbH und die Staatliche Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim mbH das Mannheimer Stadtmarketing als Sponsoren.

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