Montag, 05. Dezember 2016


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Feuerwehr wurde in der Nacht 86 Mal gerufen - Überflutete Keller und Straßen im Stadtgebiet, in Fischbach und Manzell

(lifePR) (Friedrichshafen, ) Schwere Gewitter mit Sturm und Starkregen haben am Sonntagabend in Friedrichshafen, Fischbach und Manzell die Feuerwehren Friedrichshafen, Meckenbeuren, Immenstaad und Oberteuringen in Atem gehalten.

Durch die starken Regenfälle mit Sturm standen in Friedrichshafen und mehreren Stadtteilen am Sonntagabend, 9. August, zahlreiche Keller und Straßen unter Wasser und Baugerüste fielen um. Ein Baum stürzte in Fischbach auf die B 31. Auf dem Kulturufer fielen Äste von einem Baum auf nicht mehr besetzte Bierbänke. Verletzt wurde bei dem Unwetter niemand.

Um 20.24 Uhr ging die amtliche Unwetterwarnung bei der Feuerwehrleitstelle ein. Bereits wenige Minuten danach, rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu ersten Einsätzen in Fischbach aus. Zwischen 20.30 Uhr und 3 Uhr morgens waren es insgesamt 86 Einsätze. "Es war eine heftige Zeit. In den ersten 30 Minuten wurden wir schon 40 Mal zu Einsätzen gerufen", sagte Feuerwehrkommandant Louis Laurösch vor Medienvertretern. Im Einsatz waren 173 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichshafen mit den Abteilungen Friedrichshafen, Ailingen, Ettenkirch, Kluftern, Raderach und Fischbach. Hinzu kamen 27 Einsatzkräfte der Wehren Oberteuringen, Immenstaad und Meckenbeuren. Sie rückten mit 33 Fahrzeugen aus.

Durch die heftigen Regenfälle waren die Straßen zeitweise bis zu einem Meter überflutet und die Keller waren teils bis zu einem halben Meter vollgelaufen. Aufgrund des starken Regens löste auch die Brandmeldeanlage im Dornier Museum aus. Regenwasser drang in den Eingangsbereich des Museums ein. Durch den stark aufgewärmten Boden entstand Wasserdampf, der dann die Brandmeldeanlage auslöste. Einen umgestürzten Baum musste die Feuerwehr auf der B 31 in Fischbach beseitigen. Ebenso abgeknickte Äste auf dem Kulturufer.

Am Montagvormittag wurden die Hilfskräfte der Feuerwehr dann nach Hagnau gerufen. Dort war eine Motoryacht gesunken und musste geborgen werden. "So viele Einsätze in einer Nacht hatten wir schon viele Jahre nicht mehr", so Laurösch. Seit Beginn des Jahres ist die Feuerwehr Friedrichshafen schon zu 557 Einsätzen gerufen worden. "Wir mussten dieses Jahr schon sehr häufig ausrücken. Neben dem Löschen von Bränden werden wir immer häufiger bei See- und Tierrettungen aber auch zu Unfällen verständigt", erklärt Louis Laurösch. In den Vorjahren lag die Zahl der Einsätze im gesamten Jahr bei rund 600. "Diese Zahl werden wir in diesem Jahr sicher überschreiten.

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