Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Walter Röhrl: Licht und Schatten

(lifePR) (Stuttgart, ) Walter Röhrl siegte am vergangenen Wochenende bei der 57. Rallye Costa Brava, einem Lauf zur FIA-Rallye-Europameisterschaft für historische Fahrzeuge.

Im Schalensitz Nr.1

Der zweifache Weltmeister pilotierte in der FIA -Kategorie 2 der Baujahre 1969 bis 1975 einen Porsche 911, den das Classic Power Team um Wolfgang Reile neu aufgebaut und mit den wesentlichen RSR-Spezifikationen bestückt hat. Das Roadbook las Peter Göbel, zusammen mit Matthias Kahle auf Skoda deutscher Rallye-Meister der Jahre 2002, 2004, 2005 und 2006. Dazu Claus Ellermann: "Eine unschlagbare Kombination: Der beste Fahrer und der beste Co, wahrscheinlich der ganzen Welt." Auch der Rallye Veteran aus Delmenhorst startete zu seinem 40. Geburtstag im Motorsport auf Porsche 911 (Gruppe 3 von 1976 bis 1981) bei dem vorletzten EM-Lauf der Saison, ebenso wie sein ewiger Rivale Michael Stoschek (Gruppe 5 für modifizierte Wagen). Der Coburger Unternehmer hat diese Rallye-Europameisterschaft im Jahr 1997 gewonnen und pilotierte den originalen Rallye Monte Carlo-Porsche 911 von Björn Waldegaard. Der ehemalige Renault-Werksfahrer und mehrfache Europameister Jean Ragnotti konnte auf einer Renault Alpine A 110 die schnelle Gangart der Spitzengruppe nicht ganz halten - zumal gegen die fahrerische Extraklasse eines Walter Röhrl's auch in Spanien kein Kraut gewachsen war.

Während Walter Röhrl im spanischen Lloret de Mar in der vorletzten Sonderprüfung seinen Gesamtsieg festmachen konnte, wurden bei der Automobilia Auktion in Ladenburg Erinnerungsstücke seiner ganzen Karriere verkauft. Unter den Hammer kam die größte Walter Röhrl-Sammlung an Pokalen, Renn- Accessoires, Aufschrieben und Starterunterlagen - allerdings ohne Zutun des Weltmeisters. Wie also konnte so ein einmaliges und tatsächlich originales Sammelsurium in der Auktion landen? Walter Röhrl hatte alle Artikel dem Sohn eines Rallyefahrers in Ingolstadt gegeben, der damit ein Walter Röhrl-Museum eröffnen wollte und wohl auch für kurze Zeit getan hat. Um diesen Fundus nochmals zu erweitern, hat dieser auch alle Freunde und Beifahrer Röhrls angehauen. Plötzlich aber war ihm das Museum über den Ausnahmefahrer nicht mehr wichtig - und verkaufte, ohne den Weltmeister im Vorfeld zu informieren. Dieser war alles andere als glücklich und hakte den Vorgang mit den Worten ab: "Die Gutmütigkeit des Trottels Röhrl." Übrigens: Rund 20.000 Euro kamen zusammen. Die teuerste Position waren rund 200 großformatige und signierte Röhrl-Fotos für 1.600,00 Euro. Nur 400 Euro weniger brachte der Siegerpokal sowie die Siegerplakette des Pikes Peak Hill Climb Race 1987.

Spätestens ab dem heutigen Donnerstag, den 12. November 2009, ist Walter Röhrl wieder zu seinem Tagesgeschäft als Porsche-Repräsentant übergegangen, mit allen Annehmlichkeiten. Zunächst nahm er seinen neuen Porsche 911 Turbo als Dienstwagen entgegen und hielt dann für zahlreiche Besucher im Porsche-Museum eine Signierstunde ab.

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