Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Biografie Alexander Klaws

(lifePR) (Hamburg, ) Alexander Klaws steht im Büro seiner Hamburger Plattenfirma und hält einen Becher Kaffee in der Hand. Sein Blick ist selbstbewusst und entschieden - kann er auch sein. Alexander hat eine neue Platte gemacht. "Was willst Du noch?!", seine Vierte mittlerweile. Sie fühlt sich an, als sei sie seine Erste; denn zum ersten Mal singt er komplett in Deutsch. "Es ist nicht einfach, in seiner Muttersprache über Gefühle zu singen, aber es ist das, was am ehrlichsten ist", sagt er. "Hinter der englischen Sprache kann man sich leichter verstecken, man fühlt, was man singt, und doch bleibt man immer ein wenig distanziert, man trägt eine Maske." Er macht eine Pause und sieht in seinen Kaffee. Er sagt: "Ich singe deutsch, weil die Texte meiner Lieder verstanden werden sollen.

Böswillig könnte man sein und sagen, er renne einem Trend hinterher, er habe sich ein neues Image bauen lassen, sich neu erfunden. Tatsächlich aber musste er sich nicht neu erfinden. Schließlich ist er kein anderer Mensch geworden, nur älter und erfahrener. Alexander Klaws ist mittlerweile 24 Jahre alt. Er ist erwachsen geworden. Er musste zu sich selber finden in der letzten Zeit, was leicht klingt, aber schwer genug war, nach jahrelangem medialen Dauerfeuer. Er dreht den Becher in seiner Hand. Er will sich nicht mehr erklären, er hat das schon zu oft gemacht.

Alexander Klaws hat nach wie vor viele Fans, er bekommt noch immer unzählige Liebesbriefe, er hat rund zwei Millionen Tonträger verkauft und war zweimal auf dem ersten Platz der deutschen Albumcharts. Aber er war 2003 eben auch Gewinner einer Fernseh-Casting-Show. Er hatte sich gegen 10 000 andere Kandidaten durchgesetzt, er war der talentierteste. In der Folge produzierte Alexander zwei Alben mit Dieter Bohlen, die zwar durch die Decke gingen und Chartstürmer waren, die Alexander aber auch ein Image einbrachten, das er überhaupt nicht mochte: Retortenpopstar. Tatsächlich waren sie nur Erfolge auf einem Weg, dessen Ziel erst jetzt klar und deutlich ist. "Ich möchte als eigenständiger Künstler wahrgenommen werden."

Der Retortenpopstar-Stempel klebte so hartnäckig an ihm, dass er, egal was er tat, jahrelang immer gegen einen großen Vorwurf anspielte. Er galt als "netter Schwiegersohn", seine Musik, wenn überhaupt wahrgenommen, so spannend und emotional wie eine Raufasertapete. Er sagt: "Meine musikalische Entwicklung war auf der Strecke geblieben". Er trinkt einen Schluck. Er will nicht meckern. Schließlich hat die Vergangenheit ihn zu dem gemacht, der er heute ist. "Nur wenn man eine Vergangenheit hat, weiß man, wohin man in Zukunft will". Er macht eine Pause, er überlegt. Er sagt: "Ich stehe auch zu den unangenehmen Dingen, die ich gemacht habe. Daran wächst man schließlich." Alexander sagt oft "man", wenn er "ich" meint. "Man hat sich verändert". Man hat keine Lust, sich für die Vergangenheit zu schämen. Man wohnt in Berlin, spielt und singt seit Dezember 2006 im regelmäßig ausverkauften Theater des Westens den Part des Alfreds in dem Musical "Tanz der Vampire", es ist die Hauptrolle, die Figur, die Roman Polanski in seinem 1967 erschienenen Kultfilm selber spielte. Der Meister selbst hat Klaws für die Rolle ausgesucht. Mit seinem dritten Album "Attention" schlug Alexander Klaws 2006 erstmals neue Töne an, es war ein Zwischenschritt auf einem Weg, den das neue Album "Was willst Du noch ?!" konsequent zu Ende geht. Es ist seine persönlichste Arbeit, ein Werk voller intimer Momente. Jeder Ton auf dem Album spricht Alexanders persönliche Sprache.

Er hat guten Grund stolz zu sein, die Arbeit hat sich gelohnt. Alexander Klaws weiß, was er kann und er ist selbstbewusst genug, das auch zu artikulieren. "Schließlich kommt Justin Timberlake auch aus einer Casting- Show", sagt er. Den Vergleich bringt er ganz locker über die Lippen. Er hat sich mit einer neuen Platte noch nie so wohl gefühlt.

Unter anderem wurde das Album "Was willst Du noch?!" von Roland Spremberg produziert, der unter anderem "Minor Earth, Major Sky" von A-ha umsetzte und mit solchen unterschiedlichen Künstlern wie T.Raumschmiere, Rosenstolz und Kai Wingenfelder gearbeitet hat. Sechs der zwölf Titel auf seinem Album wurden von Jan Philipp Kelber und Joachim Schlüter in Zusammenarbeit mit Alex Geringas produziert und geschrieben. Kelber und Schlüter komponierten den Song "Weinst du", der im Dezember 1999 von Echt veröffentlicht wurde und sich 62 Wochen in den Charts hielt. Alexander Geringas produzierte Songs für so unterschiedliche Künstler wie Christina Stürmer, Die 3. Generation und Bros'Sis. Er hat im Laufe der Zeit acht Nummer-1-Hits geschrieben und produziert. Auch der bereits mit einer Grammy-Nominierung ausgezeichnete Taan Newjam aus Berlin beteiligte sich an den Aufnahmen. In Zusammenarbeit mit Malte Hagemeister entstand der Song "Es wird immer Liebe sein".

Alexander Klaws ist als Musiker gereift und eigentlich reicht das, um die neue Platte zu erklären. Überflüssige Worte sind fehl am Platz, schließlich ist die Sache ganz einfach. "Ich wollte immer Musik machen" sagt Alexander Klaws. "Professionell und ohne Kompromisse." Er lächelt. Er hat erreicht, was er wollte. Er holt sich noch einen Kaffee.

Diskografie

2003 #01 - Take Me Tonight
2003 #01 - Take Your Chance (Album)
2003 #09 - Stay With Me
2003 #01 - Free Like The Wind
2004 #02 - Behind The Sun
2004 #01 - Here I Am (Album)
2004 #05 - Sunshine After The Rain
2004 #19 - Here I Am
2005 #12 - All (I Ever Want)
2006 #16 - Not Like You
2006 # 20 - Attention! (Album)

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