Freitag, 09. Dezember 2016


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Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche und EU Maritimer Beauftragter Kurt Bodewig Festredner beim Hafentag in Wilhelmshaven

Europäische Meerespolitik Thema beim 18. Niedersächsischen Hafentag

(lifePR) (Oldenburg, ) Einmal im Jahr trifft sich die Hafenszene zum traditionellen Hafentag in einem der acht Seehafenstandorte in Niedersachsen. Gastgeberstandort der 18. Auflage am 5. September ist Wilhelmshaven.

An Bord des MS "Helgoland" werden die geladenen Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien zunächst durch den Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Eberhard Menzel und Seaports-Geschäftsführer Andreas Bullwinkel begrüßt. Die Sicht des Landes Niedersachsen zur Situation und Entwicklung der Seehäfen wird anschließend der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Walter Hirche in seiner Festrede beschreiben. Die hohe Bedeutung der Seehäfen für das Land hat das Wirtschaftsministerium erst kürzlich mit Neuschaffung der Stabstelle des Koordinators Maritime Wirtschaft, Luft- und Raumfahrt unterstrichen.

Kurt Bodewig, EU Maritimer Botschafter der Bundesrepublik Deutschland geht anschließend in seinem Festbeitrag auf die Aspekte der europäischen Meerespolitik ein. "Das Thema Europa wird für uns immer wichtiger. Wir sind sicher gut beraten, uns an Konsultationsprozessen aktiv zu beteiligen um Bürokratiemonster zu vermeiden und stattdessen vernünftige Richtlinien zu erhalten", erläutert Andreas Bullwinkel. "Mit Herrn Bodewig haben wir einen Festredner gewinnen können, der uns mit seiner Erfahrung als ehemaliger Bundesminister und jetziger Bundestagsabgeordneter in seiner neuen Funktion als EU Maritimer Botschafter für die Bundesrepublik Deutschland hierbei ein wichtiger Partner und Ratgeber sein kann."

Der Tiefwasserhafen Wilhelmshaven gilt als Energiehub Nummer Eins in Deutschland. Mehr als 40 Millionen Tonnen Roh- und Mineralölprodukte werden hier pro Jahr an den Anlagen der Nord-West Oelleitung und der Wilhelmshavener Raffinerie Gesellschaft umgeschlagen. Am INEOS-Anleger findet Umschlag von flüssigen und gasförmigen Chemieprodukten statt. Für das am Standort befindliche Kohlekraftwerk schlägt die Rhenus AG & Co. an der Niedersachsenbrücke Steinkohle um. Mit dem JadeWeserPort, der 2011 in Betrieb gehen soll, wird die letzte Lücke im umfangreichen Umschlagsportfolio der niedersächsischen Seehäfen geschlossen. Im einzigen Tiefwasser-Containerterminal in Deutschland sollen dann jährlich 2,7 Millionen TEU umgeschlagen werden, in der angrenzenden Logistikzone stehen 170 Hektar Fläche für die Ansiedlung von hafenaffinen Unternehmen zur Verfügung.

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