Dienstag, 06. Dezember 2016


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Ministerpräsident bei Scandlines: Ohne starke Fährverbindungen geht es nicht

(lifePR) (Puttgarden, ) Zu Beginn seiner Reise nach Dänemark und Schweden ist Ministerpräsident Erwin Sellering an Bord der Fähre "Prins Joachim" auf der Fahrt von Rostock nach Gedser mit dem Geschäftsführer der Scandlines GmbH, John Steen-Mikkelsen, zusammengetroffen.

Beide Gesprächsteilnehmer zeigten sich überzeugt, dass der Verkehr über die Ostsee nach dem Ende der gegenwärtigen Krise wieder deutlich zunehmen wird. Mit Blick auf die anstehende Überarbeitung der EU-Leitlinien für die Transeuropäischen Transportnetze und die geplante feste Querung über den Fehmarn Belt hoben Ministerpräsident Sellering und Steen-Mikkelsen hervor, dass zur Bewältigung des steigenden Nord-Süd- Verkehrsaufkommens leistungsstarke und umweltfreundliche Fährverbindungen über die Ostsee nicht nur möglich, sondern auch alternativlos sind.

Dazu Ministerpräsident Sellering: "Die Häfen in Rostock und Sassnitz bieten sich als leistungsfähige Schnittstellen zwischen See- und Landverkehren an. Sie sind Teil eines Ostsee-Adria-Korridors, durch den Verkehre zwischen Skandinavien und dem adriatischen Raum auf dem kürzesten Weg erfolgen können. Das ist ein echter 'grüner Korridor' - kostengünstig und umweltfreundlich zugleich.".

Scandlines will mit den jetzt bei der Volkswerft in Stralsund in Auftrag gegeben zwei Schiffsneubauten für die Verbindung zwischen Rostock und Gedser die Bedeutung der Drehscheibe, speziell des Hafenstandorts Rostock untermauern. Die wesentlich größeren und nach den neuesten technologischen Kenntnissen gebauten Schiffe werden die derzeit eingesetzte Tonnage im Laufe des Jahres 2012 ersetzen und damit den Bunkerverbrauch und den Emissionsausstoß so weit wie möglich reduzieren. "Das ist ein klares Konzept sowohl für die Wirtschaftlichkeit als auch für die Umwelt. Der Neubau der beiden Fährschiffe ist außerdem ein wichtiger Schachzug als Reaktion auf die geplante feste Fehmarnbeltquerung", so Scandlines Geschäftsführer Steen-Mikkelsen.

Ministerpräsident Sellering und Steen-Mikkelsen kamen überein, auch gemeinsam für eine Aufnahme des Ostsee-Adria-Korridors in die Transeuropäischen Netze zu werben. Beide sagten, dass andere Korridore über die Ostsee davon nicht berührt seien, aber der Ostsee-Adria-Korridor ein attraktives Angebot für den Personen- und Güterverkehr darstellt, durch den die vorhandenen Kapazitäten genutzt und Engpässe andernorts vermieden werden.

Scandlines Deutschland GmbH

Scandlines wurde 1998 gegründet und ist eine der größten Reedereien in Europa. Scandlines' Kerngeschäft ist die Beförderung von Personen und Waren im Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden, sowie auf den Strecken zu den Baltischen Staaten und nach Finnland. Scandlines transportiert 12 Millionen Passagiere, 2,7 Millionen Pkw und 0,7 Millionen Lkw und Trailer pro Jahr mit dem primären Ziel, einen effizienten, zuverlässigen und wettbewerbsfähigen Transport zu gewährleisten.

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