- Pressemitteilung BoxID 323038
Vorschau - Grosser Preis von Europa in Valencia
8. von 20 Läufen zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, 22. bis 24. Juni 2012
Kamui Kobayashi (Startnummer 14):
"In Valencia ist es zum Rennen normalerweise sehr heiss. Persönlich mag ich das, aber es ist nicht ganz einfach abzuschätzen, was es für das Auto und die Reifen bedeutet. Auf jeden Fall wird es ein hartes Rennen. Der Umgang mit den Reifen und die Rennstrategie werden Schlüsselfaktoren sein. Für den Stadtkurs braucht das Auto ein gutes Abtriebsniveau. Man ist immer ziemlich nah an den Mauern unterwegs, aber das sind wir nach den Rennen in Monaco und Montreal ja ohnehin gerade gewöhnt. Überholen ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich. 2010 hatte ich sehr viel Spass dabei. Die Stadt Valencia ist aus vielen Gründen eine Reise wert, ein richtiges Ferienziel. Es gibt dort übrigens auch den besten frisch gepressten Orangensaft. Auf jeden Fall will ich dort sowohl im Qualifying als auch im Rennen gut abschneiden."
Sergio Pérez (Startnummer 15):
"Ich habe das Ergebnis von Montreal sehr genossen und will mehr davon. Ich mag die Strecke in Valencia sehr und auch die Atmosphäre am Rennwochenende, man spürt die Nähe der Fans. Trotzdem habe ich mein erstes Formel-1-Rennen dort nicht in bester Erinnerung. Das war im vergangenen Jahr meine Rückkehr ins Cockpit nach dem heftigen Unfall in Monaco. Das war schwierig. Rückblickend würde ich sagen, ich war nicht fit, ich habe mich überhaupt nicht wohl gefühlt. Der Strassenkurs in Valencia hat lange Geraden, an deren Enden man hart bremsen muss, diesbezüglich haben wir frische Referenzen aus Montreal, das ist wichtig."
Giampaolo Dall'Ara, Leitender Ingenieur an der Strecke:
"Valencia ist kein typischer Strassenkurs, denn die Asphaltoberfläche ist sehr eben, und die Randsteine sind nicht sehr hoch. Zudem spielt die aerodynamische Effizienz hier eine deutlich wichtigere Rolle als beispielsweise in Monaco oder Singapur, und es gibt richtige Auslaufzonen. Die meisten Kurven sind langsam, aber man darf die Höchstgeschwindigkeit dennoch nicht vernachlässigen. Dieses Streckenlayout verlangt eine hohe Bremsstabilität und gute Traktion. Zu dieser Jahreszeit muss man mit hohen Temperaturen rechnen, entsprechend wird auch der Asphalt sehr heiss. Pirelli stellt die mittlere und die weiche Reifenmischung zur Verfügung, die seit dem vergangenen Jahr leicht verändert wurden, was wir bei der Rennstrategie berücksichtigen müssen. Erhöhter Reifenabbau an der Hinterachse könnte ein Thema werden. Überholen ist auf dieser Strecke nicht einfach, umso wichtiger ist das Qualifying. Das Auto entspricht technisch jenem von Montreal, allerdings werden wir möglicherweise ein etwas höheres Abtriebsniveau fahren."
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