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Lehrreiches Rennwochenende für Yury Krauchuk auf dem Lausitzring
Anders, als bisher von ihm gewohnt, kam Yury auf der 4,534 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke in der Niederlausitz mit ihren acht Links- und sechs Rechtskurven nicht auf Anhieb zurecht. "Ich hätte nicht gedacht, dass die Strecke so schwierig ist. Es ist nicht einfach, hier die schnellste Linie zu finden", meinte er nach dem freien Training. Im Qualifying am Samstag konnte er sich zwar verbessern, doch reichte seine Bestzeit von 2:10,168 Minuten am Ende nur zum siebten Startplatz.
Im ersten Rennen am Sonntagnachmittag erwischte Yury keinen guten fliegenden Start und bog daraufhin als Letzter in die erste Kurve nach der Start-/Zielgeraden ein. Noch in der gleichen Runde fuhr er auf den sechsten Rang vor, den er bis ins Ziel ungefährdet halten konnte. "Nach meinem Patzer beim Start, kam ich einfach nicht mehr näher an die Spitzengruppe heran", kommentierte er leicht frustriert in der Reparaturpause. Die Tatsache, dass er im Rennen seine Qualifikationszeit um fast eine ganze Sekunde verbesserte, motivierte ihn dann wieder für den zweiten Lauf. Beim stehenden Start konnte er seine Position geschickt verteidigen. Ab der zweiten Runde lag er bereits an fünfter Stelle und hatte bis zum Zieleinlauf einen Logenplatz für eine spannende Lehrstunde hinter den Tabellenführenden Guido Thierfelder und Nils Mierschke, die sich bis zum Schluss einen beinharten Zweikampf um die dritte Position lieferten. "Das war ein toller Kampf zwischen den beiden. Jetzt kenne ich wohl jede schnelle fahrbare Linie hier auf dem Lausitzring, da freue ich mich auch über den fünften Platz", meinte Yury durchaus zufrieden nach dem Rennen.
Mit großer Spannung erwartet das RAVENOL Team SAN die noch ausstehenden beiden Veranstaltungen auf dem Nürburgring und Hockenheimring im September. "Yury hat sich in seiner ersten Tourenwagensaison bisher tapfer geschlagen. Unter dem Aspekt, dass sowohl das Auto als auch alle Strecken für ihn absolutes Neuland sind, können wir auch teamseitig mit der fünften Tabellenposition mehr als zufrieden sein", fasst Teamchef Hans Niemann den bisherigen Saisonverlauf zusammen.
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