Mittwoch, 07. Dezember 2016


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BTW-Tourismusgipfel

Bundespräsident würdigt Tourismuswirtschaft / Präsident Laepple bestätigt / Richard Eberhardt erneut im Präsidium

(lifePR) (Köln, ) Bundespräsident Horst Köhler nahm am Tourismusgipfel des Bundesverbands der deutschen Tourismuswirtschaft teil. Köhler würdigte vor 500 hochrangigen Branchenvertretern die Verdienste der deutschen Tourismuswirtschaft. Die Verdienste des BTW-Präsidenten Klaus Laepple wussten auch die Mitglieder zu schätzen und wählten ihn erneut einstimmig zum Präsidenten. RDA-Präsident Richard Eberhardt wurde als BTW-Präsidiumsmitglied ebenfalls einstimmig bestätigt.

Echte Chancen statt ständig neue Herausforderungen soll die Politik für die Tourismusbranche, einen Motor der Binnenkonjunktur in Deutschland, schaffen. Mit diesem Appell eröffnete der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) Klaus Laepple den diesjährigen Tourismusgipfel.

"Neben wirtschaftlichen Entwicklungen und der Reiselust der Bürger definieren insbesondere politische Entscheidungen die Voraussetzungen unserer Arbeit, unserer Handlungsmöglichkeiten und letztlich unserer Angebote. Diese Entscheidungen können Chancen sein, sie sind aber leider viel zu häufig Herausforderungen", kritisierte Laepple in seiner Eröffnungsrede. Nichtdestotrotz blickte der BTW-Präsident prinzipiell positiv in die Zukunft der Tourismuswirtschaft: "Die Deutschen sind nach wie vor Reiseweltmeister, der Deutschland-Tourismus boomt, der Geschäftsreisemarkt legt positive Zahlen vor." Wie kaum ein anderer Wirtschaftsbereich schaffe der Tourismus Wertschöpfung im Land. Doch müssten dafür auch die Rahmenbedingungen stimmen, die die Politik vorgebe. In Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs sei versäumt worden, so Laepple, notwendige politische Weichenstellungen vorzunehmen.

Zudem dürften nicht ständig neue Belastungen und Wettbewerbsnachteile für die Branche geschaffen werden. Die fehlenden Ausnahmeregelungen für Busse im Rahmen der Umweltzonen oder Diskussionen um eine PKW-Maut seien völlig deplaziert. Kontraproduktiv im Hinblick auf die aktuellen Rezessionssorgen sei auch, mit einem einheitlichen Krankenkassenbeitrag in Höhe von 15,5 Prozent die Konsumbereitschaft der Bürger und die Wettbewerbsfähigkeit personalintensiver Unternehmen zu reduzieren. Er appellierte an die Politik, die Stärken der Branche als Chance für das angeschlagene Wirtschaftssystem zu erkennen und zu unterstützen. Dafür seien ein Umdenken und Korrekturen dringend notwendig.

Im Rahmen des diesjährigen Tourismusgipfels diskutierten darüber hinaus führende Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Medien vom 13. bis 14. Oktober über Chancen und Herausforderungen der Tourismusbranche.

Die Podiumsdiskussion zum Thema "Herausforderung Deutschlandtourismus" mit Richard Adam (Bayern Tourismus Marketing), Petra Hedorfer (DZT), Martin Katz (Ameropa Reisen) und Roland Mack (Europapark Mack) war auch dank der Moderation von Dr. Christoph Engl, Direktor der Südtirol Marketing Gesellschaft sehr kurzweilig. Dr. Engl ist den RDA-Mitgliedern auch bekannt als Podiumsdiskussionsteilnehmer der diesjährigen Mitgliederversammlung. Sehr engagiert sprach Günther Oettinger, als Ministerpräsident des touristisch bedeutsamen Landes Baden-Württemberg über "Tourismuswirtschaft als Leitökonomie des 21. Jahrhunderts".

Die Runde der Parteien zur Bundestagswahl 2009 startete mit Kurzstatements von DRV-Vizepräsident Hans Doldi, RDA-Präsident Richard Eberhardt, DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges, VDR-Präsident Michael Kirnberger, Verband Deutsches Reisemanagement und BDF-Präsident Ralf Teckentrup. Richard Eberhardt forderte eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Bustouristik und einen Ausgleich der steuerlichen Wettbewerbsnachteile, insbesondere gegenüber Flug- und Bahnreisen. Eberhardt betonte weiterhin die Umweltfreundlichkeit des Busses, die es völlig rechtfertige, dass der Bus auch in den Umweltzonen freie Fahrt haben sollte. Er warnte ferner vor allen Überlegungen, den Bus in die Mauterhebung einzubeziehen. Der RDA-Präsident appellierte an die Vertreter der Parteien, endlich etwas gegen die volkswirtschaftlich schädlichen Staus auf den Straßen zu unternehmen und die Steuereinnamen aus dem Straßenverkehr auch dort wieder einzusetzen.

Dr. Hans-Peter Friedrich, MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ludwig Stiegler, MdB, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Niebel, MdB, Generalsekretär der FDP, Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/GRÜNE stellten sich den krischen Fragen des Moderators Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche und nahmen Stellung zu den Forderungen der Verbandsvertreter.

Klaus Laepple alter und neuer BTW-Präsident

Klaus Laepple bleibt Präsident des BTW. Die Mitgliederversammlung im Anschluss an den Tourismusgipfel bestätigte ihn einstimmig für zwei weitere Jahre im Amt. Der Präsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV) steht dem Spitzenverband der Tourismuswirtschaft in Deutschland bereits seit 2002 vor. Als Vizepräsidenten des BTW wurden Dr. Volker Böttcher (TUI Deutschland) und Robert Salzl (Schörghuber Stiftung) wiedergewählt. Schatzmeister bleibt Ernst Fischer (DEHOGA Bundesverband). Weitere Mitglieder des Präsidiums sind Wilhelm Bender (Fraport), Jürgen Büchy (DB Vertrieb), Richard Eberhardt (RDA Internationaler Bustoutistik Verband), Dr. Peter Fankhauser (Thomas Cook), Michael Kirnberger (Verband Deutsches Reisemanagement VDR), Thomas Kropp (Deutsche Lufthansa), Peter Meyer (ADAC), Dr. Rainer Schwarz (Airport Berlin Brandenburg International), Ralf Teckentrup (Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften BDF) und André Witschi (Steigenberger).

Wolfgang Diels (Europäische Reiseversicherung) Michael Garvens (Flughafen Köln/Bonn), Thomas Hailer (Deutsches Verkehrsforum), Marc Hildebrand (Accor Hotellerie), Holger Taubmann (Amadeus Germany) und Dietrich von Albedyll (Hamburg Tourismus GmbH) sind stellvertretende Präsidiumsmitglieder.

Der Innovationspreis der Deutschen Tourismuswirtschaft geht in diesem Jahr an die FVW Mediengruppe. Der BTW würdigte damit die Entwicklung des Verlags zu einem breitgefächerten Informations- und Servicedienstleister im Tourismus, der eine dauerhafte Innovationsbereitschaft zu Grunde lag. Die Geschäftsführerin der FVW-Mediengruppe, Ines Niedecken, nahm die Auszeichnung stellvertretend für das Unternehmen in Empfang.

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