Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Cordula Stratmann bei HIT RADIO FFH: "Mutterschaft und Karriere geht nicht"

(lifePR) (Bad Vilbel, ) Komikerin Cordula Stratmann (51) war am heutigen Sonntag (19. Juli, 9 bis 12 Uhr) zu Gast in der HIT RADIO FFH-Sendung "Silvia am Sonntag". In der Talk-Show mit Moderatorin Silvia Stenger sprach Cordula Stratmann, die nach siebenjähriger TV-Abstinenz wieder im Fernsehen zu sehen ist, über ihren Neustart, ein abgelehntes Angebot ("auf dem Gold-Tablett") direkt, nachdem sie Mutter geworden ist und über Karriere und Kinder ("eine Seite zahlt den Preis").

Cordula Stratmann studierte an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln Sozialarbeit, arbeitete danach acht Jahre lang als Familientherapeutin. Seit 1990 ist sie sie als Comedian bekannt ("Zimmer frei", "Schillerstraße") und erfolgreich (Deutscher Fernsehpreis, Goldene Kamera, Deutscher Comedypreis). Wegen ihres Sohnes Emil (9) machte sie eine lange TV-Pause, ist jetzt wieder in zwei Comedyserien zu sehen: Als Tierheilpraktikerin Belinda Mommsen in "Die Kuhflüsterin" (seit 3. Juli, ARD) und ab Freitag (24. Juli) in der ZDF-Serie "Ellerbeck" als Kindergartenleiterin Sabine. Im FFH-Gespräch sagte Cordula Stratmann: "Man konnte mich zwischendurch mal kurz sehen, aber man musste etwas suchen. Jetzt im Juli gibt's 'Intensivwochen Stratmann'." Über ihre Rolle der Tierheilpraktikerin sagte sie zu FFH: "Als Tierheilerin kam ich mit vielen Tieren in Berührung. Eine Schlange ist wirklich wunderschön, diese Schlangenhaut - was ein Muster, ganz fantastisch. Ich war fasziniert." Und weiter: "Ich habe beide Geschichten gerne erzählt, weil die sehr lustig und sehr intelligent geschrieben sind."

Über die Zeit ohne Fernsehen sagte Cordula Stratmann im FFH-Talk: "Man muss wissen, wann Schluss ist und dann sollte man Schluss machen - ich gehe sogar, wenn ich nichts anderes habe. Bevor die Zuschauer mit mir in eine langweilige Phase gehen, schütze ich sie lieber und gehe vorher schon. Ich habe dafür einen ganz guten Instinkt, der navigiert mich gut durch mein Leben. Ich spüre, wenn die innere Kurve nach unten geht. Das hat mit der Erfolgskurve nicht unbedingt etwas zu tun. Ich finde es gut, wenn man ein Ende spürt, dem nachzugeben. Oder mit einer neuen Idee Gas geben."

Cordula Stratmann sagte bei HIT RADIO FFH: "Das war auch so, als ich mein Kind bekam. Aber es ist einfach für mich, weil alternativlos. Ich hatte ein Angebot - quasi auf dem Gold-Tablett - und ich dachte, wir schaffen das. Aber als ich mein Kind im Arm hatte, war mir klar, dass ich definitiv keine hundert Drehtage aus dem Haus gehe. Da gab es nichts dran zu rütteln. Mutterschaft und uneingeschränkte Karriere geht nicht. Ich verstehe das ganze Gehampel um dieses Thema nicht. Wenn ich ein Kind habe, dann ist es doch selbstverständlich, dass ich nicht in der Form unbegrenzt weiter meine Karriere verfolgen kann. Eine Seite zahlt den Preis, entweder Karriere oder Kind. Das gilt für die Väter natürlich auch."

Zum Thema Eltern und Kinder sagte Cordula Stratmann bei FFH: "Ich weiß, was es bedeutet, wenn Eltern für ihre Kinder nicht richtig präsent sind. Unsere Kinder strengen sich an, dass wir es gut mit ihnen haben, das heißt, sie versuchen, auszugleichen. Und wenn manche Karriereeltern sagen: 'Unsere Kinder lieben ihre Kinderfrau, es läuft toll bei uns zu Hause' - dann habe ich da ein paar Fragezeichen. Kinder, die Schwierigkeiten machen, sind in Not, die machen das nicht, weil sie Bock auf Stress haben. Kinder sind Seismographen. Elterliche Abwesenheit ist nicht zu unterschätzen. Ich rede nicht von denen, die alleinerziehend sind und einen harten Kampf kämpfen. Wenn die Kinder diese Not erleben, ist das ganz anders, als bei Eltern, die beide viel verdienen und beide aber postulieren: 'Soll ich jetzt mit meinem Dr.-Titel bei meinem Kind verblöden'. Das sind schlechte Signale für das Kind. Die Welt, die Erwachsene sich gebaut haben - da passen Kinder oft nicht rein. Schnell, gnadenlos optimiert - wo die Eltern ja schon nicht mehr klar kommen. Ich finde wirklich, die Eltern müssen sich fragen, in welcher Welt sie leben wollen."

Cordula Stratmann weiter: "Arbeitgeber müssten sich überlegen, wie sie damit umgehen. In Führungspositionen alles abwesende Väter, die Mitte 50 das Jammern kriegen, weil sie nicht mitbekommen haben, wie ihre Kinder groß werden und dann machen die noch mal neue Kinder."

Bei FFH sagte Cordula Stratmann auch: "Einer der dümmsten Sätze, die ich je gehört habe ist: 'Das wusstest du ja vorher'. Nein! Grundsätzlich weiß man nicht vorher, was nachher passiert." Und: "Die komischsten Momente passieren mir im Alltag. Besonders im Rheinland. Ich sammele gerade lustige Momente in Bus und Bahn."

"Silvia am Sonntag - der Talk": Sonntags spricht FFH-Moderatorin Silvia Stenger zwischen 9 und 12 Uhr mit Promis. Infos auch auf www.FFH.de.

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