Mittwoch, 07. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 135077

Neuer Entwurf ist das Ergebnis eines breiten Diskurses

Friedrich-Ebert-Straße/Ecke Yorckstraße

(lifePR) (Potsdam, ) Das Eckgrundstück Friedrich-Ebert-Straße/Yorckstraße ist ein städtebaulich exklusiver Ort im Zentrum der Stadt. Durch den unmittelbaren Bezug zur wieder zu gewinnenden Potsdamer Mitte befindet sich das Grundstück in einer exponierten Lage. In den sechziger Jahren beantwortete man diese Qualität mit dem Bau eines seinerzeit modernen Gebäudes ("Haus des Reisens", Baujahr 1967/68), dessen Höhe, Gestaltung und Kubatur nicht auf die umliegende Bebauung einging. Mit dem Auftrag, die Eckbebauung wenigstens in Kubatur und Höhe anzupassen, hat die PRO POTSDAM die Liegenschaft erworben.

Der Abriss des "Hauses des Reisens" und die Neubebauung des Grundstückes ist ein Beitrag zur Aufwertung des Umfeldes der Potsdamer Mitte. Diesen Beitrag leistet die PRO POTSDAM GmbH mit immobilienwirtschaftlichen Mitteln. In diesem Zusammenhang orientieren die Anstrengungen der PRO POTSDAM GmbH in ihren allgemeinen stadtpolitischen, städtebaulichen und stadtgestalterischen Zielen auf eine Wiederherstellung des historischen Stadtgrundrisses unter Berücksichtigung der Maßstäblichkeit der angrenzenden Bebauung.

Die Vorstellung des geplanten Neubaus und die verschiedenen Reaktionen in der Öffentlichkeit führten zu einer heftigen Diskussion. Auf deren Höhepunkt wurde festgelegt, die Fassadengestaltung in einem breitem Diskurs zu qualifizieren. Ziel sollte die Entwicklung einer anspruchsvollen Fassade sein. Beschlossen wurde die Durchführung eines Workshops, dessen Verfahren durch die PRO POTSDAM entwickelt und auf breiter Basis abgestimmt wurde.

Teilnehmer des Workshops am 30. September, 14. und 16. Oktober sowie 1. Dezember 2009 waren Vertreter der lokalen Politik, Architekten sowie Verantwortliche der Stadtverwaltung. Ziel des Workshops war es, in einem gemeinsamen Arbeitsprozess den kritischen Diskurs in nachvollziehbare Ergebnisse zu übersetzen. Zu diesem Zweck hatte die PRO POTSDAM Architekten eingeladen, die in der Stadt bekannt sind, sich mit der städtebaulichen Entwicklung der Potsdamer Mitte intensiv auseinandergesetzt haben und in der beschriebenen Diskussion unterschiedliche Standpunkte vertreten. Sie wurden gebeten, ihre Haltung in mündlicher oder schriftlicher Form oder als gezeichneten Bildbeitrag darzustellen.

Unter der Moderation von Prof. Karl-Heinz Winkens (FH Potsdam, Fachbereich Architektur und Städtebau) wurden der Entwurf des geplanten Neubaus und die von den eingeladenen Architekten vorgetragenen Standpunkte diskutiert. Gemeinsam erarbeiteten die Fachleute aus Politik, Verwaltung und Architektur einen Katalog von stadträumlichen und denkmalpflegerischen Grundlagen sowie gestalterischen Erfordernissen. Diese setzte der Architekt Ingo Schürmann in einem neuen Entwurf um.

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