Sonntag, 11. Dezember 2016


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Abschluss Konzessionsvertrag Rechenzentrum

Altes Rechenzentrum wird zu Zentrum der Kunst und Kreativwirtschaft

(lifePR) (Potsdam, ) Die Sanierungsträger Potsdam GmbH und die Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin (SPI) haben heute mit der Unterzeichnung eines Konzessionsvertrags die Voraussetzung für die Inbesitznahme des alten Rechenzentrums durch Künstler und Kreativwirtschaft am 01. September 2015 geschaffen. Bereits in einem Monat stehen der Potsdamer Kreativszene 90 Räume im 3. und 4. OG des Rechenzentrums zur Verfügung. Für die Dauer von drei Jahren können hier Künstler, Kulturschaffende und Start-up-Unternehmen zu günstigen Bedingungen wirken.

"Die heutige Vertragsunterzeichnung mit dem SPI ist der krönende Abschluss des Engagements der Kunst- und Kreativszene, zusammen mit der Landeshauptstadt und dem Sanierungsträger eine Lösung für das Rechenzentrum zu finden", sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs. "Und es ist zugleich ein Neuanfang: Nun haben wir Planungssicherheit für die nächste Zeit. Das Haus kann sich entwickeln. Künstlerinnen und Künstler, junge Unternehmer finden hier ein kreatives Zuhause. Ich danke allen engagierten Kräften und wünsche ein gutes Händchen beim Start in den neuen Räumlichkeiten."

"Am 19. Februar 2015 hatte der Oberbürgermeister zu einem Auftaktgespräch eingeladen. Danach haben alle Akteure mit großem Engagement gemeinsam versucht, möglichst schnell die Ankündigung des Oberbürgermeisters in die Tat umzusetzen. Gemeinsam haben wir es innerhalb von nur fünf Monaten geschafft, den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmen für den Betrieb des Rechenzentrums abzustecken, die Interessen potentieller Nutzer abzufragen, zur Suche eines Betreibers ein Interessenbekundungsverfahren mit Erfolg abzuschließen und mit diesem den Konzessionsvertrag auszuhandeln. Nun sind Ateliers, kunsthandwerkliche Werkstätten, Büros für kreativ-gestaltende Gewerbe und Institutionen ebenso denkbare Nutzungen wie Seminarräume und Proberäume für Theatergruppen und Musiker", erklärt Bert Nicke, Geschäftsführer der Sanierungsträger Potsdam GmbH. "Ganz besonders bedanken wir uns bei der Kulturlobby Potsdam, die mit ihrem außerordentlichen ehrenamtlichen Engagement einen wesentlichen Beitrag für den Erfolg des Projekts geleistet hat. Außerdem gilt unser Dank Peter Leinemann, Verwaltungsvorstand der Stiftung Garnisonkirche. Die Stiftung musste der Nachnutzung des Rechenzentrums aufgrund der bestehenden kaufvertraglichen Regelungen zustimmen, was sehr schnell und unbürokratisch erfolgte. Bedanken wollen wir uns auch bei der Fachhochschule Potsdam. Professor Voesgen und Professor Binas haben die großen Plenumssitzungen, an denen alle Nutzungsinteressenten teilnahmen, erfolgreich geleitet." Bei einer Onlinebefragung haben bereits im Mai dieses Jahres 153 Teilnehmer Interesse an einer möglichen Nutzung bekundet. Sollten alle Interessenten nach Freizug des kompletten Gebäudes zum 01. Januar 2016 einziehen, werden die dann zur Verfügung stehenden 5.300 m² komplett belegt sein.

Die Stiftung SPI wird als neuer Betreiber des ehemaligen Rechenzentrums das Gebäude aus den Einnahmen der Grundstücksverwaltung bewirtschaften. Die Bruttowarmmiete ist bei 7,00 Euro pro Quadratmeter gedeckelt. Damit werden Kulturschaffenden und Unternehmen der Kreativwirtschaft bezahlbare Flächen geboten. "Wir freuen uns, dass wir Künstlern und Kreativwirtschaft mit dem alten Rechenzentrum ein attraktives Angebot machen können. Mit dem SPI haben wir einen erfahrenen Betreiber für dieses Projekt an unserer Seite", sagt Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der Sanierungsträger Potsdam GmbH. Die Nutzer werden ihren Interessen über einen Nutzerbeirat Ausdruck verleihen können. Zudem wird ein politischer Beirat den Konzessionsnehmer beraten.

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