Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Quotenbilanz 2009: Steigende Fernsehnutzung und Das Erste in marktführender Position

(lifePR) (München, ) Im vergangenen Jahr haben die Deutschen wieder mehr Zeit mit dem Fernsehen verbracht: Ausweislich der bis zum 29. Dezember ausgewerteten Messdaten der GfK-Fernsehforschung liegt der tägliche Fernsehkonsum mit drei Stunden und 32 Minuten rund fünf Minuten über dem Durchschnittswert des Vorjahres. Entgegen mancher Prognose ist das Interesse am Fernsehen also ungebrochen und erreicht eine Größenordnung, die bisher nur im Jahr 2006 gemessen wurde.

Im Vergleich der einzelnen Programme wurde Das Erste am häufigsten eingeschaltet: 12,7 Prozent Marktanteil entfielen auf das Gemeinschaftsprogramm der ARD, das damit seit sechs Jahren in Folge die marktführende Position innehat. Den zweiten Platz teilen sich das ZDF und RTL mit jeweils 12,5 Prozent. Für SAT.1 und ProSieben wurden 10,4 bzw. 6,6 Prozent gemessen. Die sieben Dritten Programme erreichen einen Summenwert von 13,5 Prozent.

Die meistgesehene Sendung im Ersten war das Fußballländerspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Auswahl der Elfenbeinküste: 10,26 Millionen Zuschauer verfolgten am 18. November die Übertragung aus Gelsenkirchen, was einem Marktanteil von 33,6 Prozent entspricht. An zweiter Stelle der Rangliste findet sich ebenfalls eine Fußballübertragung: 10,10 Millionen sahen den 2:0-Sieg der Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Wales am 1. April. Der Marktanteil lag bei 32,3 Prozent.

Deutlich geprägt ist die Quoten-Hitliste des Ersten vom "Tatort": Unter den zwanzig meistgesehenen Sendungen des Jahres finden sich 13 Filme der erfolgreichsten Krimireihe im deutschen Fernsehen. Auf die höchste Resonanz mit 9,86 Millionen Zuschauern stieß dabei der WDR-Tatort "Tempelräuber" aus Münster am 25. Oktober. Im Durchschnitt des gesamten Jahres konnte die Krimireihe die Zahl ihrer Zuschauer um 670.000 Zuschauer auf nunmehr 7,76 Millionen erhöhen. Ähnlich positiv entwickelten sich die Akzeptanzwerte für eine Reihe von weiteren fiktionalen Angeboten im Ersten: Die Dienstagsserien um 20.15 Uhr und "In aller Freundschaft" um 21.05 Uhr, der FilmMittwoch im Ersten und die Degeto-Filme am Freitagabend weisen höhere Zuschauerzahlen auf als im Vorjahr.

Wie schon in den vergangenen Jahren wurde Das Erste in besonderem Maße wegen seiner Informationssendungen eingeschaltet. An erster Stelle steht die "Tagesschau", deren Hauptausgabe um 20.15 Uhr nach wie vor mit Abstand die meistgesehene Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen ist. An einem durchschnittlichen Tag informierten sich im Ersten Programm, einigen Dritten, 3sat oder Phoenix 8,86 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 32,3 Prozent entspricht. Die "heute"-Sendung im ZDF und bei 3sat verfolgten um 19.00 Uhr durchschnittlich 4,01 Millionen Zuschauer, und "RTL Aktuell" erreichte eine Sehbeteiligung von 3,79 Millionen. Der Marktanteil beider Sendungen liegt bei 18,2 Prozent.

Die besondere Wertschätzung für Das Erste wurde auch im Bundestagswahlkampf deutlich: Obwohl das TV-Duell am 13. September gleichzeitig bei den vier großen Sendern angeboten wurde, verfolgte über die Hälfte der 14,21 Millionen Zuschauer die Sendung sowie die nachfolgenden Analysen und Diskussionen im Ersten. Diese Präferenzen zeigten sich auch im Fernsehalltag jenseits der Bundestagswahl. Das Gemeinschaftsprogramm hatte mit "Anne Will" und "hart aber fair" die beiden meistgesehenen politischen Diskussionssendungen. Im Ersten wurden mit "Panorama" und "Monitor" auch die beiden reichweitenstärksten politischen Magazinsendungen angeboten. In gleichem Maße gilt dies für die Wirtschafts-, Auslands- und Kulturberichterstattung: Hier liegen "Plusminus", "Weltspiegel" und "ttt" in der Zuschauergunst vor den vergleichbaren Sendungen der Konkurrenzanbieter.

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