Freitag, 09. Dezember 2016


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Le Mans Series, 4. Lauf auf dem Nürburgring, Vorschau: Rennpremiere des Porsche RS Spyder in Deutschland

(lifePR) (Stuttgart, ) Nach Siegen in Spanien, Italien und Belgien tritt der Porsche RS Spyder jetzt erstmals zu einem Rennen auf heimischem Boden an. Beim vierten von fünf Läufen zur europäischen Le Mans Series (LMS) gehen vom 15. bis 17. August auf dem Nürburgring drei der in Weissach entwickelten, 476 PS starken Sportprototypen in der LMP2-Klasse an den Start. Die RS Spyder, die von den Porsche-Kundenteams Van Merksteijn Motorsport (Niederlande), Essex (Dänemark) und Horag Racing (Schweiz) eingesetzt werden, lassen dabei Erinnerungen an die große Tradition von Porsche auf dem Eifelkurs wach werden. Faszinierender Motorsport ist bei dem 1.000-Kilometer-Rennen garantiert - allein angesichts eines Starterfeldes von knapp 50 Rennfahrzeugen auf dem 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs. Auch in der GT2-Klasse der seriennahen Sportwagen ist Porsche mit sechs 911 GT3 RSR vertreten.

"Der erste Renneinsatz des RS Spyder auf einer deutschen Strecke, noch dazu auf dem Nürburgring, ist natürlich etwas ganz Besonderes für uns", sagt Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. "Das wird sicher spannend und für die Zuschauer ein echtes Highlight."

Die RS Spyder kommen mit einer makellosen Bilanz in die Eifel. Dem Auftaktsieg in der LMS in Barcelona folgten zwei Dreifachsiege in Monza und Spa. Vor dem vierten Lauf führen der ehemalige Formel 1-Pilot Jos Verstappen und Peter van Merksteijn die LMP2-Fahrerwertung an. Jeroen Bleekemolen (Niederlande) feiert im August seine Premiere in der Le Mans Series, wobei Bleekemolen, van Merksteijn und Verstappen ein eingespieltes Team sind: Sie haben im Juni im RS Spyder gemeinsam die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. "Nach der langen Pause der LMS freue ich mich unbändig auf das Rennen am Nürburgring", sagt der zweimalige LMS-Saisonsieger Verstappen. "Der Kurs wird unserem Auto besonders gut liegen, denn der RS Spyder ist mit seiner ausgezeichneten Balance und dem hohen Abtrieb bekanntermaßen ein Kurvenkünstler."

Aus Dänemark kommt der härteste Verfolger. Nur sechs Punkte fehlen Sportwagen-Legende John Nielsen und Casper Elgaard vom Essex-Team auf die Führenden. Die beiden feierten bereits einen Sieg in Monza sowie zwei dritte Plätze in Barcelona und Spa. Für den 52-jährigen Nielsen, auch Teammanager von Essex, ist der Nürburgring ein Stückchen Heimat: "Ich habe dort von Mitte der Achtziger an neun Jahre lang Reifentests auf Porsche-Fahrzeugen absolviert und fühle mich unheimlich wohl in der Eifel."

Zur bewährten Besetzung des Schweizer Horag-Teams gehören der ehemalige Formel 1-Fahrer Jan Lammers (Niederlande), der Belgier Didier Theys sowie Fredy Lienhard (Schweiz). Nach einem dritten Platz in Monza und einem zweiten in Spa liegen Lammers und Theys auf Rang drei der Wertung. Lienhard ist Sechster, da er einmal pausieren musste. Bei Tests in Magny-Cours sammelte das Team wichtige Erkenntnisse für die weitere Saison. Lienhard: "Um in Schwung zu bleiben, haben wir auch Boxenstopps geübt."

In der seriennahen GT2-Klasse fehlt dem bestplatzierten Porsche-Duo im 911 GT3 RSR nur ein Punkt auf die Tabellenführer. Der deutsche Porsche-Werksfahrer Marc Lieb und Alex Davison (Australien, Team Felbermayr-Proton) haben 19 Zähler, Robert Bell/Gianmaria Bruni (Ferrari) 20. "Das Rennen in der Eifel wird nicht einfach für uns, denn in den vielen langsamen und mittelschnellen Kurven können wir unseren Leistungsvorteil nicht ausspielen", sagt Lieb. "Aber am Nürburgring zu gewinnen, wäre natürlich ganz besonders schön."

Mit je zehn Punkten folgen auf Platz sechs Porsche-Werksfahrer Richard Westbrook (Großbritannien, Farnbacher Racing), Lars Erik Nielsen (Dänemark) und Allan Simonsen (Australien). Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) und Raymond Narac (Frankreich, IMSA Performance Matmut) liegen mit neun Punkten auf Rang acht. Sechs Punkte bringen Horst Felbermayr Jr. (Österreich) und der Deutsche Christian Ried mit, die gemeinsam mit Horst Felbermayr Sen. fahren.

Das Rennen wird am 17. August um 12.05 Uhr fliegend gestartet und nach 195 Runden oder maximal sechs Stunden abgewinkt. "Eurosport 2" überträgt von 12.00 bis 14.00 Uhr und von 17.00 bis 18.00 Uhr live.

Daten und Fakten

Das ist die Le Mans Series

Die 2004 erstmals ausgetragene Le Mans Series (LMS) bietet den Fans spannenden Sportwagensport. Das Reglement basiert auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden fünf Wertungsläufe auf Traditionsrennstrecken in Europa gefahren. Die Rennen gehen über die Distanz von 1.000 Kilometern. Die LMS ist das europäische Gegenstück zur American Le Mans Series (ALMS) in den USA und Kanada.

Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Sportfahrzeug-Kategorien: Sportprototypen und Seriensportwagen. Sie sind in vier Klassen eingeteilt:

Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 750 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm (in der ALMS: 750 PS/925 Kilogramm). Leistungsgewicht: rund 1,2 kg/PS.

Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 475 PS (mit Saugmotor) und 825 Kilogramm Mindestgewicht (in der ALMS: 475 PS/800 Kilogramm). Leistungsgewicht: rund 1,7 kg/PS. In dieser Klasse startet der Porsche RS Spyder.

Klasse GT1: Stark modifizierte Seriensportwagen mit bis zu 650 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der ALMS: 650 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm).

Klasse GT2: Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 450 bis 470 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der ALMS: 450 bis 470 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm). In dieser Klasse ist der Porsche 911 GT3 RSR am Start.

Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Dieses System sorgt für abwechslungsreiche und spannende Rennen mit vielen Überholmanövern. Punkte gibt es nur für die Platzierung in der jeweiligen Klasse. Meistertitel werden in allen vier Klassen für Fahrer, Hersteller und Teams vergeben. Porsche-Werksfahrer Marc Lieb gewann 2005 und 2006 den Fahrertitel in der Klasse GT2.

Der RS Spyder ist in dieser Saison erstmals in der Le Mans Series am Start.

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