Sonntag, 11. Dezember 2016


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American Le Mans Series, 9. Lauf in Detroit, USA, Vorschau: Titelkampf in Motor City

(lifePR) (Stuttgart, ) In der Automobil-Metropole Detroit, auch Motor City genannt, biegt die American Le Mans Series auf die Zielgerade der Saison ein. Vor dem drittletzten Lauf der Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt, die zusammen mit der in den USA ebenfalls sehr populären IndyCar-Serie in Detroit zu Gast ist, steuert Porsche mit dem 503 PS starken RS Spyder mit DFI-Technologie auf Titelkurs.

Die 3,957 Kilometer lange Rennstrecke liegt auf Belle Isle, einer Insel im Detroit River. Bei der Premiere der American Le Mans Series auf dem flüssig zu fahrenden Stadtkurs mit seinen 14 Kurven feierten Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) im Vorjahr einen überragenden Gesamtsieg. Dabei konnten sie nicht nur ihre Konkurrenten in der Klasse LMP2 auf Distanz halten, sondern zogen kurz vor dem Ziel auch am über 200 PS stärkeren und vom Leistungsgewicht her deutlich überlegenen Audi R10 vorbei. Romain Dumas: "Das war der schönste Sieg meiner Karriere."

Für das Erfolgsteam von Penske Racing ist Detroit so etwas wie ein Heimrennen. Schließlich war es Roger Penske, der die American Le Mans Series in die Stadt zwischen Lake St. Clair und Eriesee geholt hat. Auch diesmal setzt sein Team zwei RS Spyder ein. Während die Vorjahressieger und aktuellen Tabellenführer Timo Bernhard und Romain Dumas mit der Startnummer 7 ins Rennen gehen, wird der RS Spyder mit der Startnummer 6 neu besetzt: An Stelle von Sascha Maassen (Aachen) bestreitet Ryan Briscoe (Australien) an der Seite von Patrick Long (USA) das Rennen. Briscoe, der in dieser Saison für Penske Racing in der IndyCar-Serie antritt, nutzt den Einsatz in Detroit, um sich auf das besonders wichtige 10-Stunden-Rennen "Petit Le Mans" in Road Atlanta vorzubereiten, bei dem zehn Bonuspunkte vergeben werden.

"Detroit ist einer der schönsten Stadtkurse überhaupt", schwärmt Titelverteidiger Timo Bernhard von der Strecke auf der Belle Isle. "Der Kurs ist eine tolle Mischung aus schnellen und langsamen Kurven. Wir fahren dort mit einer deutlich weicheren Abstimmung als am vergangenen Wochenende in Mosport. Abgesehen davon ist der Detroit GP das Heimrennen von Roger Penske. Ich hoffe sehr, dass er am Samstag Abend stolz auf uns sein kann."

Auch Patrick Long freut sich auf das letzte Stadtrennen der Saison. "Hinter Long Beach ist Detroit mein zweitliebstes Rennen. Roger Penske hat die Veranstaltung zu einem Fünf-Sterne-Event gemacht. Es sind immer sehr viele Fans auf den Tribünen und die Stimmung ist gigantisch."

Die RS Spyder des von Porsche unterstützten US-Privatteams Dyson Racing sind in Detroit erstmals mit dem neuen DFI-Motor mit Benzindirekteinspritzung am Start, der im Juli mit einem Klassensieg von Timo Bernhard und Romain Dumas in Mid-Ohio seine erfolgreiche Rennpremiere feierte. Die Startnummer 16 fahren Chris Dyson (USA) und Guy Smith (Großbritannien), im Cockpit der Startnummer 20 wechseln sich Butch Leitzinger (USA) und Marino Franchitti (Großbritannien) ab. In der Teamwertung liegt Dyson Racing auf dem dritten Platz.

In der Klasse GT2 der American Le Mans Series gehen Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Wolf Henzler (Nürtingen) als Tabellenführer ins Rennen. Beide siegten in dieser Saison bereits in Sebring, Salt Lake City und Lime Rock. Sie fahren, wie auch Johannes van Overbeek (USA) und Patrick Pilet (Frankreich), einen Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports. Sein ALMS-Debüt gibt in Detroit UPS-Porsche-Junior Martin Ragginger. Der zwanzigjährige Österreicher vertritt im dritten Auto von Flying Lizard Motorsports den Amerikaner Seth Neiman.

Das Rennen in Detroit startet am Samstag, 30. August 2008, um 14.35 Uhr Ortszeit (20.35 Uhr MESZ) und geht über 2:45 Stunden.

Daten und Fakten

Das ist die American Le Mans Series

Die American Le Mans Series (ALMS) wurde 1999 ins Leben gerufen. Das Reglement basiert auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden elf Rennen in den USA und Kanada gefahren. Die traditionellen Höhepunkte sind die 12 Stunden von Sebring und das 1000-Meilen-Rennen "Petit Le Mans" in Road Atlanta. Die meisten Rennen dauern 2:45 Stunden. Die ALMS ist das amerikanische Gegenstück zur in Europa beheimateten Le Mans Series (LMS).

Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Sportfahrzeug-Kategorien: Sportprototypen und Seriensportwagen. Sie sind in vier Klassen eingeteilt:

Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 750 PS und einem Mindestgewicht von 925 Kilogramm (in der LMS: 750 PS/900 Kilogramm).

Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 500 PS (bei Saugmotoren) und 800 Kilogramm Mindestgewicht (in der LMS: 500 PS/825 Kilogramm). Leistungsgewicht: rund 1,7 kg/PS. In dieser Klasse startet der Porsche RS Spyder.

Klasse GT1: Stark modifizierte Seriensportwagen mit bis zu 650 PS und einem hohen Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der LMS: 650 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm).

Klasse GT2: Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 450 bis 470 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der LMS: 450 bis 470 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm). In dieser Klasse ist der Porsche 911 GT3 RSR am Start.

Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Dieses System sorgt für abwechslungsreiche und spannende Rennen mit vielen Überholmanövern. Punkte gibt es nur für die Platzierung in der jeweiligen Klasse. Meistertitel werden in den Klassen LMP1 und LMP2 für Fahrer, Chassis- und Motorenhersteller, Teams und Reifenlieferanten vergeben, in den Klassen GT1 und GT2 für Fahrer, Automobilhersteller und Teams. Porsche gewann mit dem RS Spyder sowohl 2006 als auch 2007 die Meistertitel für Fahrer (Sascha Maassen/Lucas Luhr bzw. Timo Bernhard/Romain Dumas) sowie für Hersteller Chassis, Hersteller Motor und Team (Penske Racing).

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