Montag, 05. Dezember 2016


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American Le Mans Series, 9. Lauf in Detroit, USA, Qualifying: RS Spyder in der zweiten Startreihe

(lifePR) (Stuttgart, ) Gute Startposition für den Porsche RS Spyder von Dyson Racing: Im Qualifying zum neunten Lauf der American Le Mans Series am Samstag in Detroit fuhr Guy Smith (Großbritannien) mit dem in Weissach entwickelten und gebauten Sportprototyp mit der Startnummer 16 die drittschnellste Zeit. So weit vorne stand das von Porsche unterstützte US-Privatteam, das erstmals den neuen DFI-Motor mit Benzindirekteinspritzung einsetzt, in dieser Saison noch nie.

Aus der dritten Startreihe nehmen die Tabellenführer und Vorjahressieger Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) das Rennen auf der Insel Belle Isle in Angriff. Im von Penske Racing eingesetzten RS Spyder mit der Startnummer 7 stand Timo Bernhard wegen eines Elektrikproblems lange an der Box und schaffte danach nur noch drei gezeitete Runden. Er landete auf dem sechsten Platz, direkt vor seinem Teamkollegen Patrick Long (USA), der den RS Spyder mit der Startnummer 6 im Rennen zusammen mit Ryan Briscoe (Australien) fährt.

"Weil es im Training geregnet hat, haben wir das Qualifying als Test für unser Set-up genutzt", sagte Patrick Long. "Unseres war leider nicht optimal, aber jetzt wissen wir, was wir fürs Rennen ändern müssen." Timo Bernhard war mit seinem Set-up zufrieden, allerdings hatte er wegen des Elektrikproblems über das gesamte Qualifying nicht die volle Motorleistung zur Verfügung: "Das waren an diesem Wochenende meine ersten Runden auf Slickreifen. So gesehen haben wir noch das Beste daraus gemacht."

Bereits seine dritte Trainingsbestzeit in dieser Saison holte Wolf Henzler (Nürtingen) in der Klasse GT2 für modifizierte Seriensportwagen. Mit dem Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports, den er sich im Rennen mit Jörg Bergmeister (Langenfeld) teilt, hob er sich seine schnellste Runde bis ganz zum Schluss auf. "Das war ein sehr spannendes Qualifying", sagte der Tabellenführer. "Ich muss mich bei meinem Team bedanken, das in der kurzen Zeit ein sehr gutes Set-up gefunden hat. Das war nicht einfach, weil es im Training geregnet hat und wir dadurch noch keine Runde auf trockener Strecke gefahren waren. Aber solche Stadtkurse liegen mir einfach, weil man da sehr präzise am Limit fahren muss und nicht den kleinsten Fehler machen darf."

Auch seine Teamkollegen von Flying Lizard Motorsports sicherten sich eine gute Ausgangsposition für das Rennen: Patrick Pilet (Frankreich) wurde Vierter, UPS-Porsche-Junior Martin Ragginger (Österreich) feierte mit der siebtschnellsten Zeit einen gelungenen Einstand in der American Le Mans Series.

Das Rennen in Detroit startet am Samstag um 14.35 Uhr Ortszeit (20.35 Uhr MESZ) und geht über 2:45 Stunden.

Ergebnis Qualifying 1. David Brabham (AUS), Acura ARX-01B (LMP2), 1:13,483 Minuten 2. Simon Pagenaud (F), Acura ARX-01B (LMP2), 0,177 zurück 3. Guy Smith (USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,726 4. Adrian Fernandez (MEX), Acura ARX-01B (LMP2), 0,897 5. Franck Montagny (F), Acura ARX-01B (LMP2), 0,963 6. Timo Bernhard (D), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,115 7. Patrick Long (D), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,993 8. Marco Werner (D), Audi R10 (LMP1), 2,396 9. Marcel Fässler (CH), Audi R10 (LMP1), 2,440 10. Marino Franchitti (USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 3,071

Daten und Fakten

Das ist die American Le Mans Series

Die American Le Mans Series (ALMS) wurde 1999 ins Leben gerufen. Das Reglement basiert auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden elf Rennen in den USA und Kanada gefahren. Die traditionellen Höhepunkte sind die 12 Stunden von Sebring und das 1000-Meilen-Rennen "Petit Le Mans" in Road Atlanta. Die meisten Rennen dauern 2:45 Stunden. Die ALMS ist das amerikanische Gegenstück zur in Europa beheimateten Le Mans Series (LMS).

Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Sportfahrzeug-Kategorien: Sportprototypen und Seriensportwagen. Sie sind in vier Klassen eingeteilt:

Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 750 PS und einem Mindestgewicht von 925 Kilogramm (in der LMS: 750 PS/900 Kilogramm).

Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 500 PS (bei Saugmotoren) und 800 Kilogramm Mindestgewicht (in der LMS: 500 PS/825 Kilogramm). Leistungsgewicht: rund 1,7 kg/PS. In dieser Klasse startet der Porsche RS Spyder.

Klasse GT1: Stark modifizierte Seriensportwagen mit bis zu 650 PS und einem hohen Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der LMS: 650 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm).

Klasse GT2: Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 450 bis 470 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der LMS: 450 bis 470 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm). In dieser Klasse ist der Porsche 911 GT3 RSR am Start.

Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Dieses System sorgt für abwechslungsreiche und spannende Rennen mit vielen Überholmanövern. Punkte gibt es nur für die Platzierung in der jeweiligen Klasse. Meistertitel werden in den Klassen LMP1 und LMP2 für Fahrer, Chassis- und Motorenhersteller, Teams und Reifenlieferanten vergeben, in den Klassen GT1 und GT2 für Fahrer, Automobilhersteller und Teams. Porsche gewann mit dem RS Spyder sowohl 2006 als auch 2007 die Meistertitel für Fahrer (Sascha Maassen/Lucas Luhr bzw. Timo Bernhard/Romain Dumas) sowie für Hersteller Chassis, Hersteller Motor und Team (Penske Racing).

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