Dienstag, 06. Dezember 2016


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American Le Mans Series, 7. Lauf in Elkhart Lake, USA, Qualifying: Porsche setzt auf Rennabstimmung

(lifePR) (Stuttgart, ) Romain Dumas (Frankreich) fuhr beim Zeittraining zum 7. Lauf der American Le Mans Series (ALMS) in Elkhart Lake auf den dritten Startplatz der Klasse LMP2. In einem spannenden Qualifying verpasste der Vorjahressieger, der die Meisterschaft zusammen mit seinem Teamkollegen Timo Bernhard (Dittweiler) im Porsche RS Spyder anführt, die schnellste Zeit nur knapp. Dumas kam in der letzten Kurve leicht von der Strecke ab und verlor dadurch auf seiner besten Runde drei bis vier Zehntelsekunden.

"Ich wusste schon vor dem Zeittraining, dass unsere Abstimmung für eine schnelle Runde nicht optimal ist, da wir konsequent an einem guten Setup für das Rennen gearbeitet haben. Dennoch habe ich 110 Prozent gegeben und war in der letzten Kurve ein wenig zu schnell", gestand Romain Dumas. "Unzufrieden bin ich deshalb nicht. Immerhin hat es trotz des kleinen Ausrutschers noch zur drittschnellsten Zeit in unserer Klasse gereicht."

Im zweiten von Penske Racing eingesetzten RS Spyder mit der Startnummer 6 belegte Patrick Long (USA) den sechsten Platz seiner Klasse. Dahinter landeten Marino Franchitti (GB) und Guy Smith (GB) in den RS Spyder des von Porsche unterstützten US-Privatteams Dyson Racing.

"Heute hat man wieder einmal gesehen, wie eng es in der ALMS zugeht. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Auto für das vierstündige Rennen morgen haben", sagte Patrick Long. "Und wer Sascha und mich kennt, der weiß, dass wir kämpfen werden."

In der Klasse GT2 für modifizierte Seriensportwagen erzielte Jörg Bergmeister (Langenfeld) im Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports die drittschnellste Zeit. Platz vier belegte Dirk Werner (Kissenbrück) im GT3 RSR von Farnbacher Loles Racing vor Patrick Pilet im zweiten Flying Lizard-Porsche. "Unser Auto war nach einem Umbau noch nicht optimal für das Qualifying", sagte Jörg Bergmeister, der die Meisterschaft zusammen mit Wolf Henzler (Nürtingen) anführt. "Aber für das Rennen wird das ganz anders aussehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir um den Sieg kämpfen können."

Das Rennen in Elkhart Lake startet am Samstag um 16.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) und geht über 4:00 Stunden.

Ergebnis Qualifying

1. Lucas Luhr (D), Audi R10 (LMP1), 1:47,492 Minuten
2. Franck Montagny (F), Acura ARX-01B (LMP2), 0,410 Sekunden zurück
3. Emanuele Pirro (I), Audi R10 (LMP1), 0,644
4. Adrian Fernandez (MEX), Acura ARX.01B (LMP2), 0,704
5. Romain Dumas (F), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,801
6. David Brabham (AUS), Acura ARX-01B (LMP2), 0,839
7. Gil de Ferran (BRA), Acura ARX-01B (LMP2), 1,225
8. John Field (USA), Lola B06 (LMP1), 1,436
9. Patrick Long (USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,557
10. Marino Franchitti (GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,651

Daten und Fakten

Das ist die American Le Mans Series

Die American Le Mans Series (ALMS) wurde 1999 ins Leben gerufen. Das Reglement basiert auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden elf Rennen in den USA und Kanada gefahren. Die traditionellen Höhepunkte sind die 12 Stunden von Sebring und das 1000-Meilen-Rennen "Petit Le Mans" in Road Atlanta. Die meisten Rennen dauern 2:45 Stunden. Die ALMS ist das amerikanische Gegenstück zur in Europa beheimateten Le Mans Series (LMS).

Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Sportfahrzeug-Kategorien: Sportprototypen und Seriensportwagen. Sie sind in vier Klassen eingeteilt:

Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 750 PS und einem Mindestgewicht von 925 Kilogramm (in der LMS: 750 PS/900 Kilogramm).

Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 500 PS (bei Saugmotoren) und 800 Kilogramm Mindestgewicht (in der LMS: 500 PS/825 Kilogramm). Leistungsgewicht: rund 1,7 kg/PS. In dieser Klasse startet der Porsche RS Spyder.

Klasse GT1: Stark modifizierte Seriensportwagen mit bis zu 650 PS und einem hohen Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der LMS: 650 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm).

Klasse GT2: Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 450 bis 470 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der LMS: 450 bis 470 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm). In dieser Klasse ist der Porsche 911 GT3 RSR am Start.

Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Dieses System sorgt für abwechslungsreiche und spannende Rennen mit vielen Überholmanövern. Punkte gibt es nur für die Platzierung in der jeweiligen Klasse. Meistertitel werden in den Klassen LMP1 und LMP2 für Fahrer, Chassis- und Motorenhersteller, Teams und Reifenlieferanten vergeben, in den Klassen GT1 und GT2 für Fahrer, Automobilhersteller und Teams. Porsche gewann mit dem RS Spyder sowohl 2006 als auch 2007 die Meistertitel für Fahrer (Sascha Maassen/Lucas Luhr bzw. Timo Bernhard/Romain Dumas) sowie für Hersteller Chassis, Hersteller Motor und Team (Penske Racing).

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