Samstag, 10. Dezember 2016


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American Le Mans Series, 11. Lauf in Laguna Seca, USA, Vorschau: Porsche will auch Herstellertitel gewinnen

(lifePR) (Stuttgart, ) Den letzten Meistertitel in dieser Saison will Porsche an jenem Ort gewinnen, an dem im Herbst 2005 die Erfolgsserie des RS Spyder in der American Le Mans Series begann: In Laguna Seca steht beim Saisonfinale am Samstag in der Klasse LMP2 nur noch die Entscheidung in der Herstellerwertung aus, in der Porsche als Titelverteidiger und aktueller Spitzenreiter an den Start geht. Den Fahrertitel und die Teammeisterschaft hat sich Porsche bereits gesichert.

"Jetzt auch noch die Herstellerwertung zu gewinnen, wäre ein schöner Schlusspunkt hinter eine sehr erfolgreiche Saison", sagt Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. "Da wir die anderen Titel schon sicher haben, können wir uns jetzt voll auf dieses Ziel konzentrieren."

Auf dem 3,6 Kilometer langen Laguna Seca Raceway, zwei Autostunden südlich von San Francisco an der Pazifikküste gelegen, gehen fünf der 503 PS starken RS Spyder auf Titeljagd. Drei Sportprototypen mit Benzindirekteinspritzung (DFI) setzt Penske Racing ein: Den RS Spyder mit der Startnummer 7 teilen sich Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich), die alten und neuen Champions. Im Cockpit der Nummer 6 wechseln sich Sascha Maassen (Aachen) und Patrick Long (USA) ab. Verstärkt wird die Penske-Mannschaft erneut durch Helio Castroneves (Brasilien) und Ryan Briscoe (Australien). Die erfolgreichen IndyCar-Piloten holten in ihrem ersten gemeinsamen Saisonrennen im RS Spyder mit der Nummer 5 vor zwei Wochen in Road Atlanta auf Anhieb den Klassensieg. Zwei der in Weissach entwickelten und gebauten Sportprotoypen schickt das von Porsche unterstützte US-Privatteam Dyson Racing ins Finale: Chris Dyson (USA) und Guy Smith (Großbritannien) teilen sich die Startnummer 16, Butch Leitzinger (USA) und Marino Franchitti (Großbritannien) die 20.

Das Markenzeichen der Rennstrecke in der Nähe von Monterey, die als eine der interessantesten und abwechslungsreichsten in den USA gilt, ist die Corkscrew-Kurve. Sie schlängelt sich wie ein Korkenzieher von einem Hügel bergab und ist für die mit hohem Tempo auf der Kuppe ankommenden Fahrer nur sehr schwer einzusehen. "Man braucht schon ein zuverlässiges Auto und eine Portion Mut, um da auf dem Gas zu bleiben und auf der schnellsten Linie durchzukommen", sagt Timo Bernhard, der zusammen mit Romain Dumas mit einem eindrucksvollen Gesamtsieg beim 12-Stunden-Klassiker von Sebring in die Saison gestartet war. Auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung holte das deutsch-französische Erfolgsteam danach noch Klassensiege in St. Petersburg, Salt Lake City und Mid-Ohio. Romain Dumas: "Den Titel gegen die starke Konkurrenz zu verteidigen, war viel schwerer, als ihn zu gewinnen. Jetzt freuen wir uns auf das Finale."

Obwohl sie ihr persönliches Saisonziel mit dem Titelgewinn bereits erreicht haben, werden sie in Laguna Seca keinesfalls einen Gang zurückschalten. Im Gegenteil - sie wollen mithelfen, dass Porsche erneut auch die Herstellerwertung (Motor und Chassis) der Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt gewinnt. Timo Bernhard: "Wir sind ein Team. Das Wichtigste ist der Erfolg für Porsche. Wir wurden in dieser Saison so fantastisch unterstützt, dass wir alles versuchen werden, dem Team etwas davon zurückzugeben. Auch in diesem Jahr alle Titel für Porsche zu holen, wäre ein toller Erfolg."

In der Klasse GT2, in der leicht modifizierte Seriensportwagen am Start sind, stehen Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Wolf Henzler (Nürtingen) ebenfalls seit Road Atlanta vorzeitig als Meister fest. Mit dem 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports, dem alten und neuen Team-Champion, haben sie in dieser Saison die Rennen in Sebring, Salt Lake City, Lime Rock und Detroit gewonnen. Auch ihre Teamkollegen Johannes van Overbeek (USA) und Patrick Pilet (Frankreich) haben gute Chancen, die Saison mit einem Klassensieg ausklingen zu lassen, genauso wie Dirk Werner (Kissenbrück) und Bryce Miller (USA) im 911 GT3 RSR von Farnbacher Loles Racing.

Das Rennen in Laguna Seca startet am Samstag, 18. Oktober 2008, um 14.45 Uhr Ortszeit (23.45 Uhr MESZ) und geht über 4.00 Stunden.

Daten und Fakten
Das ist die American Le Mans Series

Die 1999 ins Leben gerufene American Le Mans Series (ALMS) bietet den Fans spannenden Sportwagensport. Das Reglement basiert auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden elf Rennen in den USA und Kanada gefahren. Die traditionellen Höhepunkte sind die 12 Stunden von Sebring und das 1000-Meilen-Rennen "Petit Le Mans" in Road Atlanta. Die meisten Rennen dauern 2:45 Stunden. Die ALMS ist das amerikanische Gegenstück zur in Europa beheimateten Le Mans Series (LMS).

Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Sportfahrzeug-Kategorien: Sportprototypen und Seriensportwagen. Sie sind in vier Klassen eingeteilt:
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 750 PS und einem Mindestgewicht von 925 Kilogramm (in der LMS: 750 PS/900 Kilogramm). Leistungsgewicht: rund 1,2 kg/PS.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 500 PS (bei Saugmotoren) und 800 Kilogramm Mindestgewicht (in der LMS: 500 PS/825 Kilogramm). Leistungsgewicht: rund 1,6 kg/PS. In dieser Klasse startet der Porsche RS Spyder.
Klasse GT1: Stark modifizierte Seriensportwagen mit bis zu 650 PS und einem hohen Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der LMS: 650 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm).
Klasse GT2: Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 450 bis 470 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der LMS: 450 bis 470 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm). In dieser Klasse ist der Porsche 911 GT3 RSR am Start.

Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Dieses System sorgt für abwechslungsreiche und spannende Rennen mit vielen Überholmanövern. Punkte gibt es nur für die Platzierung in der jeweiligen Klasse. Meistertitel werden in den Klassen LMP1 und LMP2 für Fahrer, Chassis- und Motorenhersteller, Teams und Reifenlieferanten vergeben, in den Klassen GT1 und GT2 für Fahrer, Automobilhersteller und Teams. Porsche gewann mit dem RS Spyder sowohl 2006 als auch 2007 die Meistertitel für Fahrer (Sascha Maassen/Lucas Luhr bzw. Timo Bernhard/Romain Dumas) sowie für Hersteller Chassis, Hersteller Motor und Team (Penske Racing).

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