Dienstag, 17. Januar 2017


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Junge Philologen enttäuscht über sinkende Einstellungszahlen für Referendarinnen und Referendare an Gymnasien zum neuen Schuljahr: Junge Philologen fordern

(lifePR) (Stuttgart, ) .
- Erhöhung der Einstellungszahlen
- Einstellungskorridor für die Besten im Referendarjahrgang

Enttäuscht haben die Jungen Philologen, Interessenvertretung der Referendarinnen und Referendare und jungen Lehrkräfte an Gymnasien, die vom baden-württembergischen Kultusministerium bekannt gegebenen Einstellungszahlen für das kommende Schuljahr zur Kenntnis genommen. „Ich freue mich, dass wir den jungen Lehrerinnen und Lehrern so hervorragende Einstellungschancen bieten können“, hatte der baden-württembergische Kultusminister Andreas Stoch erklärt.

„Diesen Satz empfinden sicher viele in Baden-Württemberg sehr gut ausgebildete Bewerberinnen und Bewerber, die nun keine Stelle bekommen haben, als reichlich übertrieben“, so Jörg Sobora, Vorsitzender der Jungen Philologen. „Die Einstellungszahlen mögen sich an vielen Schularten erhöht haben, im gymnasialen Bereich ist eine etwa zehnprozentige Verringerung der Einstellungszahlen von 1.192 Personen im Schuljahr 2014/15 (inklusive Einstellungen von Gymnasiallehrkräften an Gemeinschaftsschulen) auf prognostizierte 1.080 Personen für das nächste Schuljahr 2015/16 (inklusive GMS) zu verzeichnen“, so Jörg Sobora weiter.

Die Jungen Philologen fordern vom Kultusministerium eine nachhaltige Einstellungspolitik und keine Selbstbeweihräucherung. Dies könnte beispielsweise durch einen Einstellungskorridor für die Besten des Jahrgangs erfolgen. „Baden-Württemberg kann es sich nicht leisten, für teures Geld ausgebildete Spitzenkräfte in andere Bundesländer oder ins Ausland ziehen zu lassen.“

Die neu ausgebildeten und qualifizierten jungen Kolleginnen und Kollegen werden für die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben an den Gymnasien gebraucht. Die Jungen Philologen Baden-Württemberg erwarten angesichts der ständig wachsenden Verpflichtungen und der zunehmend heterogenen Schülerschaft, die zusätzliche individuelle Förderung verlangt, die Einstellung einer wesentlich höheren Anzahl von Lehrkräften an den Gymnasien des Landes.

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