Freitag, 09. Dezember 2016


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Oldenburgische Landesbank mit positivem ersten Halbjahr

(lifePR) (Oldenburg, ) .
- Ergebnis verbessert
- Weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen

Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat im ersten Halbjahr 2015 erfolgreich gearbeitet. Gegenüber Vorjahr verbesserte die Bank ihr Ergebnis vor Steuern per 30. Juni 2015 um 4,8 Millionen (Mio.) Euro auf 23,0 Mio. Euro. Das Kundengeschäft entwickelte sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld stabil. "Wir konzentrieren uns in den Filialen auf die persönliche Beratung und werden parallel in allen Bereichen moderner, schneller und effizienter. Auf unserem Weg kommen wir gut voran", sagt Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB.

Das historisch niedrige Marktzinsniveau, die sich weiter beschleunigende Digitalisierung und die verschärften regulatorischen Anforderungen zeigen Auswirkungen auf Ertrags- und Kostenseite. Insgesamt blieb das Kreditvolumen mit 10,2 Milliarden (Mrd.) Euro auf dem hohen Niveau des Jahresanfangs. Fällige Tilgungen im Kreditgeschäft konnten durch Neugeschäft ausgeglichen werden. Dennoch ging aufgrund des Niedrigzinsniveaus der Zinsüberschuss auf 114,9 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 119,0 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss betrug 35,0 Mio. Euro (Vorjahr: 36,3 Mio. Euro). Ursächlich für die Entwicklung war, dass Provisionserträge der Münsterländische Bank Thie & Co. KG, Münster, im Geschäftsjahr 2015 nicht mehr in das Ergebnis einflossen, da die OLB wie berichtet ihre Beteiligung an dem Institut veräußert hat. Das Wertpapiergeschäft mit ihren Kunden im Nordwesten konnte die OLB im ersten Halbjahr 2015 ausbauen. Hier zeigte sich die besondere Expertise in der Beratung von Private Banking Kunden. Der Provisionsertrag aus dem Wertpapiergeschäft erhöhte sich gegenüber Vorjahr um 15 Prozent auf 11 Mio. Euro. Die Volumina in der Vermögensverwaltung stiegen im selben Zeitraum um 30 Prozent auf 438 Mio. Euro an.

Die Kundeneinlagen beliefen sich auf 7,3 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,0 Mrd. Euro). Der Rückgang war im Wesentlichen auf großvolumige Einzeldispositionen im Firmenkundengeschäft zurückzuführen. Die Einlagen im Privatkundengeschäft blieben konstant hoch. Insgesamt war eine Umschichtung aus Spar- und Termineinlagen auf Sichteinlagen zu verzeichnen, die sich um 240 Mio. Euro auf 4,4 Mrd. Euro erhöhten.

Ihr Kostenmanagement hat die Bank konsequent fortgeführt. Die laufenden Aufwendungen konnten gegenüber Vorjahr auf 114,8 Mio. Euro verringert werden (Vorjahr: 118,0 Mio. Euro). Der laufende Personalaufwand reduzierte sich auf 69,2 Mio. Euro (Vorjahr: 75,5 Mio. Euro). Investitionen in die Modernisierung des Filialnetzes, in den Ausbau des digitalen Angebots und in die Umsetzung neuer regulatorischer Vorgaben führten zu einer Erhöhung des Sachaufwands auf 43,6 Mio. Euro (Vorjahr: 42,0 Mio. Euro).

Per 30. Juni 2015 belief sich die Risikovorsorge auf 20,1 Mio. Euro (Vorjahr: 21,6 Mio. Euro).

Insgesamt konnte die OLB damit ihr Ergebnis nach Steuern auf 14,8 Mio. Euro verbessern (Vorjahr: 12,1 Mio. Euro).

Solide Kapitalbasis

Die Bilanzsumme betrug 13,8 Mrd. Euro (Jahresende 2014: 14,1 Mrd. Euro). Die Kernkapitalquote erhöhte sich per 30. Juni 2015 auf 10,5 Prozent. Sie lag somit deutlich über der ab 2019 gemäß Basel III-Vorschriften geltenden Mindestanforderung von 8,5 Prozent. Damit ist die Kapitalbasis der OLB unverändert solide.

Ausblick: OLB erwartet anhaltend niedriges Marktzinsniveau

Auch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwartet die OLB herausfordernde Rahmenbedingungen. "Wir sehen ein niedrigeres Marktzinsniveau als ursprünglich angenommen und eine beschleunigte Digitalisierung", sagt Patrick Tessmann. Die OLB setzt ihr laufendes Modernisierungsprogramm weiter planmäßig um. Dazu gehört es, Kunden bedarfsgerecht den Zugang zur Bank über die Filiale, das Online- und Mobile-Banking sowie das Telefon zu ermöglichen. Insgesamt geht die OLB davon aus, dass sich die solide Ergebnisentwicklung fortsetzen wird und daher für das Gesamtjahr 2015 ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes Ergebnis erwirtschaftet werden kann.

Oldenburgische Landesbank AG

Die OLB ist die größte private Regionalbank Deutschlands - gemessen an Bilanzsumme, Mitarbeiterzahl und Filialnetz. Das Geschäftsgebiet erstreckt sich zwischen Weser, Ems und Nordsee. Der dynamische Nordwesten: Seit 1869 ist die OLB hier zu Hause. Mit erfahrenen Betreuern für Firmenkunden, Privatkunden und Freiberufler, spezialisierten Beratern beispielsweise für die regional starke Landwirtschaft und Erneuerbare Energien oder auch im Private Banking sowie gelebter gesellschaftlicher Verantwortung ist die OLB für die Menschen und die Region da.

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