Dienstag, 17. Januar 2017


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Minister Meyer warnt vor hoher Waldbrandgefahr

Einzelne Landesteile besonders betroffen - Keine Zigarettenkippen wegwerfen

(lifePR) (Hannover, ) Weiter steigende Temperaturen und trockene Südost-Winde erhöhen in Niedersachsen zum Wochenende die Waldbrandgefahr. Auch Heide- und Moorgebiete sind besonders gefährdet. „Wir rufen alle Menschen, die sich im Wald aufhalten, dazu auf, jetzt besonders achtsam zu sein, um Waldbrände zu verhindern“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer. „An den heißen Sommertagen sorgen schattige Waldgebiete für etwas Abkühlung“, so Meyer. „Umso wichtiger ist es, Waldbränden vorzubeugen, da sie sich bei anhaltender Trockenheit schnell ausbreiten und große Waldflächen zerstören könnten.“

Waldbrände vernichten nicht nur den Erholungsraum, sondern auch den Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Zur Brandverhütung ist es von März bis Oktober in Wäldern, Mooren und Heiden verboten, offene Feuer zu machen und zu rauchen. Die Gefahr durch achtlos aus dem Auto geworfene Zigarettenkippen wird häufig unterschätzt. Oftmals beginnen Waldbrände vom Straßenrand aus. Autofahrer müssen darauf achten, dass sie Fahrzeuge mit Katalysatoren nicht über trockenem Gras parken. Auch Kinder sollten über das erhöhte Brandrisiko aufgeklärt werden.

Seit Donnerstag liegt der Waldbrandgefahrenindex (WBI) in den Gebieten Soltau, Lüchow und Celle bei der höchsten Stufe 5, diese wird am Wochenende in weiteren Regionen erwartet, vor allem im Osten des norddeutschen Tieflandes. Zwar sind ab heute (Freitag) einzelne Gewitter möglich, diese können nach Aussage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die Lage aber kaum entspannen (siehe auch www.dwd.de/waldbrand).

In den besonders risikoreichen Landkreisen Celle, Uelzen, Gifhorn, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Heidekreis wurde ein automatisiertes kameragestütztes Waldbrandfrüherkennungssystem zur Brandvorsorge installiert. Sobald eine der 20 empfindlichen Fotosensoren eine Rauchentwicklung entdeckt, erfolgt eine Meldung an die Überwachungszentrale in Lüneburg. Die Kameras beobachten rund 400.000 Hektar Waldfläche in Niedersachsen. „Mit dem Früherkennungssystem können wir die Risikogebiete gut überwachen, damit mögliche Waldbrände schnell entdeckt werden. Dennoch ist derzeit die Wachsamkeit oberstes Gebot in Niedersachsens Wäldern“, so Minister Meyer.

Jeder Waldbesucher ist verpflichtet, Waldbrände zu verhüten und Entstehungsbrände umgehend zu bekämpfen. Häufig hat die Aufmerksamkeit von Bürgern schon größere Schäden verhindert. Beim Parken am Waldrand müssen Waldbesucher generell die Wege und Zufahrten für mögliche Feuerwehreinsätze freigehalten. Die Waldbrandvorsorge liegt in Niedersachsen in den Händen der Waldbesitzer. Zusätzlich treffen örtliche Waldbrandbeauftragte in Abstimmung mit den Landkreisen und Gemeinden vorsorgliche Maßnahmen gegen Waldbrände und fahren oftmals auch „Streife“.

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