Sonntag, 22. Januar 2017


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Bundeswehrverband: "Wie das Thema von der Politik aufgearbeitet wird, vom Verteidigungsministerium bis hin zum Kanzleramt - das ist der Skandal"

Wilfried Stolze, Sprecher des Deutschen Bundeswehrverbands, hat Kritik an der Aufarbeitung der Kundus-Affäre durch die Politik geäußert und gleichzeitig die Afghanistan-Truppe in Schutz genommen

(lifePR) (Berlin, ) Stolze heute (Montag) bei N24: "Wir sagen, dass der Skandal nicht darin liegt, was in Kundus am 4. September passiert ist. Dort haben Soldaten ihre Pflicht getan. Und zu diesen Soldaten stehen wir. Sondern wir sagen, wie das Thema hier in Berlin von der Politik aufgearbeitet wird, vom Verteidigungsministerium bis hin zum Kanzleramt - das ist der Skandal." Stolze ergänzt: "Es tun sich leider wie bei einer Salamitaktik jeden Tag neue Fragen auf. Und das kann nicht so weitergehen. Wir fordern eine ganz schnelle Aufklärung. Und ich weiß auch nicht, ob man alles noch dem Untersuchungsausschuss überlassen sollte oder ob nicht das Ministerium auch vorab schon mehr Informationen herausgeben sollte."

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