Sonntag, 11. Dezember 2016


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Energiespartipps aus der Beratungspraxis

Projekt "Energieberatung für Hilfeempfänger"

(lifePR) (Nürnberg, ) Wie viel Geld lässt sich jährlich sparen, wenn ein alter Standkühlschrank durch ein sparsames Neugerät der höchsten Effizienzklasse ersetzt wird? Diese und viele weitere Fragen rund um das Energiesparen werden in der Broschüre "ESP - EnergieSparProjekt" des Sozialamts Nürnberg beantwortet.

Die Broschüre informiert über die wichtigsten Ergebnisse und Erfahrungen der auf drei Jahre angelegten "Energieberatung für Hilfeempfänger", die vom Sozialamt im Rahmen der Nürnberger Projekte zur Armutsprävention entwickelt wurde. Die N-ERGIE Aktiengesellschaft unterstützt das Projekt mit 150.000 Euro.

Ziel ist es, durch individuelle Beratung im Haushalt das Verbrauchsverhalten nachhaltig zu verändern und damit einen Beitrag zur Energieschuldenprävention, aber auch zum Klimaschutz zu leisten.

Seit dem Startschuss der Energieberatung im Januar 2008 nutzten bereits 800 Nürnberger Haushalte das kostenlose Beratungsangebot. Sechs hoch qualifizierte und zusätzlich speziell für dieses Projekt geschulte Energieberater erfassen zunächst die Ausstattung der Wohnung mit elektrischen Geräten, Wärmeverbrauchern und das individuelle Verbrauchsverhalten. Auf dieser Grundlage beraten sie, wo Kosten eingespart werden können. Darauf bauen zwei bis drei Folgeberatungen auf. Diese vertiefen die Erkenntnisse und stellen die Nachhaltigkeit des Projekts sicher.

Durchschnittlich 18 Prozent geringere Energiekosten

Die Haushalte nehmen das Beratungsangebot nicht nur an, sondern ändern auch tatsächlich ihr Verhalten. Zu diesem Schluss kommt das Institut für Technik & Marktstrategien (tms) Nürnberg in seiner wissenschaftlichen Begleitstudie für 120 ausgewählte Haushalte.

Durchschnittlich können die Haushalte ihre Stromausgaben um 120 Euro und ihre Heizkosten um 130 Euro reduzieren. Dies entspricht einer Senkung der Stromkosten um 15 Prozent und einer Reduzierung der Heizkosten um 22 Prozent. Insgesamt verringerten sich durch die Beratung die Energiekosten im Vergleich zum Vorjahr um rund 18 Prozent, was den CO2- Ausstoß im Stadtgebiet um rund 185 Tonnen entlastet, resümiert die Broschüre allein für die untersuchten Haushalte. Durchschnittlich trägt die Beratung zu einer Vermeidung des Kohlendioxidausstoßes um 0,7 Tonnen pro Jahr und Haushalt bei. Allein für die im vergangenen Jahr beratenen Haushalte bedeutet dies eine CO2-Einsparung von 185 Tonnen.

Besonders eindrucksvoll ist das Fallbeispiel der Familie L. Dem Fünfpersonenhaushalt ist es gelungen, seine Energieausgaben um jährlich 440 Euro zu senken. Die Familie trennte sich von einem kaum benutzten, zehn Jahre alten Gefrierschrank, platzierte den Kühlschrank nicht mehr unmittelbar neben dem Heizungsrohr, taut ihn nun regelmäßig ab und reduzierte die Gefrierstufe. Der veraltete Durchlauferhitzer wurde vom Vermieter ausgetauscht. Außerdem senkte die Familie die mit über 24 Grad Celsius überheizte Wohnung um durchschnittlich zwei Grad ab und bringt nun mit Stoßlüftung anstatt dauerhaft gekippter Fenster frische Luft in die Wohnung. Den Deckenfluter ersetzte die Familie durch Beleuchtung mit Energiesparlampen. Schaltbare Steckdosenleisten helfen zudem die bisherigen Stand-by-Kosten in Höhe von 50 Euro pro Jahr für Unterhaltungselektronik zu vermeiden.

Dieses Beispiel, zahlreiche weitere Energiespartipps, Stromsparpotenziale sowie Übersichtstabellen, die zeigen, wie hoch der Stromverbrauch pro Haushalt sein sollte, geben weitere Orientierung.

Die Broschüre kann beim Sozialamt der Stadt Nürnberg kostenlos angefordert oder als pdf von den Internetseiten des EnergieSparProjekts herunter geladen werden: http://www.espnuernberg.de/

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