Samstag, 10. Dezember 2016


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Das neue Hauptfoyer

Pressetermin NEU: 18. März 2010, 11 Uhr / Eröffnung: 21. März, 11 Uhr, Einlass ab 10.30 Uhr

(lifePR) (Hamburg, ) Nach einjähriger Bauzeit erstrahlen das zentrale Foyer und die angrenzenden Galerieräume in neuem Glanz. Mit dem Wunsch, dem 1877 im Stil der Neorenaissance erbauten Gebäude sein ursprüngliches Erscheinungsbild wiederzugeben, wurden Wand- und Deckenmalereien rekonstruiert, der Stuck freigelegt und Zwischenwände und herabgezogene Decken entfernt. Nun erlaubt das Hauptfoyer Blicke in die sich nach Süden erstreckende großzügige Ausstellungshalle. In dem neu gewonnenen Sonderausstellungsraum präsentiert das Museum für Kunst und Gewerbe anlässlich der Neueröffnung des Hauptfoyers am Steintorplatz am 21. März 2010 ausgewählte Meisterwerke von der Antike bis zur Gegenwart aus den hochkarätigen Sammlungen des Hauses unter dem Titel "Body and Soul. Menschenbilder aus vier Jahrtausenden". In der nach Norden ausgerichtete Halle eröffnet die Buchhandlung Walther König ihren ersten Art-Shop in Hamburg. Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG hat diese umfangreiche Restaurierungs- und Erschließungsmaßnahme mit insgesamt 2,5 Millionen Euro finanziert.

Mit der Gestaltung des zentralen Foyers ist ein weiterer wichtiger Schritt getan, die ursprüngliche Architektur des Museums für Kunst und Gewerbe zu rekonstruieren. Durch die Freilegung der Hauptachsen des Gebäudes, Westflügel, Ostflügel und Mittelachse, werden die Präsentation der Sammlungen und die Orientierung für die Besucher verbessert. Mit der Aktivierung der ursprünglichen Eingänge - der wieder hergestellte Westeingang wendet sich heute als Justus-Brinckmann-Portal der Stadt zu - signalisiert das Museum für Kunst und Gewerbe Offenheit und Transparenz. Die umfassende denkmalpflegerische Wiederherstellung des Ostflügels mit dem Hauptfoyer konnte nur durch die großzügige Finanzierung der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG mit 2,5 Millionen Euro realisiert werden. Mit der Erweiterung des Eingangsbereiches, der Freilegung historischer Wandmalereien und Stuckarbeiten - Meisterwerke der Handwerkskunst vom Ende des 19. Jahrhunderts - und vor allem mit der Neugestaltung des Service- und Shopbereiches erhält das Museum für Kunst und Gewerbe nun eine neue, dem Rang des Hauses gebührende "Visitenkarte". Eine einladende und besucherfreundliche Empfangssituation und die gut ausgestattete Buchhandlung Walther König sollen die Aufmerksamkeit und damit den wirtschaftlichen Erfolg des Museums für Kunst und Gewerbe erheblich verbessern.

Unter der Federführung der Arbeitsgemeinschaft MRJ Architekten (Klaus Möller und Martin Jannsen) und der Innenarchitektin Renate Müller wurde das Foyer des Haupteinganges am Steintorplatz in eine lichtdurchflutete und großzügige Empfangshalle umgestaltet, die von den Besuchern als zentraler Ort der Orientierung und Kommunikation, als Treffpunkt und als Bindeglied zwischen Museum und Stadt erlebt werden kann. Die große verglaste Loggia erlaubt nun auch Passanten einen Blick auf die wieder hergestellte historischen Decken- und Wandmalerei im Eingang und soll Neugier wecken. Im Foyer wurden nachträgliche Einbauten aus den 1970er Jahren entfernt und die historische Bausubstanz wieder hergestellt. Große Wanddurchbrüche zwischen den Räumen des Ostflügels ermöglichen nun einen Blick durch den gesamten Ostflügel und geben dem Betrachter eine Vorstellung von den großzügigen Dimensionen des Gebäudes.

Auf der neu gewonnenen Ausstellungsfläche präsentiert das Museum für Kunst und Gewerbe eingangsnah und abteilungsübergreifend ausgewählte Meisterwerke, um die Besucher unter immer neuen Perspektiven auf die komplexen Inhalte der reichen und vielfältigen Sammlung aufmerksam zu machen und damit auch das Profil des Museums für Kunst und Gewerbe als kulturelles Gedächtnis über 4000 Jahre Menschheitsgeschichte zu stärken. Die Reihe beginnt mit der Ausstellung "Body and Soul. Menschenbilder aus vier Jahrtausenden".

Im Zuge der Wiederherstellung des anfänglichen Erscheinungsbildes des Hauses wurde 2009 die Außenfassade des Hauses in der ursprünglichen Sandfarbe gestrichen. Das zentrale Treppenhaus konnte durch die Stiftung Denkmalpflege Hamburg mit Hilfe der Agnes Gräfe Stiftung in seiner ursprünglichen Farbgebung wieder hergestellt werden. Um das Museum für Kunst und Gewerbe angemessen in die Zukunft zu entwickeln, wurde das Architekturbüro Kleffel Papay Warncke im Frühjahr 2009 von der Behörde für Kultur, Sport und Medien mit der Erstellung eines Masterplans beauftragt. Durch ein verändertes Raumnutzungskonzept soll in Zukunft mehr Ausstellungsfläche für die Sammlung des Hauses gewonnen werden.

Das Museum für Kunst und Gewerbe ist mit über 500.000 Objekten aus vier Jahrtausenden Hamburgs Schatzkammer. In keinem anderen Museum der Hansestadt wird eine solch qualitätvolle und reichhaltige kulturhistorische Sammlung geboten, die von der Antike bis zum Gegenwartsdesign reicht. Bedeutende Sonderausstellungen sorgten in den letzten Jahrzehnten für einen weit über die Bundesrepublik reichenden Ruf des Hauses. Das Museum für Kunst und Gewerbe gehört zu den wichtigsten und beliebtesten Universalmuseen in Deutschland.

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