Samstag, 10. Dezember 2016


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Umweltministerin Tanja Gönner bei der Einweihung des Wasserwerks Bronn in Niederstetten

Rund zehn Millionen Euro für die Wasserversorgungskonzeption vom Land für Großprojekt "Rohwasserkonzeption" im südlichen Main-Tauber-Kreis und Teilen der Landkreise Schwäbisch Hall und Hohenlohe zur Verfügung gestellt

(lifePR) (Stuttgart, ) Umweltministerin Tanja Gönner: "Durch Zusammenarbeit und Zusammenschluss zu größeren Einheiten ist ein vorbildliches Projekt entstanden. Es erleichtert die Erfüllung der notwendigen gesetzlichen Anforderungen an das Lebensmittel Trinkwasser."

"Durch Zusammenarbeit und Zusammenschluss zu größerer Einheiten ist ein 'Leuchtturmprojekt' entstanden. Es erleichtert die Erfüllung der notwendigen gesetzlichen Anforderungen an das Lebensmittel Trinkwasser", erklärte Umweltministerin Tanja Gönner heute (22. September 2008) bei der Einweihung des Wasserwerks Bronn in Niederstetten (Main-Tauber-Kreis). Die "Rohwasserkonzeption", die zum Zusammenschluss von sechs Kommunen und drei Zweckverbänden im Bereich der öffentlichen Wasserversorgung geführt habe, werde auch sonst im Land inzwischen sehr beachtet. "Bereits in den Jahren 2005 und 2006 wurden die Bauabschnitte eins bis fünf mit rund 7,1 Millionen Euro bezuschusst. Ich freue mich sehr darüber, dass mit dem jetzt fertiggestellten Wasserwerk das wichtigste Projekt im Rahmen der Konzeption seinen Betrieb aufnimmt", betonte Umweltministerin Tanja Gönner. Bis spätestens 2010 sei geplant alle zehn Bauabschnitte fertigzustellen. Dieses Projekt habe Vorbildcharakter. "Die Umsetzung der Rohwasserkonzeption stellt einen wichtigen Schritt für die dauerhafte Sicherung der Wasserversorgung in dieser Region dar." Die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser sei damit gewährleistet.

"Die Wasservorsorgung im ländlichen Raum ist für die Städte und Gemeinden besonders aufwändig. Oft sind wegen der örtlichen Besonderheiten höhere Investitionskosten notwendig", so die Ministerin. Denn auf der einen Seite gebe es gesetzliche Anforderungen und auf der anderen Seite sollten die Trinkwasserpreise für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleiben. Um diese wichtige Aufgabe erfolgreich zu erfüllen seien effiziente Strukturen in der Versorgung mit Trinkwasser nötig." Diesem Ziel werde hier in vollem Umfang Rechnung getragen.

Informationen zum Projekt:
An der Gesamtkonzeption beteiligen sich die Kommunen Creglingen, Niederstetten und Weikersheim (Main-Tauber-Kreis), Schrozberg (Schwäbisch Hall) sowie Künzelsau und Mulfingen (Hohenlohekreis), die Zweckverbände Haagener Wasserversorgungsgruppe, Nassau-Wasserversorgungsgruppe sowie Hohenloher Wasserversorgungsgruppe.

Ziel des 26 Millionen Euro teuren Gemeinschaftsprojektes mit der Bezeichnung "Rohwasserkonzeption" ist die Zusammenführung von Wasser aus vorhandenen Brunnen und Quellen, um dieses zentral in einem neuen Wasserwerk bei Weikersheim sowie im bestehenden Wasserwerk Mulfingen aufzubereiten und den Kommunen zur Verfügung zu stellen. Das überschüssige Wasser wird über den Zweckverband NOW weiter verteilt. Dadurch werden die ortsnahen Wasservorkommen optimiert genutzt, die Trinkwasserqualität verbessert und die Versorgungssicherheit erhöht. Durch die NOW wird eine fachkundige und wirtschaftliche Betreuung und Wartung der Anlagen gewährleistet.

Die Kommunen können durch die Kooperation auf sonst notwendige Investitionen in die eigene Rohwasseraufbereitung verzichten. Dies wirkt sich positiv auf den Wasserpreis aus. Die Aufteilung der Kosten ist in einem Kooperationsvertrag geregelt. Die Kosten von rund 10,6 Millionen Euro für das Wasserwerk übernimmt die NOW.

Weitere Informationen: www.now-wasser.de

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