Dienstag, 17. Januar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 158773

Gemeinsam Gesundheitsversorgung in Bran-denburg sichern

Austausch auf Spitzenebene zu aktuellen Themen und grundsätzlichen Problemen

(lifePR) (Potsdam, ) "Die gesundheitliche Versorgung in Brandenburg auch zukünftig zu gewährleisten - das ist die zentrale gesundheitspolitische Herausforderung dieser Legislaturperiode", sagt Gesund-heitsministerin Anita Tack (Linke) heute zu Beginn des Spitzentref-fens zur künftigen Sicherstellung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Auf Einladung des Gesundheitsministeriums sind heute die Führungsspitzen der Brandenburger Gesundheitsinstituti-onen, Krankenkassen sowie kommunaler Spitzenverbände zu einem Arbeitsgespräch zusammengekommen.

"Wir brauchen in Brandenburg attraktive Angebote, um medizinischen und pflegerischen Nachwuchs zu gewinnen. Maßnahmen wie familienge-rechte Arbeitszeiten, eine qualitativ hochwertige Weiterbildung zum Facharzt oder finanzielle Unterstützungen bei Praxisübernahmen und -eröffnungen können hier sicher helfen", so Tack.

Viele junge Mediziner wollen heute nicht mehr allein in ihrer Praxis arbei-ten. In Brandenburg finden sie tragfähige Alternativen: Über 50 Prozent aller ambulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten in Brandenburg ar-beiten bereits heute in kooperativen Strukturen wie Ärztehäusern, Ge-meinschaftspraxen und Medizinischen Versorgungszentren. Dieses An-gebot wollen die Brandenburger Akteure ausbauen, um so junge Ärztinnen und Ärzte für eine Tätigkeit im Land zu gewinnen.

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung bei gleichzeitig zunehmendem Kostendruck stehen Politik und Institutionen nicht nur im fünftgrößten Flächenland der Bundesrepublik vor besonderen Herausfor-derungen. Mit dem heutigen Spitzengespräch setzt das Gesundheitsmi-nisterium die bewährte Tradition der konstruktiven Zusammenarbeit aller Akteure im "Brandenburger Orchester" des Gesundheits- und Sozialwe-sens fort. Es sei erfolgreich und zukunftsweisend, wie die inzwischen bundesweit mögliche Beschäftigung von nichtärztlichen Praxisassisten-tinnen oder die Weiterbildungsnetzwerke für die Ausbildung der Allge-meinmediziner in Brandenburg belegen.

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