Mittwoch, 22. Mai 2013


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Gesundheitsminister Garg übergibt Bewilligungsbescheid über 3,7 Mio. € an Imland Klinik Rendsburg für interdisziplinäre Intensivstation

(lifePR) (RENDSBURG, ) Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg übergibt heute (30.4.) einen Bewilligungsbescheid über 3,7 Mio. € an die Imland Klinik in Rendsburg. Im Rahmen des Investitionsprogramms nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz fördert das Land damit umfangreiche Modernisierungs- und Erweiterungsbaumaßnahmen der interdisziplinären Intensiv- und Intermediate Care-Station. Es sollen eine interdisziplinäre chirurgische und internistische Intensivstation mit einem zusätzlichen Zimmer zur Behandlung von Infektionspatienten und 11 Überwachungsbetten (Intermediate Care-Betten) entstehen.


Minister Garg betonte: "Mit der Investition tragen wir dazu bei, die medizinische Versorgung in der Region auf einem hohen Niveau sicherzustellen. Die Imland Klinik mit ihren Standorten in Rendsburg, Eckernförde sowie den 3 Seniorenhäusern in Eckernförde, Jevenstedt und Nortorf gehört zu den Schwerpunktversorgern und Leistungsträgern im Gesundheitswesen in Schleswig-Holstein. Zur angemessenen Versorgung am Standort Rendsburg gehört eine interdisziplinäre Intensivstation. Mit dem jetzigen Bauvorhaben tragen wir dazu bei, eine Patientenversorgung auf dem modernsten Stand zu gewährleisten und fördern das wirtschaftliche Arbeiten."

Hintergrund Krankenhausfinanzierung

Jährlich stehen in Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2020 40 Mio. Euro für Einzelbaumaßnahmen im Krankenhausbau zur Verfügung. Durch eine Umstrukturierung in der Krankenhausfinanzierung ist es gelungen, die Schuldenspirale des bisherigen Finanzierungssystems zu durchbrechen. Bei Beibehaltung der alten Finanzierungsstruktur wäre bereits 2013 die Zins- und Tilgungsrate höher als die Investitionssumme gewesen.

Neben den Investitionen in Einzelmaßnahmen steht als zweites Standbein die Finanzierung der gesetzlichen Aufgaben. Darunter fallen insbesondere jährliche pauschale Fördermittel sowie Mietförderungen. Diese Beträge summieren sich zu einer Gesamthöhe von rund 44 Mio. €. Damit fließen jährlich rund 84 Mio. Euro an die Krankenhäuser im Land.

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