Donnerstag, 19. Januar 2017


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Tag der Optionskommunen in Berlin

Minister Karl-Josef Laumann: "Die Betreuung von langzeitarbeitslosen Menschen gehört in kommunale Hände"

(lifePR) (Düsseldorf, ) Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: "Die Betreuung von Langzeitarbeitslosen gehört in kommunale Hände - die Gemeinden bieten die notwendige Hilfe aus einer Hand und kennen am besten den regionalen Arbeitsmarkt. Sie wissen, welche Hilfe der Betroffene vor Ort benötigt. Zentralismus verhindert den Blick auf regio­nale Besonderheiten und individuelle Bedürfnisse", sagte der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (23. März 2010) in Berlin beim Tag der Optionskommunen beim Deutschen Landkreis­tag. "Fünf Jahre Optionskommunen bedeutet auch fünf Jahre effektive Hilfe aus einer kommunalen Hand für langzeitarbeitslose Menschen."

Außerordentlich begrüßte Laumann die Einigung der Bund-Länder-Ar­beitsgruppe vom vergangenen Wochenende, den Bestand der Options­kommunen dauerhaft zu sichern. "Besonders freut es mich, dass wir jetzt auch über eine Ausweitung der Anzahl der Optionskommunen re­den", betonte Laumann. "Wir brauchen noch mehr Optionskommunen, um die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern verstärkt dezentral - und das heißt auch an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort ausgerichtet - umsetzen zu können", sagte der Minister. "Dafür hat sich die nord­rhein-westfälische Landesregierung seit langem eingesetzt", betonte er.

In diesem Zusammenhang begrüßte Laumann auch die Einigung über die Neuorganisation der Jobcenter und der geplanten Änderung des Grundgesetzes, damit Arbeitsagenturen und Kommunen künftig unter einem Dach Hartz-IV-Empfänger betreuen können. "Die Betroffenen brauchen die Hilfen aus einer Hand, die wir durch eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes bald dauerhaft gewährleisten können", sagte der Minister.

Der Arbeitsminister ging auch auf einen Bericht des Bundesrechnungs­hofes zu den Optionskommunen ein. "Hier kursiert ein vorläufiger Be­richt in der Öffentlichkeit, um die Arbeit der 69 Optionskommunen zu kritisieren", betonte Laumann. Tatsächlich seien erst acht der 69 Kom­munen geprüft und nicht alle notwendigen Daten berücksichtigt worden. "Ich wehre mich entschieden dagegen, dass dieser vorläufige Bericht in der Öffentlichkeit dafür eingesetzt wird, das Optionsmodell zu beschädi­gen", erklärte der Minister.

Laumann betonte, dass die Union vor fünf Jahren im Vermittlungsaus­schuss die Beteiligung der Kommunen gegen die Widerstände der da­maligen rot-grünen Regierungskoalition durchgesetzt hatte. Fünf Jahre später zieht Minister Laumann ein eindeutiges Fazit: "Dieser Kampf hat sich gelohnt."

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