Sonntag, 04. Dezember 2016


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Baden-Badener Verlag veröffentlich posthum Schüttelreime von Erwin Thieleke

"Erwin macht ein Gedicht - dann brauch' ich keine Rosen" oder einfach "Schuettel-Schuettel"

(lifePR) (Baden-Baden, ) 1000 heitere Schüttelreime finden sich in dem reich illustrierten Gedichtsband, der gerade beim Verlag Media Tec erschienen ist und direkt über den Verlag,www.Schuettel-Schuettel.de oder auch jede Buchhandlung erworben werden kann. Neben einer Softcover-Version im Querformat ist auch eine Hardcoverversion im Hochformat erhältlich, die nur auf Vorbestellung als bibliophile Besonderheit produziert wird.

Der ebenfalls Baden-Badener Herausgeber, Jens Thieleke, hat mit dieser Publikation das humoristische Lebenswerk seines Vaters, Major a.D. Erwin Thieleke, verewigt. Erwin Thieleke, alias "Aristos from Shake-end", (geb. 1908 in Belzig, gest. 1998 in Baden-Baden), gilt in Fachkreisen als einer der umfassendsten und bedeutendsten Schüttelreimer in deutscher Sprache. Seine geschüttelten Balladen sind hintergründig, pointiert, humorvoll und voller Lebensweisheiten.

Viele seiner darin enthaltenen Zwei- und Vierzeiler haben Zitatencharakter:

- "Das Schweigen selbst ein Stummer bricht, wenn ihn im Schlaf ein Brummer sticht" (aus der Brummer).
- "Wo mit Humor die Stärke waltet, wird weise erst ein Werk gestaltet!"(aus mit Humor).
- "Wenn ich statt der gefüllten Kasse, den Fuss dir, den gekühlten fasse und weg die Kummerfalten küsse, vergisst du deine kalten Füsse (Trost).

Verleger Dr. Marduk Buscher hat sich des Layouts angenommen, Grafikdesigner Matthias Weber, ebenfalls Baden-Badener Bürger, hat die ca. 50 Illustrationen nach den Vorgaben und Inhalten der Balladen gezeichnet.

"Geschüttelt, nicht gerührt", erklärt Frank Becker vom unabhängigen Internet-Kultur- und Literaturmagazin "Musenblätter" (www.musenblaetter.de) er findet in dem Buch "... freche Verse, kauzige epische Balladen und nicht ganz ernst gemeinte (doch ernst zu nehmende) Reflexionen über das Leben. Da geht es natürlich gerne und oft um die Lust am Leben, ums Essen und Trinken, um Wein Weib und Gesang. (...) Und es darf auch gerne mal barer Unfug sein, Spiel mit den Silben, denn ernst ist das Leben und heiter die Kunst".

Erwin Thieleke war von 1991 bis zu seinem Tod am 26.12.1998 Baden-Badener. Diese letzten Jahre seines Lebens verlebte er im Hause seines jüngsten Sohnes Jens Thieleke und seiner Familie.

"Erwin macht ein Gedicht - dann brauch' ich keine Rosen"

Auf diese Weise wurde Erwin Thieleke schon in jungen Jahren von seinem Vater, Karl in seiner Begabung gefordert. Die Verse flossen ihm aus der Feder!

Erst später entdeckte er hintergründigen Spaß an geschüttelten Reimen durch Vertauschung von Buchstaben. "Was zu euch jetzt hernieder lacht, sind Verse die mich lange drängten und in groteskem Drange lenkten in mancher Schüttelliedernacht." In geschüttelten Balladen und Vierzeilern erzählt er heitere Geschichten mit Witz und Verstand, oder er nimmt mit gelungener Ironie und auch Schadenfreude unsere alltäglichen Missgeschicke aufs Korn.

Erwin Thieleke, wurde am 27.Februar 1908 in Belzig geboren. Weitere Stationen waren Torgau / Elbe, Bad Freienwalde und Berlin. 1935 wurde er zur Luftwaffe beordert. Danach folgten Cottbus, Jüterborg, Dortmund und Göttingen. 1940 heiratete er Irmgard Thieleke, geb. Reiter. . In Göttingen studierte er zunächst Theologie bis zum Hebraicum, danach ernährte er seine Familie als freier Handelsvertreter. Vier Söhne und eine Tochter wurden geboren. Im Jahre 1956 trat er der neu gegründeten Bundeswehr bei. Schon Anfang der fünfziger Jahre trat er der Schlaraffia "Athenae Göttingensis" in Göttingen bei. Die Schlaraffia ist eine 1859 in Prag gegründete, weltweite deutschsprachige Vereinigung zur Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor. Der weise Uhu, er hat ja eine "Brille" auf, wird verehrt. Alles Schlaraffische passiert deshalb im "Uhuversum", der Rest, das "Profane" dagegen, im Universum. Im Jahre 1956 trat er der neu gegründeten Bundeswehr bei. 1961 zog die Familie nach Lüneburg. Nach dem schlaraffischen Wahlspruch "in Arte voluptas" (in der Kunst liegt Vergnügen) gründete er als "Ritter Aristos from Shake-end" die Schlaraffia "Cell-Erika" in Celle und einige Jahre später auch das Reych "auf der Heide" in Lüneburg. Nach dem Tode seiner Frau Irmgard Thieleke, geb. Reiter, 1991 zog Erwin Thieleke nach Baden-Baden zu seinem jüngsten Sohn Jens Thieleke. In diesen Jahren widmete er sich der neuen Umgebung, den Burgen, dem Schwarzwald, einem guten Tropfen und seinen Schüttelreimen. Er trat der Schlaraffia Aurelia Aquensis in Baden-Baden bei und blieb dort Schlaraffe bis zum letzten Atemzug. Er verstarb am 26.12.1998. Seine Schüttelreime bleiben uns erhalten.

Erwin Thieleke - "Erwin macht ein Gedicht - dann brauch' ich keine Rosen" - 1.000 heitere Schüttelreime, © 2009 Jens Thieleke, Media Tec Verlag, Baden-Baden, 127 Seiten, Klebebindung, Querformat, 19,90 €

Bezugsquellen:

Direktbestellung beim Verlag: http://www.media-tec-web.de/index.php?89&backPID=89&productID=20&pid_product=90&detail=

oder über jede Buchhandlung Fan-Seite:

http://www.schuettel-schuettel.de/

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