Samstag, 10. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 545680

BDI und Markenverband: Werbeverbot ist erhebliche Wettbewerbsbeschränkung

(lifePR) (Berlin, )

Koalitionsvertrag sieht Eins-zu-eins-Umsetzung von EU-Vorgaben vor

Entwurf für neue Richtlinie geht weit über EU-Vorgaben hinaus

Werbung für Unternehmen von existenzieller Bedeutung



Der Markenverband und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) kritisieren den Entwurf einer neuen Richtlinie für Tabakprodukte. "Werbeverbote sind erhebliche Wettbewerbsbeschränkungen", sagte Holger Lösch, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, am Mittwoch in Berlin. "Die Pläne des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft widersprechen dem Koalitionsvertrag. Dieser legt sich auf eine Eins-zu-eins-Umsetzung von EU-Vorgaben fest." Der Referenten-Entwurf des federführenden Ministeriums sieht ein komplettes Werbeverbot für Tabakprodukte vor. Damit geht er deutlich über EU-Vorgaben hinaus.

"Ein Verbot von Werbung unterbindet Differenzierungsmöglichkeiten, zementiert Marktanteile und zerstört Markttransparenz", sagte Christian Köhler, Hauptgeschäftsführer des Markenverbands. "Produktwerbung ist essenzieller Bestandteil einer Markwirtschaft. Hersteller müssen mit ihren Kunden kommunizieren dürfen." Mit dem angedachten Verbot würden Grundregeln freier Märkte außer Kraft gesetzt. Werbung sei für Unternehmen von existenzieller Bedeutung, um am Markt agieren zu können.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Dr. Niklas Haberkamm gestaltet die Digitale Courage in Österreich mit

, Verbraucher & Recht, Rechtsanwälte Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum Partnerschaft

"Rechtsanwalt Dr. Niklas Haberkamm LL.M. oec., Partner der Kölner Medienrechtskanzlei LHR, hat auf Anfrage des Präsidenten des Bundesrats die...

Exklusivität von Produkten muss gesichert sein

, Verbraucher & Recht, Rechtsanwälte Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum Partnerschaft

Das Landgericht Hamburg hatte aktuell über einen Fall von unlauterer Werbung zu verhandeln: Ein Vertriebsunternehmen hatte ein Produkt als „exklusiv...

Bund und Länder sichern gemeinsam den Erhalt der Gräber von NS-Verfolgten Sinti und Roma

, Verbraucher & Recht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bund und Länder haben heute im Rahmen der Ministerpräsidenten-konferenz in Berlin einen Beschluss zum Ruherecht für Grabstätten der unter der...

Disclaimer