Samstag, 03. Dezember 2016


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Diversifikation mit asiatischen Lokalwährungsanleihen

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Die aktuelle Situation an den internationalen Kapitalmärkten ist nicht gerade einfach für die Anleger. Sie reagieren verunsichert und sind auf der Suche nach Strategien, die der Marktlage angepasst sind. Abwarten und auf Besserung hoffen, ist jedoch nicht zielführend. Gerade jetzt lohnt es sich, neue Anlagemöglichkeiten unter die Lupe zu nehmen.

Seit dem Ende der Asienkrise sind die Rentenmärkte der Schwellenländer Asiens rasant gewachsen und übertreffen heute mit einem Volumen von über USD 4 Billionen deutlich die Märkte in Lateinamerika und Osteuropa (siehe Grafik 1).

Geboren aus der Asienkrise, beseitigt diese neue Anlageklasse heute die Abhängigkeit der asiatischen Volkswirtschaften von den kurzlaufenden Bankkrediten und Fremdwährungsanleihen, die mit ihrem hohen Risiko der Fremdwährungsinkongruenz den Nährboden für die Asienkrise schufen.

Langfristige Kreditaufnahme in lokaler Währung sichert den weiteren Wachstumspfad dieser aufstrebenden asiatischen Volkswirtschaften.

Neben dem Gesamtvolumen ist auch das Wachstumstempo der asiatischen Rentenmärkte beeindruckend. Zwischen 1998 und 2007 wuchsen sie um 380%. Zum Vergleich: die osteuropäischen (inklusive Naher Osten und Afrika) um 260%, die lateinamerikanischen jedoch nur um 190%. Wichtig für den Anleger ist, dass mit zunehmender Größe und staatlicher Förderung das Investoreninteresse wuchs und sich die Liquidität der asiatischen Rentenmärkte deutlich verbesserte.

Gesunder Nährboden für asiatische Renten

Das beeindruckende Wachstum der Rentenmärkte Asiens beruht auf stabilen Angebots- und Nachfragefaktoren, die über die Jahre hinweg die Entwicklung gestaltet haben und auch weiterhin vorantreiben: Auf der Angebotsseite sind vor allem die Emission von Staatsanleihen zum Aufkauf massiver Devisenerlöse durch die Zentralbanken, die Schaffung von Anlagealternativen zu Aktien und Immobilien für die regionale Bevölkerung sowie die stärkere Nutzung asiatischer Lokalwährungsanleihen, die nur geringfügig durch die Finanzkrise betroffen sind,zur Refinanzierung durch Internationale Banken zu nennen. Auf der Nachfrageseite stehen die enormen Sparquoten der Region, stark anwachsende Vermögensverwaltungs- und Versicherungsindustrien zur Alterssicherung, die erheblichen Ratingfortschritte der Region und Kapitalzuflüsse aus klassischen Niedrigzinsländern wie z.B. Japan.

Renditepotential mit Diversifikationseffekt Für einen Anleger gibt es drei gute Gründe, asiatische Anleihen in seiner persönlichen Anlageentscheidung zu berücksichtigen. Mit einer Korrelation von überwiegend unter 0,2 zu ihren Euro-Pendants bieten asiatische Lokalwährungsanleihen einen gesunden Diversifikationseffekt für das Anlegerportfolio (siehe Grafik 2). Die klassischen Hochzinsmärkte Philippinen und Indonesien korrelieren sogar negativ. Zusätzliche Diversifikation ergibt sich zudem durch eine relativ geringe Korrelation der asiatischen Märkte untereinander.

Der zweite gute Grund für asiatische Lokalwährungsanleihen liegt im Aufwertungspotenzial der asiatischen Währungen gegenüber dem Euro. Auch wenn sich die asiatischen Wechselkursregime überwiegend am US-Dollar orientieren ist ein Aufwertungspotential gegenüber dem Dollar möglich. Zudem zeigt ein Blick auf die Entwicklung der Währungskorrelationen zwischen den meisten asiatischen Wechselkursen zum Euro und dem Euro-Dollar-Wechselkurs in den vergangenen Jahren z.T. eine deutlich abnehmende Tendenz (siehe Grafik 3).

Ein mögliches Absinken des Euro-Dollar-Wechselkurses würde sich für den Euro-Anleger entsprechend besonders positiv auswirken.

Last but not least spricht auch die Zinsentwicklung für asiatische Lokalwährungsanleihen.

Die Mehrzahl der Renditen 10-jähriger asiatischer Staatsanleihen liegt über denen des Euroraumes. Ein aufgrund weniger inflationärer Rohstoffpreise, der jüngsten geldpolitischen Maßnahmen und des sich abkühlenden Wirtschaftswachstums abnehmender Inflationsdruck im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2008 wird den asiatischen Zentralbanken vor dem Hintergrund schwächerer Wirtschaftsdaten den Raum geben, Ende des Jahres bzw. zu Beginn 2009 erste Zinssenkungen zu beschließen. Kursgewinne werden die Folge sein.

MAT Asian Bonds: Einstieg in die neue Anlageklasse

Der MAT Asian Bonds (WKN 848 442) investiert überwiegend in Anleihen asiatischer Emittenten in lokaler Währung mit staatsnaher Bonität. Eine detaillierte Analyse makroökonomischer Trends und quantitative Modelle bieten die Grundlage für die strategische Allokation. Bei der Einzeltitelauswahl liegt unser Fokus auf Staatsanleihen und Anleihen staatsnaher sowie supranationaler Emittenten in asiatischer Währung. Hartwährungsanleihen und vereinzelte Unternehmensanleihen(mit staatsnahem Rating) werden aufgrund taktischer Überlegungen beigemischt. Zwei Drittel der im Fonds enthaltenen Wertpapiere verfügen über ein Investmentgrade Rating.

Der Fonds konnte aufgrund seiner Positionierung im September 2007 seine Benchmark outperformen und hat die Überrendite seitdem kontinuierlich ausgebaut.Die aktuelle Standardabweichung der Differenzrendite zum Vergleichsindex beträgt: 2,6% (Tracking Error auf 12-Monatsbasis). Durch das im Vergleich zu europäischen Renten allgemein höhere Zinsniveau in Asien erwirtschaftet das Portfoliomanagement der MAINTRUST Kapitalanlagegesellschaft mbH einen auskömmlichen Mehrertrag, was sich in der aktuellen Fälligkeitsrendite von mehr als 6% ausdrückt. Ein hohes Potenzial für Zusatzerträge sehen wir weiterhin in der strategischen Währungsallokation.

MAINTRUST Kapitalanlagegesellschaft mbH

Der Maintrust ist eine Konzerngesellschaft der Nomura Holdings, Inc.Tokyo, eines der führenden Wertpapierhäuser der Welt, das in allen Sparten des Wertpapiergeschäftes und des Investmentbankings tätig ist. Er verwaltet derzeit ein Fondsvolumen von über 2 Mrd. EUR in Publikums- und Spezialfonds. Die Schwerpunkte des Fondsangebotes bilden die japanischen und asiatischpazifischen Aktienfonds, ein auf den asiatisch-pazifischen Raum zugeschnittener Rentenfonds und die auf den Euro-Raum ausgerichteten Rentenspezialitäten wie Wandelanleihen und inflationsgeschützte Anleihen gemeinsam mit den steueroptimierten Kurzläuferfonds. Ziel ist es, Assetklassen, die sich aufgrund niedriger Korrelationen zum übrigen Anlageuniversum der Investoren zur Hebung von Effizienzgewinnen und zur Erzielung von Überrenditen eignen, aktiv zu bewirtschaften. Zusätzlich bietet der Maintrust quantitative, fundamental basierte Lösungskonzepte zur Ausschaltung der Nachteile marktkapitalisierungsgewichteter Indizes in Bezug auf die effizienten Core-Aktienmärkte (Europa, Japan) an.

Den Portfoliomanagern des Maintrust steht das Know-how und die Expertise der Nomura-Gruppe zur Verfügung, in der heute weltweit ca. 18.000 Mitarbeiter beschäftigt sind.

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