Freitag, 02. Dezember 2016


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Bundeskanzlerin Angela Merkel hält Tischrede bei Charity-Dinner für „Raum der Namen“ des Holocaust-Denkmals

Prominente engagieren sich für Aktion „60 x 6000“: Anne Will und Iris Berben rufen zum Spenden auf

(lifePR) (Berlin,, ) Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die traditionelle Tischrede beim festlichen Benefizabend für den „Raum der Namen“ des Holocaust-Denkmals am 23. September 2008 in Berlin. Dies teilt die Vorsitzende des Förderkreises „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, Prof. Lea Rosh, mit. Im Rahmen des diesjährigen Spenden-Dinners im Hotel Adlon präsentiert der Verein weitere prominente Unterstützer seiner Arbeit erstmals der Öffentlichkeit: Die ARD-Moderatorin Anne Will und die Schauspielerin Iris Berben engagieren sich künftig als offizielle Charity-Botschafterinnen, ebenso wie der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Heinrich Haasis.

Die Abendveranstaltung wird seit 2006 vom Förderkreis und der Stiftung „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ ausgerichtet. Einladende sind Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, und Prof. Lea Rosh. Dieses Jahr werden über 120 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur erwartet. Die Tischrede ist stets bedeutenden politischen Persönlichkeiten vorbehalten, zuletzt dem Altkanzler Dr. Helmut Kohl und Avi Primor, dem ehemaligem Botschafter Israels in Deutschland.

Prof. Lea Rosh ist erfreut über die Unterstützung und appelliert an die Bürger, einen Beitrag zu leisten:
„Das weltberühmte Stelenfeld prägt das Bild des Holocaust-Denkmals, doch darunter entwickelt es sich ständig weiter: Im unterirdischen „Ort der Information“ sind die Themenräume nicht vollendet, dort wird an den Ausstellungen weiter gearbeitet. Das kostet viel Geld und ist nur durch Spenden möglich. Wir freuen uns, dass die Bundeskanzlerin, aber auch Anne Will, Iris Berben, Angelika Domröse und Heinrich als Botschafter uns bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen. Die deutsche Wirtschaft ist auch in diesem Jahr wieder beim Charity-Dinner zahlreich vertreten. Doch auch jeder einzelne Bürger kann sich engagieren, zum Beispiel mit sicheren Online-Spenden auf unserer Webseite.“

Spenden-Einnahmen fließen direkt in Ausstellungsräume
Die Einnahmen des Benefizabends werden aufgewendet, um das Herzstück der unterirdischen Ausstellung, den „Raum der Namen“, zu vervollständigen. In diesem Raum werden die Lebens- und Todesgeschichte von jüdischen Holocaust-Opfern sicht- und hörbar gemacht: Zu den Namensprojektionen werden 20-sekündige Kurzbiographien verlesen. Bisher konnten 8000 dieser multimedialen Präsentationen produziert werden. Die israelische Gedenkstätte Yad Vashem hat für diesen Zweck aber insgesamt 3,2 Millionen Namen von Holocaust-Opfern zur Verfügung gestellt. Erklärtes Ziel ist es, möglichst viele Schicksale im „Raum der Namen“ abzubilden. Für den Ausbau dieses Raums wurde ein Spendenkonto eingerichtet: Berliner Volksbank, BLZ: 10090000, Konto: 5456408003, Stichwort: „Denkmal-Namen“. Der „Raum der Namen“ ist auch online begehbar unter: www.RaumderNamen.com. Die Onlinepräsenz dokumentiert mit eindrucksvoller Technik den Fortschritt der Aktivitäten und macht den „Raum der Namen“ weltweit allen Interessierten zugänglich. Das Stelenfeld des Holocaust-Denkmals besuchten seit der Eröffnung im Jahr 2005 mehr als acht Millionen Menschen, den unterirdischen „Ort der Information“ besuchten seither 2 Millionen Menschen.

Die Charity-Botschafterinnen für den Raum der Namen sagen:

Anne Will, Moderatorin:
„Wer je den Raum der Namen betreten hat, wird ihn nicht wieder vergessen. Nur wenige Worte hört man dort und sie erzählen doch so unendlich viel. Namen, Geburtsorte, Spuren, die sich irgendwann verloren, aber immer stehen sie für ein ganzes Leben. Das ist die Idee des Raums der Namen, den Opfern des Holocausts ihre Geschichte zurückzugeben. Wenigstens das. Mich beeindruckt das sehr. Es ist eine zutiefst menschliche, zugewandte, wichtige Arbeit. Sie zu unterstützen, sollte uns allen eine Verpflichtung sein.“

Iris Berben, Schauspielerin:
"Ich bin Botschafterin für den Raum der Namen im Holocaust-Denkmal, weil jeder Mensch ein Recht hat auf seine Lebensgeschichte. Mit dem kontinuierlichen Ausbau des Raums wird eine Brücke geschlagen zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Die multimediale Präsentation der Biographien im Raum und im Internet hilft allen künftigen Generationen, das einzelne Schicksal hinter den Opfern des Holocaust nicht zu vergessen. Diese Initiative ist auf Unterstützung angewiesen, daher appelliere ich an jeden, die Weiterentwicklung des Raums der Namen durch Spenden zu sichern."

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