Sonntag, 04. Dezember 2016


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Halbjahresresultat 2008 der LLB-Gruppe:Gutes operatives Ergebnis und solider Netto-Neugeld-Zufluss, Finanzmärkte belasten Ergebnis der Finanzanlagen

(lifePR) (Vaduz, ) Die LLB-Gruppe erzielte trotz des anspruchsvollen Marktumfeldes ein gutes operatives Geschäftsergebnis. Die Krise an den Finanzmärkten führte jedoch zu einem im Vergleich zum Vorjahr tieferen Konzernergebnis.

- Die operativen Erträge lagen leicht über der Vorjahresperiode: Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich um 15.0 Prozent auf CHF 118.7 Mio., der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft ging um 6.2 Prozent auf CHF 142.0 Mio. zurück, der Handelserfolg sank um 9.2 Prozent auf CHF 13.1 Mio.

- Der Netto-Neugeld-Zufluss betrug CHF 353.0 Mio. Die Kundenvermögen nahmen marktbedingt um 8.7 Prozent auf CHF 54.8 Mia. ab.

- Aufgrund des finanzmarktbedingt rückläufigen Ergebnisses der erfolgswirksam verbuchten Finanzanlagen ging das Konzernergebnis um 30.7 Prozent auf CHF 88.2 Mio. zurück.

- Die LLB-Gruppe setzt die Wachstumsstrategie in ihren Zielmärkten konsequent um:

Sie eröffnet eine Repräsentanz in Dubai, verstärkt die Zusammenarbeit mit der Bank Linth und gründet zusammen mit Swiss Re und weiteren Partnern eine neue Lebensversicherungsgesellschaft in Liechtenstein.

"Wir haben ein gutes operatives Ergebnis in einem äusserst anspruchsvollen Umfeld erzielt.

Entsprechend unserer konservativen Risikopolitik haben wir weder Subprime-Hypotheken in die USA vergeben noch in US-Hypothekenpapiere investiert. Dennoch konnten wir uns den Turbulenzen, die unsere Branche betroffen haben, nicht entziehen. Die Marktschwäche wirkte sich denn auch direkt auf die Performance unserer Finanzanlagen aus", kommentiert Dr. Josef Fehr, Vorsitzender der Geschäftsleitung der LLB-Gruppe, das Halbjahresresultat 2008.

Stabile Ertragsentwicklung der operativen Geschäftseinheiten

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft erreichte CHF 118.7 Mio., was einer Steigerung von 15.0 Prozent entspricht. Das Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft verzeichnete in einem anspruchsvollen Umfeld einen Rückgang um 6.2 Prozent auf CHF 142.0 Mio. Das Handelsgeschäft erreichte CHF 13.1 Mio. (Vorjahresperiode: CHF 17.0 Mio.). Das Konzernergebnis betrug CHF 88.2 Mio. (Vorjahresperiode: CHF 127.2 Mio.), was einem Rückgang von 30.7 Prozent entspricht. Die Abnahme ist auf nicht realisierte Verluste auf dem eigenen Wertschriftenbestand (Total Erfolg minus CHF 46.6 Mio.) zurückzuführen, da die nicht realisierten Erfolge bei der LLB direkt über die Erfolgsrechnung verbucht werden. Die Rendite auf dem Eigenkapital, das den Aktionären der LLB AG zusteht, betrug 11.0 Prozent
(Vorjahresperiode: 17.4 %).

Netto-Neugeld-Zufluss von CHF 353 Mio.

Dank der konsequenten Umsetzung der Wachstumsstrategie flossen der LLB-Gruppe im ersten Halbjahr 2008 Netto-Neugelder in der Höhe von CHF 353.0 Mio. (+0.6 %) zu. Die Kundenvermögen betrugen per 30. Juni 2008 CHF 54.8 Mia., sie nahmen gegenüber Ende 2007 (CHF 60.0 Mia.) um 8.7 Prozent ab. Diese Entwicklung ist insbesondere die Folge der schwachen Performance der Finanzmärkte.

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten waren vor allem bei den Vermögen in eigenverwalteten Fonds (-13.7 % auf CHF 3.7 Mia.) und den Vermögen mit Verwaltungsmandat (-12.3 % auf CHF 9.4 Mia.) zu spüren.

Investition in den Ausbau der Marktposition und IT

Der Geschäftsaufwand stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 10.5 Prozent auf CHF 139.5 Mio. Der Anstieg liegt in den Investitionen in den Ausbau der Geschäftseinheiten in den traditionellen Kernmärkten und insbesondere in den Wachstumsmärkten sowie den erhöhten Ressourcen in der IT begründet. Die Cost-Income-Ratio stieg auf 58.6 Prozent(Vorjahresperiode: 45.6 %).

Solide Bilanz und hohe Eigenmittelausstattung

Die konsolidierte Bilanzsumme beträgt CHF 22.2 Mia. (31. Dezember 2007: CHF 21.6 Mia.).

Das Eigenkapital, das den Aktionären der LLB AG zusteht, belief sich per 30. Juni 2008 auf CHF 1.6 Mia. (31. Dezember 2007: CHF 1.6 Mia.). Die Tier 1 Ratio betrug 13.9 Prozent(31. Dezember 2007: 9.7 %).

Ausblick 2008

Die Segmente Kunden Inland und Institutionelle Kunden zeigten trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen eine gute Performance. Die durch die deutsche Steueraffäre ausgelösten Diskussionen rund um den Finanzplatz Liechtenstein, die Erpressung gegenüber der LLB und die angespannte Marktlage haben sich jedoch im ersten Semester 2008 auf die bislang starke Entwicklung der Netto-Neugelder im internationalen Private Banking ausgewirkt. Die LLBGruppe rechnet auch für das zweite Halbjahr 2008 mit einem anhaltend schwierigen Umfeld.

Sie hält an ihrem mittelfristigen Wachstumsziel eines Netto-Neugeld-Zuflusses von mindestens 3 Prozent pro Jahr und einer Eigenkapitalrendite von mindestens 15 Prozent fest.

Zum Ausblick auf das zweite Semester 2008 hält Dr. Josef Fehr fest: "Angesichts der volatilen Märkte ist eine Prognose äusserst schwierig. Aufgrund der durch die LLB gewählten Verbuchung des Erfolgs aus den Finanzanlagen und des Anteils am Erfolg an assoziierten Unternehmen über die Erfolgsrechnung wird unser Jahresergebnis stark durch die Entwicklung der Finanzmärkte beeinflusst. Wir setzen unsere Wachstumsstrategie weiterhin konsequent um und konzentrieren uns auf die Erreichung unserer mittelfristigen Ziele."

Liechtensteinische Landesbank AG

Die Liechtensteinische Landesbank AG (LLB) ist das traditionsreichste Finanzinstitut im Fürstentum Liechtenstein. Mehrheitsaktionär ist das Land Liechtenstein. Die Aktien sind an der SWX Swiss Exchange kotiert (Symbol: LLB). Die LLB-Gruppe bietet ihren Kunden umfassende Dienstleistungen im Wealth Management an: als Universalbank, im Private Banking, Asset Management sowie bei Fund Services und Trust Services. Mit 965 Mitarbeitenden ist sie in Liechtenstein, in der Schweiz, auf den Cayman Islands, in Abu Dhabi, Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) und in Hongkong präsent. Per 30. Juni 2008 verwaltete die LLB-Gruppe ein Kundenvermögen von CHF 54.8 Mia.

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