Samstag, 10. Dezember 2016


WDR-Filmnacht: Helden des Reviers - Auftakt der Reihe

"Rendezvous am Hochofen" im LWL-Industriemuseum Henrichshütte

(lifePR) (Hattingen, ) Eine filmische Zeitreise durch das Revier der 1950er Jahre bis heute, Musik und Gespräche mit Zeitzeugen - das erwartet die Besucher der Reihe "Rendezvous am Hochofen". Der WDR hat Ausschnitte aus rund 120 Filmen im Archiv aufgestöbert und die gehobenen Schätze für insgesamt drei Abende puren Ruhrgebietsvergnügen neu zusammengestellt. Zur Auftaktveranstaltung "Helden des Reviers" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Kooperation mit der WDR-Lokalzeit Dortmund am Samstag, 17. April, um 20 Uhr in sein Industriemuseum Henrichshütte ein.

Von der Leinwand grüßen Ruhrgebiets-Ikonen wie Adolf Tegtmeier, Tana Schanzara und Hape Kerkeling, Musiker von Extrabreit bis Grönemeyer, aber auch die Menschen, die sich in Arbeitskämpfen, Friedensdemos und Studentenprotesten für die Region und darüber hinaus stark gemacht haben. Zwischendurch gibt es Musik und Gespräche mit Zeitzeugen: Der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller Josef Reding berichtet vom Wandel des Reviers. Im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen verlebte er in der Nachkriegszeit viele Jahre in den USA, Afrika und Asien, was ihm für sein literarisches und journalistisches Schaffen einen distanzierten Blick auf die Region ermöglichte. Liedermacher Frank Baier erzählt über den erfolgreichen Kampf um die Rheinpreußen-Siedlung in Duisburg in den 1970er Jahren. Der Widerstand der Bewohner gegen den Abriss ihrer Häuser nimmt einen hohen Stellenwert im Werk des "Ruhrpott-Barden" ein, der mittlerweile selbst in der Siedlung wohnt. Mit seinen Liedern engagiert sich Baier insbesondere im Kampf um Erhalt der Arbeitsplätze in der Region.

In der Reihe "Rendezvous am Hochofen" geht es am Freitag, 4. Juni, um 20 Uhr mit der WDR-Filmnacht "Helden des Sports" weiter, am Freitag, 17. September, um 20 Uhr kommen die "Helden der Arbeit" zu Wort. Die Reihe gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung "Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen", die der LWL vom 12. März bis 31. Oktober im LWL-Industriemuseum zeigt.

Der Eintritt ist frei.

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 101 Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.

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