Sonntag, 22. Januar 2017


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LMK-Haushalts- und Wirtschaftsplan für 2010 genehmigt

Schwerpunkte: Medienkompetenz-Förderung, Ganztagsschulen, OK-TV und Infrastruktur-Entwicklung

(lifePR) (Ludwigshafen, ) Die Versammlung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz hat in ihrer Sitzung am 16. November 2009 den Wirtschaftsplan 2010 (rd. 7.8 Mio. €) genehmigt.

Wie in den vergangenen Jahren fließt der überwiegende Anteil der Sachausgaben in den Bereich der Medienpädagogik- und Medienkompetenz-Förderung. Insbesondere durch Projekte mit Kooperationspartnern im Rahmen gemeinsamer Auftritte zur Realisierung großer und bundesweit namhafter Vorhaben (z. B. Klicksafe, Internet ABC, Flimmo, Handysektor) soll ein wesentlicher Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz geleistet werden. Darüber hinaus ist die Zu-sammenarbeit mit Institutionen wie dem SWR oder anderen Landesmedienan-stalten von Bedeutung. So beteiligt sich die LMK beispielsweise an der Stiftung Medienkompetenzforum Südwest (MKFS), dem Medienpädagogischen For-schungsverbund Südwest (MpFS) und den Mediendaten Südwest. Weiterhin ist vorgesehen, das bereits im Jahr 2008 mit der Stiftung Lesen begonnene Projekt "Medienpädagogischer Erzieher/innen Club - MEC" auch im Jahr 2010 mit rd. 85 T € zu fördern.

Angesichts der Entwicklung des Internets, der größer werdenden Informationsflut, neuer Anwendungen im Bereich von Web 2.0 und PC- bzw. Online-Spielen steigen der Orientierungs- und Informationsbedarf von Institutionen und Indivi-duen. Medienbildung zur Bewältigung dieser Herausforderung ist ein wichtiger Bestandteil der Medienkompetenzförderung der LMK. Deshalb hat die LMK im Dezember 2006 eine gemeinnützige GmbH als "Tochtergesellschaft" gegründet: die "medien+bildung.com - Lernwerkstatt Rheinland-Pfalz" (m+b.com). Die Arbeit von m+b.com leitet sich her aus dem Auftrag der Landesmedienanstalten, präventiven Jugendmedienschutz in der Praxis umzusetzen. Auftrag von medien+bildung.com ist es, zukunftsweisende medienpädagogische Modelle

Transferwirkung zu entwickeln und in der Praxis in den Bildungseinrichtun- gen zu erproben. Zu den Kundenorganisationen gehören beispielsweise Schulen und hier insbesondere Ganztagsschulen, Kindertagesstätten, Universitäten und Fachhochschulen. Seit der Gründung konnte m+b.com ihre vertraglichen Kooperationen von vormals 19 auf heute 58 Ganztagsschulen erhöhen.

Im Bereich der Rundfunkversorgungsplanung und der Infrastrukturförderung sind Investitionen bzw. Fördermittel von rd. 147 T € eingestellt. Neben der Förderung der digitalen Kabelverbreitung von TVIIIa sowie für die lokalen Kabelfernsehver-anstalter sind Mittel für technische Untersuchungen zur Digitalisierung des Hör-funks und der Offenen Kanäle vorgesehen.

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