Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Bayerisches Maler- und Lackierhandwerk: Trotz hohem Preisdruck mit Auftragsund Geschäftslage 2009 zufrieden

Stimmung hellt sich zum Jahresende auf

(lifePR) (München, ) Die wirtschaftliche Lage im bayerischen Maler und Lackiererhandwerk hat sich zum Ende des Jahres entspannt. "Für zwei Drittel der Betriebe in Bayern war die Geschäftslage der vergangenen sechs Monaten überraschenderweise eher positiv", sagte Wolfgang Siegel, Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Maler- und Lackiererhandwerks. Das hat eine interne Befragung des Landesinnungsverbands des Bayerischen Maler- und Lackiererhandwerks ergeben, die unter den Mitgliedsbetrieben durchgeführt wurde.

Besonders erfreulich: Die Maler und Lackierer blicken voller Hoffnungen nach vorn auf das neue Jahr: "Die Stimmung hat sich zur zweiten Jahreshälfte kräftig aufgehellt", betont Siegel. Bei Auftragslage und Umsätzen rechnen die Handwerksmeister künftig mit deutlichen Zuwächsen, allerdings bei eher niedrigem Preisniveau. Zum Konjunkturmotor der Branche könnte sich die überarbeitete Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) entwickeln. Sie stellt Bauherren und Gebäudebesitzer bei der energetischen Sanierung vor höhere Anforderungen. Daher rechnet das Maler- und Lackiererhandwerk, das zu den Marktführern bei der Verarbeitung und fachgerechten Anbringung von Wärmedämm- Verbundsystemen zählt, mit einer stärkeren Nachfrage in 2010.

Mit ca. 20 Prozent der Befragten haben bayerische Maler- und Lackiererbetriebe im letzten halben Jahr merklich von den Konjunkturpaketen der Bundesregierung profitiert. Den Weg der Kurzarbeit mussten nur wenige einschlagen. Weniger als 5 Prozent der befragten Betriebe haben diese Hilfestellung in Anspruch nehmen müssen. Das zeigt vor allem eines: Auch wenn sich ein Großteil der Betriebe mit Geschäftslage, Umsatzentwicklung und Auftragsbestand zufrieden zeigt, gibt es regional einige Betriebe, die sehr stark unter Auftragsmangel in Folge der Wirtschaftskrise leiden und daher mit gedämpften Erwartungen ins neue Jahr gehen.

Laut Umfrage macht den Malern und Lackierern insbesondere der hohe Preisdruck am meisten zu schaffen. Dieser wird zum erheblichen Teil durch unfairen Wettbewerb durch Billigkonkurrenz ausgelöst. "Vor allem Internet-Portale und illegal am Malermarkt tätige Hausmeisterdienste, die Handwerksleistungen zu Dumpingpreisen ohne jegliche Qualitätskontrollen anbieten, machen uns das Leben schwer", erklärt Wolfgang Siegel.

Erfreulich ist auch ein umgekehrter Trend: Kunden suchen wieder häufiger den Innungsfachbetrieb vor Ort. Vor allem dann, wenn diese negative Erfahrungen mit anderen Anbietern gemacht haben. "Hohe Lohnnebenkosten sind ein weiteres Kernproblem, mit dem unser Handwerk kämpfen muss", so Siegel. Daher lehnen die Maler- und Lackierer vehement auch die aktuell diskutierte weitere Steigerung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung ab.

Die bisher außergewöhnlich hohe Ausbildungsbereitschaft des Gewerks droht 2010 nach dem Ergebnis der Umfrage einzubrechen, weil es weiterhin an qualifiziertem Nachwuchs mangelt. Geeignete und an dem Beruf interessierte Jugendliche sind bei den Ausbildungsbetrieben jedoch herzlich willkommen und finden hier interessante berufliche Perspektiven. In Bayern gibt es ca. 6600 Maler- und Lackiererbetriebe. Nicht alle sind jedoch in den Ortsinnungen organisiert.

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