Freitag, 20. Januar 2017


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Beteiligung an Bürgersolaranlagen stark nachgefragt

(lifePR) (Wiesbaden, ) "Wenige Tage nach dem Start der Wiesbadener Solarstrom-Initiative 'Sonne sucht Dach' sind bereits alle Anteile an der ersten Bürgersolaranlage in Wiesbaden vergeben", teilen mit Freude die Initiatoren der Kampagne Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller und Umweltdezernentin Rita Thies mit. Dem Umweltamt liegen Absichtserklärungen zum Zeichnen von Anteilen in Höhe von über 170.000 Euro vor. Damit ist die erste Anlage finanziert und der Grundstock für die nächste gelegt.

"Die Bürgerinnen und Bürger Wiesbadens haben sehr rasch erkannt, dass sich mit Bürgersolaranlagen lohnendes Investment und aktiver Klimaschutz gut verbinden lassen - und entsprechend gehandelt", stellen Müller und Thies fest. "Jetzt werden wir seitens der Stadt alle notwendigen Vorbereitungen für das Zeichnen der Anteile zügig abschließen, denn die erste Anlage soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen."

Das Modell der Bürgersolaranlage eignet sich besonders für Bürgerinnen und Bürger, die selbst nicht über geeignete Dachflächen verfügen oder nur einen kleinen Teil ihres Kapitals anlegen möchten. Die geplanten Gemeinschaftsanlagen mit mittelgroßen Anlagenleistungen von 20 bis 100 Kilowatt peak (kWp) lassen sich effizient und kostengünstig realisieren und betreiben. So sind mit der auf 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung Renditen von drei bis sechs Prozent möglich. Die genaue Höhe wird in Kürze festgelegt werden.

"Die Geschäftsidee 'Bürgersolaranlage' wird durch eine 100-prozentige Tochter der Stadt, der Bürgersolaranlagen Wiesbaden GmbH & Co. KG, realisiert", erläutert der Oberbürgermeister. Letztere errichtet und betreibt die Photovoltaikanlagen. "Interessierte Bürgerinnen und Bürger können Anteile in Höhe von 500 bis maximal 5.000 Euro an den Solarkraftwerken erwerben. Die Bürgersolaranlagen GmbH überwacht die Anlage und sorgt dafür, dass die Erträge entsprechend der Anteile an die Gesellschafter ausgezahlt werden."

Die beteiligten Bürgerinnen und Bürger haben ein Anwesenheits- und Stimmrecht in den Gesellschafterversammlungen und können so Einfluss ausüben. Sie können jederzeit ihren Kontostand und den Beteiligungswert ihrer Anlage nachfragen.

Umweltdezernentin Thies weist darauf hin, dass die Stadt noch weitere Dachflächen für die Errichtung von Bürgersolaranlagen sucht, um sie zu pachten. Anbieter von Dächern können sich beim städtischen Umweltamt oder beim Umweltladen melden.

"Wir begrüßen es sehr, dass hier Stadt und Bürgerschaft in Sachen Klimaschutz und nachhaltiger Energieversorgung gemeinsam an einem Strang ziehen", so der Oberbürgermeister und die Umweltdezernentin.

Informationen zu Bürgersolaranlagen und zu den anderen Angeboten der Solarstrom-Initiative sind im Umweltladen, Luisenstraße 19, in Wiesbaden erhältlich. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Telefon: 0611-313600. Weitere Informationen unter www.wiesbaden.de/solar .

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