Samstag, 10. Dezember 2016


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Landesgartenschau-Kammerkonzert im Gottorfer Hirschsaal

Am kommenden Sonntag spielt das Kammerorchester der Nordwestdeutschen Philharmonie unter der Leitung von Dr. Burkhard Löher ein Konzert im Hirschsaal auf Schloß Gottorf

(lifePR) (Schleswig, ) Am kommenden Sonntag, 7. September 2008, findet um 17 Uhr und um 19.30 Uhr jeweils ein Konzert des Kammerorchesters der Nordwestdeutschen Philharmonie statt. Gespielt werden Werke von Johann Sebastian Bach - das Violinkonzert a-moll -, Pjotor Iljitch Tschaikowsky - die Serenade für Streichorchester in C-Dur - und Wolfgang Amadeus Mozart - Eine kleine Nachtmusik. Solistin beim Violinkonzert ist die junge Violin-Virtuosin Agnes Farkas, zurzeit 1. Geigerin beim Gewandhausorchester in Leipzig. Die künstlerische Leitung hat Dr. Burkhard Löher, der Koordinator der Landesgartenschau.

Die Nordwestdeutsche Philharmonie gehört zu den führenden Kulturorchestern Deutschlands. Sie bespielt nicht nur den gesamten nordrhein-westfälischen Raum, sondern gibt auch regelmäßig in den Musikzentren des In- und Auslandes Konzerte. Außerdem produziert das Orchester immer wieder Einspielungen bei Funk und Fernsehen, insbesondere beim WDR.

Johann Sebastian Bach (1685-1750) schrieb mehrere Violinkonzerte. Dazu gehören sowohl Konzerte für Solovioline als auch Doppelkonzerte. Die Entstehungszeit ist nicht eindeutig überliefert. Es wird vermutet, dass er bereits 1713 mit der Komposition der Violinkonzerte begonnen hat. Jedenfalls geht man davon aus, dass Bach sie zur Verfügung hatte, als er ab 1730 das Collegium musicum leitete, für welches er die Konzerte bearbeitete. Bevor Bach eigene Violinkonzerte schrieb, beschäftigte er sich mit Violinkonzerten anderer Komponisten, v. a. von Antonio Vivaldi. Von diesen unterscheiden sich Bachs Konzerte unter anderem darin, dass sie Solo- und Tutti-Partien dichter verweben. Bis heute zählen Bachs Violinkonzerte
zum beliebten Programmbestandteil vieler Violinisten, an die in den Stücken große spielerische Ansprüche gestellt werden.

Zu Tschaikowskijs beliebtesten Werken zählen zweifellos die Ballettkompositionen "Schwanensee" und "Dornröschen", aber auch die "Serenade für Streicher", ein heiter-graziöses Werk, das den Charme des Rokoko effektvoll mit russischer Folklore verbindet: ebenfalls ein populärer Programmpunkt des internationalen Konzertrepertoires.

Die Serenade für Streicher in G-Dur ist eine der populärsten Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart. Ihren Beinamen "Eine kleine Nachtmusik" verdankt sie Mozarts Eintrag in seinem Werkverzeichnis. Mit Nachtmusik übersetzt er den Begriff Serenade ins Deutsche, der eine Gattung der Unterhaltungsmusik bezeichnet, die traditionell abends und oft im Freien zur Aufführung kam und deshalb häufig für Blasinstrumente geschrieben war. Die "Kleine Nachtmusik" ist jedoch für ein Kammermusikensemble von zwei Violinen, Viola, Cello und Kontrabass geschrieben. Darüber hinaus weisen auch die Kunstfertigkeit der Stimmführung und die klassischen Proportionen der Sätze darauf hin, dass das Werk eher als anspruchsvolle Kammermusik denn als reine, "leichte" Unterhaltungsmusik konzipiert war. Die Komposition wurde am 10. August 1787 in Wien beendet, während Mozart an Don Giovanni arbeitete. Es ist jedoch unbekannt, für welchen Anlass oder welchen Auftraggeber Mozart sie schrieb. Zu seinen Lebzeiten wurde sie vermutlich nie aufgeführt.

Sonntag, 7.9.2008, 17 und 19.30 Uhr, Schloß Gottorf, Hirschsaal: Serenade. Das Kammerorchester der Westfälischen Philharmonie, Solovioline Agnes Farkas, Dirigent Dr. Burkhard Löher.

Preis im Vorverkauf: 28 Euro
Mit Dauerkarte: 23 Euro
Schüler bis 18 Jahre: 10 Euro
Die Plätze sind nicht nummeriert.

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