Samstag, 03. Dezember 2016


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Erste Landesgartenschau Schleswig-Holsteins war ein Erfolg auf ganzer Linie

(lifePR) (Schleswig, ) Nach 164 Tagen "Kunst, Kultur und Königswiesen" ging am Sonntag in Schleswig die erste Landesgartenschau im nördlichsten Bundesland zu Ende. Heute zogen die Durchführungsgesellschaft und ihre Kooperationspartner im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsminister Dr. Christian von Boetticher eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Furios war es, das Finale der Landesgartenschau 2008 Schleswig-Schleiregion. Drei Tage und Nächte lang feierten die Organisatoren des floralen und kulturellen Großereignisses mit einem bunten Programm aus Musik, Show und Open Air-Kino auf dem Gartenschaugelände Königswiesen den Abschluss der Landesgartenschau-Premiere Schleswig-Holsteins. Den Höhepunkt bildete am Sonntag ein Festumzug durch Schleswig, der in einem großen Zapfenstreich und einer Abschlusskundgebung auf den Königswiesen endete. Allein am Umzug nahmen 1.700 Mitglieder von Vereinen und Organisatoren teil, die an der Landesgartenschau beteiligt waren - unter ihnen natürlich auch der Schirmherr der Landesgartenschau, Ministerpräsident Peter Harry Carstensen.

Auf die fröhlichen Feierlichkeiten folgte heute in der Abschlusspressekonferenz das nüchterne, aber keineswegs ernüchternde Resümee. Denn die einhellige Botschaft aller Podiumsteilnehmer zum Ende des Landesgartenschau-Debüts lautete: "Alles im grünen Bereich!"

Landesgartenschau-Geschäftsführer Wolfgang Schoofs gab die Antwort auf die wohl wichtigsten Fragen des Tages: Herrscht am 6. Oktober 2008 Ebbe oder Flut in den Kassen der insgesamt 15,8 Millionen Euro teuren Landesgartenschau? Und ist es der Landesgartenschau gGmbH gelungen, die 7,5 Millionen Euro zu erwirtschaften, die nicht von Stadt und Land gefördert wurden? "Gemäß unserem Wirtschaftplan standen wir vor der Herausforderung, sechs Millionen Euro an Einrittsgeldern und 1,5 Millionen Euro Sponsorengelder zu generieren", so Schoofs. "Beides haben wir geschafft!" 406.000 zahlende Besucher brachten der Landesgartenschaugesellschaft insgesamt 6.016.336 Euro ein - mehr, als benötigt. Und noch eine positive Nachricht hatte der Chef der Landesgartenschau zu vermelden: Inklusive Kindern und wiederkehrenden Dauerkarten-Inhabern zählte die Landesgartenschau gGmbH insgesamt rund 707.000 Besucher. Dies sind 107.000 mehr, als erwartet. Ob die erste Landesgartenschau im nördlichsten Bundesland tatsächlich mit einer schwarzen Null oder gar mit einem Plus abschließen wird, lässt sich nach Schoofs trotz der bisher sehr guten Ergebnisse erst dann präzisieren, wenn die Rückbauarbeiten auf dem Gelände komplett abgeschlossen sind. Denn diese seien der letzte offene und kostendeckend zu erfüllende Posten im Wirtschaftsplan.Rosig sind demnach die finanziellen Aussichten für die Macher der Landesgartenschau an der Schlei. Nicht ganz so rosig, zumindest nicht immer, war dagegen das Wetter. Hatten die herrlichen Sonnentage im Frühjahr und Frühsommer der Landesgartenschau zu einem perfekten Start verholfen, sorgten Regen und kühle Temperaturen im Hochsommer immer wieder für Einbrüche in den Besucherzahlen. "Unsere schwächsten Monate waren der August und September", berichtete Wolfgang Schoofs. "Und das, obwohl in den Ferien so viele Touristen in Schleswig-Holstein sind und diese die Landesgartenschau sehr gut angenommen haben. Aber bei strömendem Regen nutzen auch die schönsten Blumenbeete nichts."

Aber auch für diesen Fall hatten die Initiatoren des Open Air-Festivals ein As im Ärmel: die Kooperation mit der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen. Mit ihrer Eintrittskarte für die Landesgartenschau standen den Besuchern zusätzlich die Museen Schloß Gottorf inklusive Barockgarten, das Wikinger Museum Haithabu und das Volkskunde Museum offen. Und dies bis zum 5. Oktober an frei wählbaren Tagen. "Durch dieses für Landesgartenschauen einzigartigen Angebot waren wir die kulturträchtigste Landesgartenschau, die es bisher gegeben hat", so Landesgartenschau-Koordinator Dr. Burkhard Löher. "Unsere Besucher hatten außerdem eine wunderbare Alternative zum Landesgartenschaugelände Königswiesen. Wenn das Wetter nicht so gut war, sind Viele einfach erst in die Museen gefahren und haben sich die Landesgartenschau später angeschaut." Die Zusammenarbeit zwischen Landesgartenschau und Museen: eine Symbiose, von der auch die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen sehr profitiert hat. Hatten im Jahr 2007 bis Mitte September 230.000 Menschen die genannten Landesmuseen besucht, waren es bis Mitte September diesen Jahres 425.000. Allein 196.000 von ihnen waren in Besitz einer Landesgartenschau-Eintrittskarte.

Landwirtschaftsminister Dr. Christian von Boetticher zeigte sich ebenfalls zufrieden. Die Erwartungen der Landesregierung, die Landesgartenschau werde sich als Motor der Stadtentwicklung und als Imageträger für die Stadt und die gesamte Region erweisen, hätten sich mehr als erfüllt. "Schleswig hat städtebaulich, touristisch, wirtschaftlich und kulturell enorm von dem Großereignis profitiert", sagte der Minister weiter. Dies zeigen auch die Zahlen der regionalen Vermarktungsorganisation Ostseefjord Schlei GmbH: Geschäftsführerin Anke Lüneburg sprach von Steigerungen im Buchungsgeschäft von über 300 Prozent. Die Ostseefjord Schlei GmbH war als Kooperationspartner der Landesgartenschau für die Organisation des Gruppengeschäftes zuständig. Auch hier verzeichnete die Tourismus-Gesellschaft klare Zuwächse gegenüber dem Vorjahr: "Steigerungsraten von 210 Prozent bei den Gruppenreisen, 314 Prozent bei den Teilnehmerzahlen und über 263 Prozent bei Gästeführungen sprechen für sich. Besser hätte es nicht laufen können", so Lüneburg. Die Teilnehmer der Pressekonferenz waren sich einig darüber, dass der durch die Landesgartenschau entstandene Aufschwung für die Zukunft genutzt werden müsse. "Wir hatten die Chance, mit dem Großereignis Landesgartenschau die Region zu stärken - und wir haben sie genutzt. Zahntausende von Gruppenreisenden waren beeindruckt von der Schönheit der Region und werden wiederkommen. Hierauf gilt es aufzubauen."

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