Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Neuer Geschäftsführer bei der Wassergut Canitz GmbH

Bernhard Wagner löst langjährigen Chef Klaus Götze zum Ruhestand ab

(lifePR) (Leipzig, ) Dr. Bernhard Wagner ist neuer Geschäftsführer der Wassergut Canitz GmbH. Er löst damit den langjährigen Geschäftsführer Klaus Götze ab, der nach langjähriger und erfolgreicher Tätigkeit für den Trinkwasserschutz sowie im ökologischen Landbau in den Ruhestand geht. Der 36-jährige promovierte Agraringenieur Wagner wird das erfolgreich etablierte Engagement im Ökolandbau fortsetzen und mit dem Unternehmen somit weiterhin einen essentiellen Beitrag zum Schutz des Grundwassers im Einzugsgebiet der KWL-Wasserwerke Canitz, Thallwitz und Naunhof leisten.

"Von Kindesbeinen an habe ich auf dem elterlichen Hof in einem Trinkwassereinzugsgebiet Erfahrungen in und mit der Landwirtschaft gesammelt. Im beruflichen Alltagsgeschäft - sei es im wissenschaftlichen Bereich oder in der Praxis - habe ich stets im Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft, Ressourcen-, Trinkwasser- sowie Umweltschutz gearbeitet. Mit meiner Leidenschaft für nachhaltige Landbewirtschaftung ist es für mich eine besondere Freude, die Geschicke der Wassergut Canitz GmbH übernehmen zu können und somit die erfolgreiche Arbeit der letzten 25 Jahre weiterführen zu dürfen", sagt Wagner.

"Es ist uns ein wesentliches Anliegen, den Ökolandbau in unseren wasserwerksnahen Gebieten fortzuführen. In Bernhard Wagner haben wir einen Fachmann gefunden, der trotz seines jungen Alters nicht nur ein fundiertes Wissen rund um die Agrarwirtschaft mitbringt. Er kann für die Wassergut Canitz GmbH auch Entwicklungsmöglichkeiten im Nachhaltigkeitsmanagement aufzeigen", sagt Dr. Ulrich Meyer, Technischer Geschäftsführer der Kommunalen Wasserwerke Leipzig GmbH, deren 100-prozentige Tochter die Wassergut Canitz GmbH ist.

KWL Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

Die Wassergut Canitz GmbH bewirtschaftet im Auftrag der KWL seit 1994 rund 740 Hektar unter der Prämisse des ökologischen Landbaus. Erzeugt werden pflanzliche und tierische Ökoprodukte bei Verzicht auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Das Konzept ist erfolgreich: Seit der Umstellung auf ökologischen Landbau wurden die Grenzwerte für die Stickstoffbelastung des Bodens jährlich unterschritten und damit ein wichtiger Beitrag für die Qualität des Rohmischwassers gelegt - ein Aspekt, welcher branchenweit Beachtung bringt. Die KWL können somit auf eine zusätzliche technische und kostenintensive Aufbereitung des Rohwassers in den Wasserwerken verzichten.

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