Samstag, 10. Dezember 2016


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Der effiziente Mitarbeiter

Orgatec 2008 zeigt, warum sich Investitionen ins Arbeitsumfeld auszahlen

(lifePR) (Köln, ) 18 Millionen Deutsche arbeiten im Büro. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung von Unternehmen. Damit steht der Mensch im Mittelpunkt der Büroarbeit und nimmt auch ökonomisch eine Schlüsselrolle ein. Wer seinen Unternehmenserfolg steigern will, tut deshalb gut daran, ein optimales Arbeitsumfeld für seine Mitarbeiter im Büro zu schaffen. Denn das steigert letztlich deren Motivation und so auch ihre Leistung. Immer mehr Unternehmen erkennen daher die Bedeutung von Bürowelten als Managementressource. Die Kunst besteht darin, den Mitarbeitern ein qualitativ hochwertiges Arbeitsumfeld zu bieten und gleichzeitig die Raumgestaltung kostenoptimiert zu planen. Lösungen für solche Herausforderungen präsentiert vom 21. bis 25.Oktober 2008 die Orgatec – die führende Messe für Office & Object – unter der Überschrift „Erfolgsfaktor Büro“.

Herausforderung der Zukunft: Mitarbeiterrekrutierung- und bindung Dass die deutsche Wirtschaft mit dem zunehmenden Problem des Fachkräftemangels konfrontiert wird, ist kein Geheimnis. Bereits heute sind Ingenieure rar. Aufgrund des demografischen Wandels wird sich der Mangel an qualifiziertem Personal in absehbarer Zeit branchenübergreifend verstärken. Umso mehr gilt es, Strategien zu entwickeln, um junge qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren und an das Unternehmen zu binden. Dazu trägt nicht zuletzt die Unternehmenskultur bei. Eine Studie der Psychonomics AG und der Universität Köln im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat erst kürzlich den Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens fundiert belegt. Denn eine Unternehmenskultur, die sich in gelebten mitarbeiterorientierten Werten und Überzeugungen manifestiert, erhöht die Arbeitszufriedenheit und das Engagement der Mitarbeiter. Gemäß der Studie können einzelne Aspekte der Unternehmenskultur insgesamt bis zu 31 Prozent des finanziellen Erfolgs eines

Unternehmens erklären. Teil der Unternehmenskultur sind dabei immer auch Bürogestaltung und Arbeitsbedingungen. Wer es schafft, seine Unternehmensphilosophie auf die Bürogestaltung zu übertragen und das Bürogebäude damit zum Abbild gelebter Unternehmenskultur zu machen, hat gute Chancen, dass sich die Mitarbeiter nicht nur mit dem Unternehmen identifizieren, sondern auch motivierter und damit produktiver sind.

Kommunikation als Kreativitätsmotor Transparenz schafft Kommunikation, lautet die Überzeugung von Großverleger Hubert Burda. Diesem Credo wurde auch die Bürogestaltung des Burda Medienparks in Offenburg angepasst. Dort staffeln sich offene Bürolandschaften auf vier Galerieebenen übereinander. Das Beispiel ist kein Einzelfall. In Anbetracht einer immer dynamischeren und komplexeren Geschäftswelt rücken Teamarbeit, Gemeinschaft und Kommunikation immer stärker in den Vordergrund. Die Bedeutung des kollektiven Wissens wächst rasant. Es gilt, Wissen auszutauschen, um kreative, neue Lösungen zu finden. Mehr und mehr Unternehmen setzen deshalb neben Einzel-, Gruppen- und Kombibüros auf offene Bürolandschaften. Diese bieten neben Bereichen für konzentriertes individuelles Arbeiten auch viel Raum für Kommunikation. Das fördert Interaktion und kreative Prozesse. Diesen Ansatz verfolgt auch die Santander Consumer Bank in Mönchengladbach mit großzügigen Bereichen für Teamarbeit, Projekte, Präsentationen und Konferenzen.

Hohe Flächeneffizienz bei hoher Raumqualität So wird die Bürofläche effizient genutzt und gleichzeitig die Arbeitsplatzqualität durch zusätzliche Raumangebote gesteigert. Denn zusätzliche Raumangebote wie etwa informelle Kommunikationszonen fördern nicht nur den Gedankenaustausch zwischen Mitarbeitern. Sie tragen auch dazu bei, dass das Büro kein Ort bloßer Funktionalität ist, sondern zum Verweilen und Agieren einlädt und das Wir-Gefühl stärkt. Insgesamt wird bei der Santander Consumer Bank auf diese Weise eine doppelt so hohe Flächenwirtschaftlichkeit wie im deutschen Schnitt erreicht. Gerade für Unternehmen, die sich in 1a-Lagen von Großstädten ansiedeln, um ihre Attraktivität für qualifizierte Mitarbeiter zu erhöhen, zahlt sich Flächeneffizienz finanziell aus.

Unabdingbar: Gute Akustiklösungen
Eine besondere Herausforderung offener Bürolandschaften sind ausgeklügelte Akustiklösungen. Denn eine Vielzahl der im Büro Tätigen fühlt sich durch Lärmbelästigung am Arbeitsplatz massiv gestört, was letztlich zu Stress und sinkender Produktivität führt. Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz steigt die Fehlerquote an Computer-Arbeitsplätzen durch einen erhöhten Geräuschpegel um bis zu 113 Prozent. Maßnahmen zur Schalldämpfung sind deshalb unerlässlich. Letztlich ist dafür die optimale Planung der gesamten Raumausstattung möglich – und erforderlich. So schlucken etwa Schall absorbierende Oberflächen, die an Möbeln, Wänden, Decken oder - wie bei der Wertpapierbörse in Amsterdam - auch als Lichtsegel an Leuchten angebracht werden können bestimmte Schallfrequenzen. Zum Beispiel diejenigen, auf denen wir Sprache hören. Denn nicht die Lautstärke allein ist das Problem. Vor allem die Sprachverständlichkeit lenkt ab und beeinträchtigt dadurch die Leistung der Mitarbeiter. Eine weitere Lösung bietet hier das „Soundmasking“. Dabei werden Gespräche mit einem künstlichen Grundrauschen überlagert. Das einheitliche Geräusch, das keine Information enthält, kann besser ausgeblendet werden als ein Gespräch. Der Mitarbeiter muss nicht länger weghören, was anstrengt und die Konzentration stört.

Zwischen Offenheit und Diskretion
Ein wesentlicher Aspekt des „Soundmaskings“ ist aber auch, dass es die Diskretion erhöht. Unterhaltungen, die nicht von allen mitverfolgt werden können, sind so auch in offenen Bürolandschaften möglich. Möbel, die raumbildende Funktionen übernehmen, schaffen hingegen Diskretionszonen, die bei Bedarf nicht nur Gespräche, sondern auch Blicke abschirmen. So bieten Raumgliederungselemente, die frei im Raum platziert werden können, gleichermaßen Bereiche für vertrauliche Kommunikation oder Konzentration. Durch solche privaten Nischen lässt sich das Gefühl, ständig auf dem Präsentierteller zu sitzen, mindern. Raum-Raum-Elemente sorgen für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Offenheit und Privatsphäre.

Ökologisch wertvoll
Kommunikation und Teamarbeit sind nicht die einzigen Garanten für den Unternehmenserfolg. Die Unternehmensberatung A.T. Kearney sieht Nachhaltigkeit als das zentrale Prinzip der Unternehmensführung im 21. Jahrhundert. Auch wenn viele Unternehmen Nachhaltigkeit primär als Kosten- und Komplexitätstreiber ansehen, kann sie eine Schlüsselrolle für erfolgreiche Unternehmen spielen. Denn eine Unternehmenskultur, die ökologische Verantwortung groß schreibt, wirkt sich positiv auf das Unternehmensimage aus. Das ist nicht nur der Kunden-, sondern auch der Mitarbeitergewinnung dienlich. Auch wenn durch Nachhaltigkeit zum Teil zusätzliche Kosten entstehen, kann diese somit mittelbar zu steigenden Unternehmensgewinnen führen. Durch die Einsparung von Energie- und Rohstoffressourcen ist aber auch eine direkte Kostenreduktion möglich. So lassen sich Energiekosten beispielsweise durch energieeffiziente Lichtmanagementsysteme deutlich minimieren. Bis zu 70 Prozent des lichtbedingten Stromverbrauchs können dadurch pro Jahr eingespart werden. Sowohl ökologisch als auch finanziell ein klarer Vorteil – vor allem wenn man bedenkt, dass zwei Drittel aller Energiekosten auf das Konto der Beleuchtung gehen.

Im richtigen Licht
Derartige Systeme sind nicht zuletzt auch der Konzentration der Mitarbeiter zuträglich. Denn ein hoher Prozentsatz der Ermüdungserscheinungen am Arbeitsplatz geht vom Auge und damit von falschen Lichtverhältnissen aus. Moderne Lichtmanagementsysteme, wie sie etwa bei der Landesbank Baden-Württemberg in Stuttgart oder auch bei der Santander Consumer Bank in Mönchengladbach zum Einsatz kommen, sorgen jedoch für optimale Lichtbedingungen. Dank einer sensorgesteuerten Programmatik wird die Lichtleistung automatisch an die Stärke des Tageslichteinfalls angepasst. Einheitliche Lichtverhältnisse entsprechen jedoch nicht den individuellen Bedürfnissen aller Mitarbeiter. Schließlich benötigt ein 50 Jahre alter Mitarbeiter etwa die doppelte Lichtmenge wie sein 25-jähriger Kollege. Deshalb kann das Licht immer auch individuell eingestellt und an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.

Der Gesundheit zu Liebe individuell einstellbar Doch auch gutes Licht am Arbeitsplatz ist nicht die zentrale Voraussetzung für die Gesundheit der Mitarbeiter. Vor allem orthopädische Beeinträchtigungen sind – neben psychosomatischen Erkrankungen – für einen Großteil der Fehlzeiten verantwortlich.
Wer viel sitzt, muss deshalb umso mehr auf ergonomisch optimale Haltungen achten. Hilfreich dafür sind beispielsweise Stühle, die ein intuitives Sitzen ermöglichen. Diese „smarten“ Möbel stellen sicher, dass sich der Stuhl automatisch auf den Körperbau und das Gewicht des jeweiligen Mitarbeiters einstellt. Gerade in Dienstleistungsbereichen wie Call Centern, in denen häufig unterschiedliche Personen auf dem gleichen Stuhl Platz nehmen, ist dies von großem Wert.

Flexibel dank moderner Technik
Smart ist auch moderne Technik. Denn trotz zunehmender Bedeutung wird die Technik selbst immer unsichtbarer, da diese zunehmend in Möbel und Wände integriert wird. Gleichzeitig sorgt neueste Technik aber auch für mehr Flexibilität der Mitarbeiter.

Ein Beispiel dafür ist das Kölner Microsoft-Büro, das in diesem Jahr bezugsfertig sein wird: Dank modernster Informations- und Kommunikationstechnologien sind die Mitarbeiter dort unabhängig vom Endgerät jederzeit an jedem Ort erreichbar – ob per Telefon, Handy, E-Mail oder Instant-Messaging. Auch Videokonferenzen sind längst kein Zukunftsszenario mehr. Sie ermöglichen den schnellen, direkten und ortsunabhängigen Austausch über Kontinente hinweg. Dies macht Arbeitsabläufe schneller und zeitlich ungebundener.

Von Anfang an flexibel geplant
Nicht zuletzt muss aber auch die Büroraumgestaltung flexibel sein, um etwa bei Mitarbeiterzuwachs weiterhin optimale Bedingungen zu gewährleisten. Wer dies schon bei der Planung berücksichtigt, kann Umgestaltungsmaßnahmen später schnell und kostengünstig vornehmen. Doppelböden, unter denen die Verkabelung verschwindet, Teppichfliesen, die auch bei laufendem Betrieb einfach neu verlegt werden können, oder Stehleuchten, die aus jeder Steckdose Strom beziehen können, erweisen sich dabei als äußerst praktisch. Aber auch die Breite der Fensterfronten und die Ausrichtung der Deckenbeleuchtung lässt sich von Anfang an so planen, dass auch im Nachhinein überall professionelle Systemtrennwände eingezogen oder entfernt werden können.

Orgatec bietet Lösungen
Wer seinen Mitarbeitern ein optimales, qualitativ hochwertiges Arbeitsumfeld bieten will, muss grundsätzlich auf das ganzheitliche Zusammenspiel aller Bereiche achten. Nur wer von der Möblierung, über Akustik, Licht und Bodengestaltung bis hin zur Medientechnik alle Faktoren im Blick behält, wird ein erstklassiges Ergebnis erzielen. Auf der Orgatec 2008 werden im Oktober daher nicht nur Innovationen und Produktneuheiten all dieser Bereiche abgebildet. Planungsspezialisten werden dort auch erläutern, wie das Büro als Ganzes zum Erfolgsfaktor wird.

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